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Sonntag, 28.02.2021 | Reminizsere

„Enttäuschte Liebe“ :: Jesaja 5, 1-7

Gottesdienst mit PredigtPodcast für zu Hause

Hier liegt der Gottesdienstablauf und hier finden Sie die Übersicht aller Gottesdienste, die mit PredigtPodcasts angeboten werden. Der PatmosPredigtPodcast wird Sonntag um 8 Uhr freigeschaltet.

Die Predigt hält Pfarrerin Gabriele Wuttig-Perkowski

Einladung zum Gottesdienst zu Hause 28. Februar 2021

Bereiten Sie für sich einen Ort vor, wo Sie den Gottesdienst feiern wollen, am Tisch oder auf dem Sofa oder einem Sessel mit Blick aus dem Fenster. Wählen Sie einen Ort, wo Sie zur Ruhe kommen. Legen Sie eine Kerze zum Anzünden und eine Bibel bereit. Vielleicht mögen sie die Lieder singen? Die Predigt können Sie lesen oder auch als Podcast über unsere Internetseite www.patmos-gemeinde.de hören. Wenn Sie alles vorbereitet haben, beginnen Sie:

Willkommen im Gottesdienst!

Im Namen des einen Gottes,
des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen

Am Anfang
Ganz am Anfang
Als alles noch dunkel war,
sprach Gott, es werde Licht.
Und es ward Licht.

Zünden Sie jetzt die Kerze an.

Am Anfang
Als alles noch lautlos war,
war das Wort bei Gott
Und was Gott war, war im Wort.

Öffnen Sie die Bibel und legen sie auf den Tisch

Als die Zeit erfüllt war,
sandte Gott seinen Einzigen.
Er kam zu uns.
Er wurde einer von uns.

Segnen Sie sich mit dem Kreuzzeichen.

Lasst uns beten:

Gott, nach dir sehne ich mich,
nach deiner Nähe.
Ich weiß, dass ich nicht alles richtig mache,
auch wenn ich es versuche.
Aber wer, Gott, kann vor dir bestehen?
Ich will mich nicht herausreden,
sondern bitte dich:
Erinnere dich an deine Liebe,
aus der ich lebe
und auf die ich vertraue.
Bringe in Ordnung,
was uns voneinander trennt.

In der Stille bringen wir vor dich
Was wir auf dem Herzen habe.

Stille

Gott, komm mir im Dunkeln nah
Mit deinem Licht
Und zeige mir deinen Weg.
Gott, erbarme dich.
Amen

Stimme, die Stein zerbricht | Melodie im Hintergrund abspielbar [Youtube]

Noten zu Stimme, die Stein zerbricht

2. Sprach schon vor Nacht und Tag, / vor meinem Nein und Ja, /
Stimme, die alles trägt: / Hab keine Angst, ich bin da.

3. Bringt mir, wo ich auch sei, / Botschaft des Neubeginns, /
nimmt mir die Furcht, macht frei, / Stimme, die dein ist: Ich bin's.

4. Wird es dann wieder leer, / teilen die Leere wir. /
Seh dich nicht, hör nichts mehr / und bin nicht bang: Du bist hier.

Text: Jürgen Henkys (1990) Melodie: Trond Kverno (1971)

Worte aus Psalm 25

Nach dir, HERR, verlangt mich.
Mein Gott, ich hoffe auf dich;
            lass mich nicht zuschanden werden,
            dass meine Feinde nicht frohlocken über mich.
Denn keiner wird zuschanden, der auf dich harret;
aber zuschanden werden die leichtfertigen Verächter.
            HERR, zeige mir deine Wege
            und lehre mich deine Steige!
Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich!
Denn du bist der Gott, der mir hilft;
täglich harre ich auf dich.
            Gedenke, Gott, an deine Barmherzigkeit
            und an deine Güte,
die von Ewigkeit her gewesen sind.
Gedenke nicht der Sünden meiner Jugend
Und meiner Übertretungen,
            gedenke aber meiner nach deiner Barmherzigkeit,
            HERR, um deiner Güte willen!
Der HERR ist gut und gerecht;
darum weist er Sündern den Weg.
            Er leitet die Elenden recht
            Und lehrt die Elenden seinen Weg.

Das Lied vom Weinberg: Jesaja 5, 1-7

Wohlan, ich will von meinem lieben Freunde singen,
ein Lied von meinem Freund und seinem Weinberg.
Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fetten Höhe.
Und er grub ihn um und entsteinte ihn und pflanzte darin edle Reben.
Er baute auch einen Turm darin und grub eine Kelter
und wartete darauf, dass er gute Trauben brächte;
aber er brachte schlechte.
Nun richtet, ihr Bürger zu Jerusalem und ihr Männer Judas,
zwischen mir und meinem Weinberg!
Was sollte man noch mehr tun an meinem Weinberg,
das ich nicht getan habe an ihm?
Warum hat er denn schlechte Trauben gebracht,
während ich darauf wartete, dass er gute brächte?
Wohlan, ich will euch zeigen, was ich mit meinem Weinberg tun will!
Sein Zaun soll weggenommen werden,
dass er kahl gefressen werde,
und seine Mauer soll eingerissen werden,
dass er zertreten werde.
Ich will ihn wüst liegen lassen, dass er nicht beschnitten noch gehackt werde,
sondern Disteln und Dornen darauf wachsen,
und will den Wolken gebieten, dass sie nicht darauf regnen.
Des HERRN Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel
und die Männer Judas seine Pflanzung, an der sein Herz hing.
Er wartete auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch,
auf Gerechtigkeit, siehe, da war Geschrei über Schlechtigkeit.

PatmosPredigtPodcast | Reminiszere | 28.02.2021

„Enttäuschte Liebe“ :: Jesaja 5, 1-7

Predigt

Der Vorhang hebt sich
Die Vorstellung beginnt
Der Sänger tritt auf die Bühne.

Applaus – dann ist es still.
Er erhebt seine Stimme – weich und schmeichelnd
Ein Liebeslied voll zärtlicher Poesie.
Er singt von seinem Freund und seinem Weinberg –
einem Garten - schön anzusehen, mit fruchtbarer Erde.
Voller Freude bearbeitet der Freund den Boden
Setzt die Pflanzen, gräbt sie ein, jede einzelne
und wässert sie.
Er arbeitet sorgfältig.
Er bereitet alles vor.
Er schützt den Garten mit einem Zaun,
damit niemand ihn zerstört.
Er weiß, er braucht Geduld
Geduld - bis die Pflanzen Früchte tragen.
Dann ist immer noch viel Arbeit nötig
bis er den Wein genießen kann.
Die Vorfreude darauf ist unermesslich.

Ihr Klang erfüllt mit dem Lied den ganzen Raum.

Und dann, der Absturz.

Dissonanzen.
Schiefe Töne.
Die Stimme krächzt.
Tumult und Zerstörung.
Was ist geschehen?

Ein Drama:
Die Pflanzen tragen saure Früchte.
Kein Mensch mag sie.
Kein Wein ist daraus zu gewinnen.
Die ganze Mühe umsonst.

Drohend klingt der Bass, verschafft sich Gehör im schrillen Kreischen.
Nun richtet ihr Bürger zu Jerusalem, ihr Menschen von Juda
Zwischen mir und meinem Weinberg.

Wer soll richten?
Wir, die Zuhörenden?
Hier unten im Zuschauersaal?
Um wen geht es?
um den Freund des Sängers
oder um den Sänger?
Singt er von seiner eigenen Enttäuschung?

Und was geht uns das an?
Spielen wir mit? Wir sind doch nur Zuschauer.
Und jetzt sollen wir richten?
Oder sind wir angeklagt?
Sind wir als Zuschauer der Weinberg,
der keine Frucht bringt?

Bis eben haben Max und Johanna der Vorstellung gespannt zugehört.
Doch jetzt wird ihnen unbehaglich.

Plötzlich strahlt das Licht in den Saal.
Und noch einmal klingt drohend die Stimme
Von oben herab:

Ihr Männer und Frauen – richtet über mich und meinen Weinberg!
Was sollte man noch mehr tun an meinem Weinberg,
das ich nicht getan habe an ihm?
Warum hat er denn schlechte Trauben gebracht,
während ich darauf wartete, dass er gute brächte?

Ratlose Gesichter blicken nach oben,
schauen sich um.
Um wen geht es hier?
Um uns?, fragt sich Johanna.
Das Licht scheint in die letzte Reihe der Zuschauer,
der übrige Saal liegt wieder im Dunkel.

Von hinten erklingt eine andere Melodie,
ein Lied aus den letzten Zuschauerreihen
leise und schmeichelnd:

Du hast einen Weinstock aus Ägypten geholt
Hast vertrieben die Völker und ihn eingepflanzt.
Du hast vor ihm Raum gemacht
Und hast ihn lassen einwurzeln,
dass er das Land erfüllt hat.

Du hast seine Ranken ausgebreitet bis ans Meer
Und seine Zweige bis an den Strom.

Nun richtet sich das Licht wieder nach vorn.
Drohende Klänge übertönen die freundliche Melodie
Und mit tiefer Stimme trägt der Sänger vor:

Wohlan, ich will euch zeigen, was ich mit meinem Weinberg tun will!

Nun richtet der Besitzer offensichtlich selbst. Welches Urteil er wohl spricht?
Die Musik verheißt nichts Gutes.

Sein Zaun soll weggenommen werden,
dass er kahl gefressen werde,
und seine Mauer soll eingerissen werden,
dass er zertreten werde.
Ich will ihn wüst liegen lassen, dass er nicht beschnitten noch gehackt werde,
sondern Disteln und Dornen darauf wachsen,
und will den Wolken gebieten, dass sie nicht darauf regnen.

Und wieder klingt von hinten die fragende und klagende Melodie:

Alle Köpfe drehen sich um:

Warum hast du denn seine Mauer zerbrochen,
dass jeder seine Früchte abreißt, der vorübergeht?
Es haben ihn zerwühlt die wilden Säue
Und die Tiere des Feldes ihn abgeweidet.

Und dann fordernd und laut, fast verzweifelt:

Gott Zebaoth, wende dich doch!
Schaue vom Himmel und sieh darein,
nimm dich dieses Weinstocks an.
Schütze doch, was deine Rechte gepflanzt hat,
den Sohn, den du dir groß gezogen hast!

Da donnert es von vorn:

Des HERRN Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel
und die Männer Judas seine Pflanzung, an der sein Herz hing.
Er wartete auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch,
auf Gerechtigkeit, siehe, da war Geschrei über Schlechtigkeit.
Der Vorhang fällt.
Im Zuschauerraum ist Schweigen.
Der Raum liegt im Dunkeln
Eine einzelne Stimme ruft:

Deine Hand schütze den Mann deiner Rechten,
den Sohn, den du dir großgezogen hast.
So wollen wir nicht von dir weichen.
Lass uns leben,
so wollen wir deinen Namen anrufen.

Aus dem Dunkel treten Menschen aus der letzten Reihe hervor,
gehen an den Seiten nach vorn,
fangen an zu summen
laden dazu ein, mitzusummen, einzustimmen
und im Dunkeln erhebt sich ein Chor aus vielen Stimmen:

HERR, GOTT ZEBAOTH, TRÖSTE UNS WIEDER;
LASS LEUCHTEN DEIN ANTLITZ, SO GENESEN WIR.

Ein Kanon, vielstimmig und schön.

Jetzt hebt sich der Vorhang wieder, der Sänger verbeugt sich, das Publikum applaudiert und singt weiter, applaudiert den Sängern im Zuschauerraum – minutenlang geht das so, bis die ersten den Saal verlassen. Das Lied klingt weiter – bis auf die Straße:

HERR, GOTT ZEBAOTH, TRÖSTE UNS WIEDER;
LASS LEUCHTEN DEIN ANTLITZ, SO GENESEN WIR.

Max und Johanna sind begeistert von der Aufführung, wie sie immer mehr in das Geschehen einbezogen wurden, nicht unbeteiligte Zuschauer blieben. Und wie sie am Ende verbunden waren mit allen im Saal im gemeinsamen Lied.

„Nach dieser langen Theaterpause eine großartige Aufführung“, findet Johanna. „Damit habe ich nicht gerechnet. Das konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen. Vielleicht können wir durch Corona nicht mehr einfach nur unbeteiligte Zuschauer sein, denn wir haben es monatelang erlebt, diese Traurigkeit, die Frage, wie lange noch.“

„Das stimmt“, meint Max. „Aber, wer ist der Weinberg? Das Volk Israel, wie der Sänger behauptet hat? Wir alle, wie die Antwort aus dem Publikum nahe gelegt hat?“

„Das finde ich gerade das Spannende daran“, erklärt Johanna. „Die Inszenierung hat es offen gelassen. Wir können uns nicht einfach zurücklehnen wie bei einer Theateraufführung und denken: Schönes Stück und jetzt kommt wieder der Alltag. Das Lied vom Weinberg singt Jesaja, der Prophet. Und schon bei ihm bleibt offen, wer anklagt und wer für sein Volk eintritt.“

„Für mich ist Gott der Weingärtner und Israel ist der Weinberg“, stellt Max fest. „Und der Freund ist nur ein Kunstgriff, damit nicht gleich klar wird, dass es hier um Gott selbst geht.“ "Dann ist das für dich eine historische Geschichte, die mit uns nichts mehr zu tun hat, weil wir Christen sind?“, möchte Johanna wissen. „Nein, das meine ich nicht. So ist die Geschichte lange genug gepredigt worden: Israel hat versagt und wir sind die Guten. Anti-Judaismus vom Feinsten!“, wehrt sich Max. „Du hast schon Recht, die Inszenierung mit den Fragen aus dem Zuschauerraum hat klar gemacht, dass dieses Lied auch uns angeht, obwohl wir nicht die direkten Adressaten sind.“

„Ja, und da fängt es an, spannend zu werden“, wirft Johanna ein. „Es heißt doch:

Er wartete auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch,
auf Gerechtigkeit, siehe, da war Geschrei über Schlechtigkeit.
Und da fällt mir einiges ein, was bei uns nicht in Ordnung ist. Wo wir Gottes Zorn verdient hätten, weil wir seine Gebote nicht achten und Recht beugen; die Starken schützen an Stelle der Schwachen.“

„Manche meinen, die Klimaveränderungen wären Gottes Antwort auf unseren Ungehorsam und solche Seuchen“, überlegt Max. „Davon halte ich nicht viel“, meint Johanna. „Aber das unser Handeln Einfluss darauf hat, wie wir miteinander leben, das glaube ich schon.“

„Aber wenn uns alles, was wir falsch machen auf die Füße fällt, dann würde es uns gehen wie diesem Weinberg“, fürchtet Max. „Was ist denn mit Gottes Liebe und Erbarmen? Und mit der Bitte:
HERR, GOTT ZEBAOTH, TRÖSTE UNS WIEDER;
LASS LEUCHTEN DEIN ANTLITZ, SO GENESEN WIR.
Ist das nur frommes Gerede?“

„Natürlich nicht,“ beruhigt Johanna. Das ist unsere tiefe Erfahrung:

TRÖSTE UNS WIEDER.
LASS LEUCHTEN DEIN ANTLITZ, SO GENESEN WIR.

Menschen haben das seit Generationen erfahren. Gott wendet sich seinem Volk immer wieder zu, den Juden und uns, die wir durch Jesus zu ihm gehören. Denn die Geschichte mit seinem Volk ist eine Liebesgeschichte – und sie bleibt eine - durch Streit und Verzweiflung hindurch. Davon erzählt Jesaja genauso wie die Evangelien. Aber manchmal braucht es den Streit, Gottes Widerrede gegen uns, damit wir uns erinnern, worauf es im Leben ankommt.“

„Diese Inszenierung war wie ein Gottesdienst – das war schön. Das Lied vom Weinberg wird mich durch die nächsten Tage begleiten“, sagt Max.

„Da bin ich gespannt, welche Melodie du dazu singst“, lächelt Johanna.

Und suchst Du meine Sünde | Melodie von eingesungen.de - kann im Hintergrund laufen.

Noten zum Lied: Und suchst du meine Sünde

Fürbitte

Gott, der du bei uns bist und bleibst.
Du hast deine Liebe in unser Herz gegeben,
dass wir in deiner Liebe wandeln
und sie leben:

Hilf uns, barmherzig miteinander
zu sein, denn wir leben aus deiner Barmherzigkeit.
Steh uns bei,
wenn wir Not leiden und Angst haben.
Gott wir bitten dich für die Sterbenden,
halte sie in deinem Schoß,
Wir bitten dich für Kranken,
schenke ihnen Hoffnung
wir bitten dich für die, die am Ende ihrer Kräfte sind,
bewahre sie vor Verzweiflung.
Lass uns nicht allein und halte zu uns,
wenn Angst übermächtig wird.

Wir bitten dich für Menschen,
die Verantwortung tragen in unserem Land,
dass sie für ein gutes Miteinander
und für den Frieden in der Gesellschaft arbeiten.
Wir bitten dich,
dass wir barmherzig mit den Fehlern anderer sind,
so wie auch wir Barmherzigkeit erfahren möchten.

Gott, wir bitten dich,
lass uns nicht allein mit unseren Fehlern und Irrtümern
und auch nicht mit unseren vermeintlichen Guttaten.
Hilf uns zu sehen,
wo wir gebraucht werden
für deinen Frieden unter uns.
Lass uns deine Liebe nicht vergessen.

Wir beten:

Vaterunser im Himmel
Geheiligt werde dein Name
Dein Reich komme
Dein Wille geschehe
Wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute
Und vergib uns unsere Schuld
Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
Und führe uns nicht in Versuchung
Sondern erlöse uns von dem Bösen
Denn dein ist das Reich und die Herrlichkeit in Ewigkeit Amen

Segen

Vielleicht mögen Sie sich selbst den Segen zusprechen – mit einer Geste oder Berührung. Traditionell ist das Kreuzzeichen. Auch Martin Luther hat es praktiziert. Sie können sich auch selbst die Hand auflegen. Wir tun dies oft unwillkürlich im Alltag: Legen die Hand auf die Brust oder den Bauch oder die Stirn oder die Oberschenkel. Es sind Selbstberührungen, die beruhigen, Schmerzen lindern oder einfach Halt geben.

Sprechen Sie die Segensworte laut oder in Gedanken:

Gottes Licht leuchte mir.
Gott schütze mich.
Gott segne mich auf meinem Weg. Amen

Im Gottesdienst von heute würden nachfolgende Kollekten gesammelt.

Vielleicht möchten Sie noch eine Kollekte/Spende geben?

Am Sonntag, 28. Februar 2021 bittet die Landeskirche um Spenden für ...

[1.1] die Schülerarbeit und für die Religionsphilosophischen Schulprojektwochen (je ½)

Die Kollekte sammeln wir heute für die Evangelische Schülerarbeit Berlin (½).

Die Evangelische Schülerarbeit veranstaltet Zeltlager und Fahrten für Kinder und Jugendliche – vor allem aber bildet sie Jugendgruppenleiter*innen aus, die mit Kindern erlebnispädagogisch und in christlich-bündischer Tradition arbeiten wollen. Daneben betreibt die Evangelische Schülerarbeit den Jugendzeltplatz Bäkewiese mit dem Leuchtturmprojekt Weidenkirche, einer aus Weiden errichteten Kirche, die vor allem von Jugendlichen und Kindern selbst geplant und gebaut wurde und in der heute Gottesdienste und Andachten stattfinden. Die Evangelische Schülerarbeit ist ausschließlich ehrenamtlich organisiert und fördert jugendliches Engagement. Weitere Informationen erhalten Sie unter: • www.bk-bund-berlin.dewww.baekewiese.dewww.weidenkirche-berlin.de

[1.2] Religionsphilosophische Schulprojektwochen (½).

„Hat das Leben einen Sinn? Warum glauben Menschen? Was ist Glück? Gibt es Gut und Böse? Wer ist Gott? Und wer bin eigentlich ich?“

Während einer Religionsphilosophischen Schulprojektwoche haben Schüler:innen die Möglichkeit, Vertreter:innen verschiedener Religionen zu begegnen, Einblicke in ihre Lebens- und Glaubenswelt zu gewinnen und mit ihnen über Gott, die Welt und das Leben zu diskutieren. Für viele Jugendliche ist dies eine seltene Gelegenheit, in geschütztem Raum über existentielle Fragen zu sprechen. Hier können sie ihre eigenen Standpunkte und Lebensentwürfe reflektieren und werden dabei unter anderem von Mitarbeitenden der evangelischen Kirche begleitet. In Kreativworkshops (z.B. Foto, Theater, Schreiben) finden sie Ausdrucksmittel für ihre Gedanken und Gefühle. Weitere Informationen unter: https://akd-ekbo.de/schulkooperative-arbeit/

 

[2] Der Gemeindekirchenrat erbittet Ihre Spende für Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) engagiert sich seit 60 Jahren für Versöhnung und Frieden. Sie verwirklichen die Aufgaben vor allem durch ihre internationalen Freiwilligendienste. Sie nennen die Freiwilligendienste auch »Friedensdienste«, weil sie mit Verständnis und Solidarität mit ihren Partnern zusammenarbeiten und gemeinsam mit ihnen für einen gerechten Frieden und die Wahrung der Menschenrechte eintreten. Mehr auf unserer Website ...

 

Dafür bitten wir um Ihre Kollekte/Spende.

Wir danken für die Kollekten/Spenden der vergangenen Gottesdienste.

 

Die Kontonummer der Gemeinde lautet:

 

IBAN: DE 3152 0604 1000 0390 9808
Zum Kopieren: DE31520604100003909808

Kontoinhaberin:
Ev. Patmos-Gemeinde, Berlin-Steglitz

Bleiben Sie behütet in der kommenden Woche.

Ihre Patmos-Gemeinde 

Letzte Änderung am: 03.04.2021