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Der erste Sonntag im Monat

ist in der Regel unser Amnesty-Sonntag

Seit fast 20 Jahren engagiert sich die Ev. Patmos-Gemeinde für Menschenrechte. Sie verkauft zum Portopreis Briefpäckchen für jeweils drei gewaltlose politische Gefangene.

Täglich werden Menschen weltweit festgenommen, bedroht, gefoltert, getötet. Weil sie ihre Meinung sagen, sich für die Menschenrechte in ihrem Land einsetzen oder mit friedlichen Mitteln ihre Regierung kritisieren. Gewaltlose politische Gefangene verschwinden oft für Jahre hinter Gittern - ohne faires Gerichtsverfahren und unter unterschiedlich schwierigen Haftbedingungen. Die Gefahr, dass sie vergessen werden, ist groß. Darum brauchen sie unseren Schutz, unsere Solidarität, unseren Einsatz!

Aus diesem Grund startet Amnesty International sogenannte "Briefe gegen das Vergessen". Sie geben den Gefangenen Hoffnung und zeigen den Verantwortlichen, dass die Gefangenen nicht in Vergessenheit geraten sind. Die "Briefe gegen das Vergessen" wirken durch ihre enorme Anzahl.

Eines unserer Gemeindemitglieder sucht über das Internet aktuelle Fälle von Gefangenen aus, an die erinnert werden sollen. Informiert wird über die aktuelle Situation und gibt die Möglichkeit dem Fall entsprechend, einen Brief als PDF-Format in Deutsch und/oder in Englisch herunterzuladen.

Auf der AI-Website wird die Adresse mitgeteilt, an die der Brief geschrieben und gleichzeitig die Adresse, an die die Kopie des Briefes versendet werden soll. So sind für die ausgewählte Person zwei Briefe zu verschicken.

Bei drei Gefangen sind in einem "Briefpäckchen" somit 6 Briefe versandfertig zusammengestellt, die nur noch unterschrieben werden müssen.

Pro Sonntag stehen etwa 24 "Briefpäckchen" zum Portopreis zum Verkauf.

Im Gottesdienst werden die ausgewählten Gefangen vorgestellt und sie in die Fürbitte mit eingeschlossen. So wirken die Gebete zusammen mit dem Handeln in der Welt.

Wer mehr erfahren möchte, kann auf der Website von Amnesty International auch weitere Aktionen recherchieren.