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Post aus der Patmos-Gemeinde

Ostern feiern ... 2021

27. März 2021

Abschied und Schmerz; Sterben und Tod; Auferstehung und neues Leben

Aufbruch mit einer verrückten, unbändigen Hoffnung, all das feiern wir an den Tagen von Gründonnerstag bis Ostern.

Jeder Gottesdienst hat seine eigene Prägung, jeder Tag hat seine eigene Stimmung. So ist es geplant. Plötzlich ändert sich vieles. Eben waren wir noch voller Erwartung und Vorfreude: Die ersten Lockerungen, die beginnenden Impfungen, die Tests und nicht zuletzt der beginnende Frühling verhießen Aufatmen und Leben. Doch unsere Hoffnung wurde enttäuscht. Die Zahlen verkünden Unheilvolles – Leiden und Sterben. Dabei hatten wir uns so gefreut.

Die biblischen Geschichten von Gründonnerstag bis Ostern erzählen von all diesen Gefühlen. Enttäuscht und traurig hören die Jünger:innen am Gründonnerstag, was Jesus ihnen ankündigt: Ihr werdet mich alle im Stich lassen. Sie sind erschrocken und können sich das nicht vorstellen. Sie hatten so gehofft, Jesus wäre der Retter für sie und ihr Volk. Dann der Karfreitag. Jesus stirbt am Kreuz. Alle sind fort, weggelaufen, denn sie fürchten sich. Wir erleben den Schmerz der Frauen, die das Geschehen von ferne beobachten. Sie können nur zuschauen. Wir sehen die Verlassenheit und Angst Jesu in seinem Sterben am Kreuz und die Verhöhnung durch Zuschauende. Mit seinem Tod – endlich, nach langem Leiden - breitet sich Dunkelheit aus – tiefste Finsternis. Eine unendlich scheinende Nacht voller Klage und Weinen beginnt. An ihrem Ende mit dem ersten Lichtschein am Horizont machen sich die Frauen auf, bringen Salböl und wollen ihren Toten beweinen.

Sie kommen zum Grab und finden den großen Stein weggerollt – im Grab sehen sie einen jungen Mann mit weißem Gewand sitzen, der sie fragt: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“

Abschied – Trauer und Schmerz – neues Leben. Das feiern wir von Gründonnerstag bis Ostern. Finden Sie hier unsere Angebote. Auf Tuchfühlung – mit einer kleinen Rauminstallation in der Kirche.

Dazu laden wir herzlich ein.
Bitte beachten Sie unsere Internetseite, wo wir kurzfristig notwendige Änderungen mitteilen.

Herzliche Grüße
Ihre Gabriele Wuttig-Perkowski

Befragung zum Gottesdienst

4. Februar 2021

Liebe Gottesdienstbesucherinnen und Gottesdienstbesucher,

seit Heiligabend feiern wir keine Gottesdienste mehr in der Kirche. Wie Sie wissen, hat sich der GKR dafür entschieden, mit dieser Maßnahme einen Bei­trag zur Kontaktbeschränkung zu leisten, um die Verbreitung des Virus zu ver­langsamen. Das ist uns schwer gefallen. Inzwischen sind fast sechs Wochen ins Land gegangen. Wie vielen von Ihnen fehlen uns die Gottesdienste. Die An­steckungszahlen sinken. Dennoch wird davor gewarnt, die Kontakt­be­schrän­kungen zu schnell aufzuheben, weil ansteckendere Virusmutationen inzwischen auch in Berlin angekommen sind.

In der nächsten GKR-Sitzung am 8. Februar werden wir erneut darüber beraten, wie wir nach dem 14. Februar weiter verfahren sollen. Deshalb laden wir Sie ein, uns mit Ihren Antworten bei der Entscheidung zu helfen. Sie wissen, dass in den verschiedenen Kirchenkreisen und Gemeinden eine unterschiedliche Praxis geübt wird. Sie erhalten diesen Brief, weil Sie regelmäßig die Gottes­dienste besucht haben. Für Ihre Mühe danken wir und freuen uns auf Ihre Antwort.

Herzliche Grüße
Gabriele Wuttig-Perkowski

Den Fragebogen können Sie sich hier herunterladen (Doc) und Sie können den ausgefüllten Bogen direkt über das Kontaktformular senden.

Gottesdienste im Januar

Dienstag, 12. Januar 2021

Liebe Freundinnen und Freunde von Patmos, liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
liebe Gemeinde,

der Gemeindekirchenrat hat am Montag, 11.1.2021 entschieden, dass auch im Januar keine Gottesdienste in der Kirche gefeiert werden, weil die Corona-Infektionszahlen weiterhin hoch sind. Der Mehrheit der GKR-Mitglieder war es wichtig, mit dieser Maßnahme dazu beizutragen, die Kontakte zu verringern. Deshalb finden weiterhin keine Gruppentreffen und keine Gottesdienste in der Kirche statt.

Stattdessen laden wir Sie ein, den PatmosPredigtPodcast zu Hause zu hören oder sich die Predigt zum Lesen an der Kirche abzuholen. Wenn Sie mögen, schicken wir Ihnen auch gern die Predigt nach Hause per Email oder Post. Geben Sie uns bitte Bescheid, wenn Sie daran Interesse haben.

Am 25. Januar wird der GKR in einer Sondersitzung beraten, wie es im Februar weiter gehen wird. Wir benachrichtigen Sie dann umgehend.

Am 31. Januar heißt es: „Am Anfang war das Wort.“ Damit beginnt eine Predigtreihe im Jahr 2021. Unter der Überschrift „#beziehungsweise jüdisch und christlich – näher als du denkst“, wird in jedem Monat ein Thema aufgenommen, das die Gemeinsamkeiten im Glauben von Juden und Christen bewusst macht. Die ökumenische Kampagne hat das Ziel, dem zunehmenden Antisemitismus durch Informationen und Kennenlernen entgegen zu wirken. Wir laden herzlich zu den monatlichen Themengottesdiensten ein.

Ich hoffe sehr, dass wir uns bald wieder persönlich in der Kirche zum Gottesdienst treffen können und grüße Sie herzlich!

Ihre Gabriele Wuttig-Perkowski

Weihnachten 2020

Sonnabend, 19. Dezember 2020

Liebe Gemeinde,
liebe Freundinnen und Freunde von Patmos, liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

Weihnachten ist in diesem Jahr anders - auch in Patmos. Angesichts der hohen Infektionszahlen hat der GKR am Freitagabend nach einer intensiven und kontroversen Diskussion mehrheitlich entschieden, Gottesdienste in und vor der Kirche bis zum 10. Januar abzusagen. Das gilt auch für Heiligabend. Das fällt uns schwer. Doch die Argumente, Kontakte und damit Ansteckungen zu vermeiden, wogen schließlich schwerer.

Weihnachten ist trotzdem. Die Botschaft vom Kind in der Krippe, von Gottes Kommen in unsere nicht-heile Welt, gilt auch in diesem Jahr. Wir laden Sie ein, das Fest zu Hause zu gestalten. Dazu finden Sie Vorschläge für Familien mit Kindern oder für Weihnachten mit Mehreren oder Weihnachten allein zu Hause. Nehmen Sie sie mit, heute oder in den kommenden Tagen in der Gemeinde.

Weihnachten kommt zu Ihnen. Die Weihnachtsbotschaft können Sie sich als Brief nach Hause schicken lassen, eine Erzählung von Veronika Dehnhard, wie die Weihnachtsgeschichte entstanden sein könnte, finden Sie auch dabei. Auf unserer Internetseite und überall, wo es Podcasts gibt, können Sie die Weihnachtsbotschaft im PatmosPredigtPodcast am Heiligabend hören. Und die Weihnachtsgeschichte der Jugendlichen finden Sie als Film auf unserer Homepage ebenfalls am Heiligabend.

Weihnachten entdecken. In der Weihnachtsgeschichte ist viel Bewegung. Maria und Josef müssen nach Bethlehem. Die Hirten machen sich zum Stall auf. Die Weisen ziehen durch Wüsten und Schluchten von weither zum neugeborenen König der Juden. Alle machen sich auf, das Wunder zu sehen, das da geschehen ist: „Euch ist heute der Retter geboren!“ Machen auch Sie sich auf - entdecken Sie Weihnachtszeichen in Steglitz. Der Patmos-Garten wird am Heiligabend zu einem Weihnachtsgarten mit Stern und Weihnachtsbaum, mit Lichtern und Krippe und einer Weihnachtsbotschaft zum Mitnehmen. Feiern Sie das Weihnachtsfest und entdecken Sie die Freude in diesem Jahr auf ungewöhnliche Weise.

Ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen wir Ihnen!

Herzliche Grüße
Ihre Patmos-Gemeinde

Patmos im November

Donnerstag, 29. Oktober 2020

Liebe Freundinnen und Freunde von Patmos,
liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

in diesen Tagen wissen wir nicht, wie sich die Zahlen der Infektionen in den nächsten Wochen entwickeln werden. Noch gehen wir davon aus, dass die Gottesdienste und Gruppen unter Beachtung der Hygieneregeln im Gemeindezentrum weiter stattfinden können. Ob das so bleibt, ist ungewiss. In den nächsten Wochen werden wir verstärkt Predigt-Podcasts veröffentlichen, damit Sie auch zu Hause am Gottesdienst teilnehmen können. Sie finden sie auf unserer Internetseite. Schauen Sie öfter mal rein, um auf dem Laufenden zu bleiben oder abonnieren Sie unseren Newsletter, dann sind Sie immer aktuell informiert.

Herzliche Grüße
Ihre Gabriele Wuttig-Perkowski

Nachtrag: Keine Gruppen im November! "Ab Montag, [2. November 2020] ist damit die Durchführung aller Gruppen, Kreise und Veranstaltungen in den Kirchengemeinden und kirchlichen Eirichtungen verboten." Zitiert aus den EKBO-Informationen zu den aktuellen Bestimmungen für Gottesdienste, Gemeindeveranstaltungen und Seelsorge vom 30. Oktober 2020.

Gottesdienst mit Abendmahl am kommenden Sonntag

Sonntag, 4. Oktober 2020

Liebe Freunde und Freundinnen der Patmos-Gemeinde,

am kommenden Sonntag (11.10.2020) feiern wir das erste Mal im Gottesdienst das Abendmahl. Bei der Konfirmation haben wir es ausprobiert, wie wir miteinander festlich und mit Abstand feiern können. 

Sie sind eingeladen, sich eine Oblate und ein Glas mit Traubensaft vom Abendmahlstisch vor dem Altar zu holen und dann - nach der gemeinsamen Einladung - an Ihrem Platz Oblate und Weintrauben-Saft zu sich zu nehmen. So teilen wir die Gemeinschaft ohne uns zu gefährden. Wer lieber erst einmal zuschauen oder noch warten möchte, kann das auch gern tun. Zukünftig feiern wir das Abendmahl einmal im Monat und kündigen es auf der Internetseite und im Patmos-Flyer an. Wir freuen uns auf die Abendmahls-Gemeinschaft im Gottesdienst.

Herzliche Grüße und einen sonnigen Oktober!
Gabriele Wuttig-Perkowski

Nach der Studienzeit

Sonnabend, 19. September 2020

Liebe Freundinnen und Freunde der Patmos-Gemeinde,

drei Monate Studienzeit sind herum und seit dieser Woche bin ich mit neuen Ideen für die digitale Verkündigung wieder in der Gemeinde angekommen. Zwei Neuerungen können Sie morgen schon erleben:

Den Patmos-Predigt-Podcast „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei“. Er wird nach dem Gottesdienst veröffentlicht - zunächst auf unserer Homepage und demnächst auch überall, wo es Podcasts gibt. Wenn Sie unseren Newsletter abonnieren und auch anderen empfehlen, werden Sie jeweils aktuell informiert.

Eine zweite Neuerung ist der Gottesdienstzettel als pdf. Sie können ihn vorher auf ihr Smartphone laden und ihn dann in der Kirche aufrufen. Natürlich haben wir auch weiterhin Gottesdienstzettel in Papierform da, aber längerfristig könnte es unseren Papierverbrauch senken.

Den Gottesdienst am kommenden Sonntag beginnen wir draußen vor der Kirche mit einem Lied. Sie können gern vorher in die Kirche gehen und sich einen Platz suchen und dann durch den hinteren Ausgang wieder hinauskommen, wo wir uns vor der Kirche zum Singen treffen. Im Gottesdienst hören wir Orgelmusik und können Liedstrophen hinter der Maske mitsummen. Wir haben die Stühle versuchsweise in Reihen gestellt, um auch mit Abstand in Verbindung zu bleiben. Gottesdienst unter Corona-Bedingungen feiern, bedeutet immer wieder auszuprobieren, wie wir Gemeinschaft und Sicherheit gut zusammen bringen. Auf Ihre Rückmeldungen sind wir gespannt. Am Ende versammeln wir uns noch einmal vor der Kirche, um ein Segenslied miteinander zu singen.

Ich freue mich darauf, wenn wir uns wieder persönlich begegnen. 

Herzliche Grüße aus Patmos
Ihre Gabriele Wuttig-Perkowski

In eigener Sache

Donnerstag, 11. Juni 2020

Liebe Leserinnen und Leser,

mit diesem Brief verabschiede ich mich für die nächsten drei Monate von Ihnen. Vom 15.6. – 15.9.2020 werde ich in einer Studienzeit zum Thema „Digitale Verkündigung“ sein und nicht in der Gemeinde.

Im Lockdown haben wir neue Wege gesucht, mit Ihnen in Kontakt zu bleiben und haben Sie zu Gottesdiensten zum "Zuhause-Feiern" auch online eingeladen. Nun sind persönliche Begegnungen und Gottesdienstfeiern – wenn auch mit Einschränkungen – wieder vor Ort möglich. Dennoch freue ich mich doch darauf, den neu begonnenen Weg weiter zu verfolgen und Neues im digitalen Bereich auszuprobieren.

Dafür bin ich von der Landeskirche für drei Monate vom Gemeindedienst beurlaubt worden. Die Vertretung für Gottesdienste und Seelsorge übernehmen die Kolleg:innen im Sprengel. Sie erreichen Sie über die Küsterei.

Ihnen wünsche ich eine gesegnete und unbeschwerte Sommerzeit und freue mich auf unser Wiedersehen im September!

Herzliche Grüße
Ihre Gabriele Wuttig-Perkowski

Donnerstag, 30. April 2020

Liebe Freundinnen und Freunde von Patmos,
liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

keine Kinder auf dem Spielplatz vor meinem Fenster. Das kam in der letzten Zeit selten vor. Immer war mindestens eine Familie im Gemeindegarten, eine andere wartete mit ihren Kindern, dass der Spielplatz endlich frei würde. Viele schöne Kreidebilder sind auf unserem Weg vor der Kirche entstanden. Nun sind die Lockerungen zu spüren. Eltern und Kinder können wieder die Spielplätze in den Parks besuchen. Auch für die Kirche gibt es Neuigkeiten. Ab 4. Mai dürfen wieder Gottesdienste unter strengen Auflagen gefeiert werden. Der erste Gottesdienst bei uns ist am 10. Mai um 11 Uhr. Wir treffen uns draußen im Gemeindegarten - mit genügend Abstand zueinander, um Gott zu loben und zu danken. Für heute grüße ich Sie mit dem Podcast - Gottesdienst für den Sonntag Jubilate und wünsche Ihnen Freude!

Herzliche Grüße
Ihre Gabriele Wuttig-Perkowski

Donnerstag, 16. April 2020

Liebe Freundinnen und Freunde von Patmos,
liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

nun sind wir seit einem Monat ohne Gottesdienste in der Kirche. Das ist schwer. Vieles hat sich inzwischen eingespielt, manches haben wir ausprobiert und auch neue Möglichkeiten entdeckt. Ostern konnten wir uns auf der Wiese am Glockenturm mit Distanz treffen. Neue Formen des Gottesdienstes und der Gemeinschaft. Und doch fehlt der Austausch, das Gespräch miteinander. Wann wir uns wieder persönlich begegnen dürfen, bleibt trotz einiger Lockerungen des Kontaktverbotes offen. Jetzt wollen wir auf unserer Internetseite die Möglichkeit schaffen, persönliche Erlebnisse, Fragen und Gedanken öffentlich zu notieren - wie an einem Schwarzen Brett, das von anderen gelesen und auch kommentiert werden kann. Wir achten darauf, dass keine verletzenden Kommentare veröffentlicht werden. So versuchen wir ein kleines Forum für den Austausch in der Gemeinde zu schaffen. Wir freuen uns darauf, wenn Sie sich mit Ihren Gedanken oder Ideen daran beteiligen.

Herzliche Grüße
Ihre Gabriele Wuttig-Perkowski

Gründonnerstag, 9. April 2020

Liebe Freundinnen und Freunde von Patmos,
liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

Gottesdienst feiern in Zeiten von Corona bleibt eine ungewohnte Herausforderung. Mit den Gemeinden Martin-Luther und Matthäus haben wir uns verabredet, die Gottesdienste von Gründonnerstag bis Ostern mit verschiedenen Angeboten zu feiern.

In Patmos können Sie zwei Angebote für Ostern entdecken:

 

Für den Generationen-Gottesdienst:

Suchen Sie sich allein oder mit Ihren Kindern einen schönen Ort aus und machen Sie es sich gemütlich. Um die besondere Zeit vom „normalen“ gemeinsamen Spielen und Erzählen zu unterscheiden, können Sie den Ort gestalten: Legen Sie Kissen aus, auf denen Sie sitzen möchten. Bereiten Sie einen „Altar“ auf einem Tisch, einer Kiste oder einem Tuch auf dem Fußboden vor. Schmücken Sie den Tisch mit Blumen. Stellen Sie eine brennende Kerze dazu. Das Licht erinnert, dass Gott unser Licht ist und bei dieser Feier dabei ist. Legen Sie eine Bibel dazu. Darin stehen all die Geschichten von Gott und den Menschen. Wir können sie erzählen und hören. Stellen Sie ein Kreuz dazu als Zeichen, dass Gott zu uns in die Welt gekommen ist und den Tod besiegt hat. Aus Steinen könnt Sie eine Grabhöhle bauen. Stellen Sie dafür ein Teelicht bereit.

(Es können echte Blumen oder welche aus Lego sein. Das Kreuz kann aus Löffeln oder Bauklötzen gelegt werden, wenn gerade kein Kreuz zur Hand ist. Alles ist erlaubt. Die Kinder werden schon etwas Passendes finden. Bei der Kerze natürlich die üblichen Sicherheitsvorkehrungen beachten!)

Im Generationen-Gottesdienst wird das Evangelium als Ostergeschichte erzählt. Für die Kinder kann die Geschichte mit Hilfe von Bausteinen oder Figuren dargestellt werden. Erwachsene können auch eine erzählende Predigt lesen oder hören.

Wenn Sie mögen, können Sie ab 11 Uhr auf die Wiese am Glockenturm in Patmos kommen. Die Glocken läuten und kündigen eine „himmlische Überraschung“ an. Zwei Bläserinnen begleiten uns beim Singen von Osterliedern.

 

Ich wünsche viel Freude beim „Liturgischen Spaziergang“ oder beim Ostergottesdienst.

Frohe Ostern und herzliche Grüße
Bleiben Sie behütet!
Gabriele Wuttig-Perkowski

Sonnabend, 4. April 2020

Liebe Freundinnen und Freunde von Patmos,
liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

am Sonntag feiern wir Palmsonntag.

Das Fest, wo Jesus unter dem Jubel seiner Anhänger auf einem Esel in Jerusalem einzieht. Es ist der Auftakt zur Woche vor dem Osterfest, die in diesem Jahr ganz anders ist, als sonst. Kein schön gedeckter Tisch in der Kirche für die Tischabendmahlsfeier am Gründonnerstag, kein leerer Altar am Karfreitag in der stillen Kirche kein Osterfrühstück mit festlichem Gottesdienst am Ostersonntag.

Vieles ist anders in diesem Jahr. Vielleicht bringt uns diese ungewöhnliche Zeit dem Erleben der Jünger und Jüngerinnen näher?

Die Spannung, was geschehen wird, dort in Jerusalem, wenn Jesus für alle erkennbar wird? Was erwartet uns in den nächsten Tagen und Wochen? Wie lange wird es dauern, bis wir wieder unser ganz normales Leben führen können? Und dazwischen erleben wir Alltag - müssen ganz alltägliche Konflikte aushalten oder besser noch lösen - wenn auch unter erschwerten Bedingungen.

Aus der Ferne begleiten wir Sie mit unseren Gedanken und Gebeten und mit verschiedenen Angeboten die Osterzeit mit liturgischen Spaziergängen und Gottesdienstfeiern für Zuhause.

Für den Palmsonntag finden Sie einen Gottesdienst als Podcast.

Ich wünsche Ihnen viel Freude damit!
Bleiben Sie behütet!
Herzliche Grüße Ihre Gabriele Wuttig-Perkowski

Freitag, 20.03.2020

Liebe Freundinnen und Freunde der Patmos-Gemeinde,
liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

in diesen Tagen sind wir alle herausgefordert. In der Gemeinde wurden die Veranstaltungen abgesagt. Im privaten Bereich bedrängt mich die Frage: Was kommt in den nächsten Tagen und Wochen auf uns zu? Erst langsam sickert ins Bewusstsein, wie grundlegend Vertrautes sich ändern muss. Es betrifft das eigene und das öffentliche Leben.

„Was sagt Gott zu dem Ganzen?“, fragte mich letzte Woche eine Jugendliche. Vielleicht ist im Rückblick eine Deutung des Geschehens möglich, aber da wäre ich vorsichtig. Zu groß ist das Leid Einzelner, als dass ihm nachträglich ein Sinn zugesprochen werden könnte. Die Bibel erzählt in einigen Geschichten vom Leiden der Menschen, für das wir keine Erklärung haben. Das Buch Hiob ist nur ein Beispiel.

Die Geschichten der Bibel erzählen allerdings davon, wie Gott Menschen in schweren Tagen begleitet, für sie da ist in den dunklen Tälern des Lebens, und wie er uns den Tisch im Angesicht der Feinde deckt (Psalm 23). Und sie erinnert an unsere Aufgabe als Menschen, die auf Gott vertrauen: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18). So antwortet der Schriftgelehrte auf die Frage Jesu, was im Gesetz steht über das Leben im Vertrauen auf Gott. (Lukas 10, 27)

Wie Nächstenliebe mit Distanz möglich ist, lernen wir gerade von Tag zu Tag. In der Gemeinde bieten Menschen an, Einkäufe zu erledigen für die, die nicht mehr raus können. Wer hier Bedarf hat, kann uns gern anrufen oder eine E-Mail schreiben. Für Sonntag hat Pfr. i. R. Christian Moest zu einem „Gottesdienst zu Hause“ eingeladen. Sie finden ihn auf unserer Webseite. An jedem Wochentag können Sie um 12 Uhr gemeinsam mit Bischof Stäblein beten. Wie wir Sie als Gemeinde in den Wochen der Passions- und Osterzeit begleiten, veröffentlichen wir jeweils aktuell auf unserer Webseite.

Und noch etwas ist uns wichtig in dieser Zeit, in der viele Menschen Sorgen haben. Die Not der Flüchtlinge auf den griechischen Inseln und an den Außengrenzen der Europäischen Union. Der Gemeindekirchenrat hat einen Appell an Innenminister Seehofer gerichtet, unbegleitete Kinder und Jugendliche und Familien aufzunehmen, um ihnen Zukunft und Leben zu ermöglichen, gerade auch in der gegenwärtigen Situation.

Wir denken an Sie – kommen Sie gut durch diese Tage und bleiben Sie behütet!

Ihre Gabriele Wuttig-Perkowski

Letzte Änderung am: 27.03.2021