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#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst

Mehr als eine Plakat-Aktion durch das Jahr 2021

Seit mindestens 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschland – nachweislich seit dem 11. Dezember 321, als ein Edikt Kaiser Konstantins die Berufung von Juden in Ämter der Stadtverwaltung von Köln gestattete.

Die ökumenisch verantwortete Kampagne macht aus christlicher Perspektive die einzigartige Beziehung zwischen Judentum und Christentum bewusst und setzt ein Zeichen gegen den gesellschaftlich erstarkenden Antisemitismus, der auch christliche Wurzeln hat.

Im Grundgedanken sollen die Gemeinsamkeiten mit unseren jüdischen Geschwistern und Nachbarn im Festkreis des Jahres und im religiösen Leben aufgezeigt werden.

Die Kampagne hat für jeden Monat ein Thema, das bedacht wird. Sie versteht sich auch als Beitrag zum

Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.


September 2021 | Hohe jüdische Feiertage erklärt

Plakat der Aktion #beziehungsweise zu Jom Kippur/Buße
Wir lassen uns die hohen Feiertage im Judentum - Rosch ha-Schana, Jom Kippur und Sukkot - erklären und schauen, wie Juden in Deutschland feiern ... erklärt wird das ... kinderleicht.

Rosch Haschana, was so viel bedeutet wie "Kopf des Jahres" ist das jüdische Neujahrsfest. In diesem Jahr haben die Juden ihr Neujahrsfest vom Abend des 6. bis 8. September 2021 - am 1. und 2. Tischri nach dem jüdischen Kalender - gefeiert. Für sie ist es das Jahr 5782.

Wir wünschen nachträglich Schana Towa Umetuka - Ein gutes und süsses neues Jahr 5782!

An diesem Tag sollen sich die Gläubigen ihrer moralischen Pflichten bewusst werden. 10 Tage später, am 10. Tischri, ist Jom Kippur, der Versöhnungstag. Sukkot, das Laubhütten-Fest wird sieben Tage lang gefeiert und ist vergleichbar mit den Erntedankfesten hierzulande und wird vom 20.-27.09.2021 gefeiert. Simchat Tora – Fest der Gesetzesfreude das Gesetzesfreude schließt das Laubhüttenfest ab. Es wird an den Tagen 28./29.09.2021 gefeiert.

Was die Hohen Feiertage bedeuten und wie sie begangen werden zeigt Ihnen der Beitrag des mdr ...

Am Mittwoch, 15. September 2021, ist Jom Kippur. Beim wichtigsten Feiertag der Juden geht es um Versöhnung, um Reue und Vergebung. Über die Vorbereitung, die Rituale und die Bedeutung des Fests.

Wie die Juden Jom Kippur feiern wird in diesem Beitrag [m]einem Kind erklärt.

 

#beziehungsweise jüdisch christlich: Versöhnung feiern: Jom Kippur beziehungsweise Buße und Abendmahl. Nach Tagen der Buße und Umkehr feiern Jüdinnen und Juden an Jom Kippur Versöhnung mit Gott. Christinnen und Christen erfahren Erneuerung durch Umkehr zu Gott. In Buße und Abendmahl feiern sie Gottes Gegenwart und bitten um Frieden und Versöhnung. Geschenkter Neuanfang.

Lassen Sie uns Liebe schenken und zum Abschluss allen „Chatimah Towah“, die „Besiegelung eines guten Urteils“ wünschen.

Pre Rosch Haschana ... war eine gelungene Veranstaltung

Ausschnitt aus dem Plakat zum Zoom-Meeting | Gerichte, die an Rosch Haschana serviert werden
Am Abend des 6. September fängt das jüdische Neujahrsfest Rosch Haschana an. Traditionell beginnen Familien diesen Feiertag mit einem festlichen Abendessen. Im Rahmen des „Festivals der Begegnungen: Mentsh!“ lädt der Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Deutschland“ dazu ein, in die Töpfe von Expertinnen zu schauen und mehr über die unterschiedlichen Traditionen in jüdischen Familien zu erfahren. Das Projekt findet anlässlich des Europäischen Tages der Jüdischen Kultur am 5. September statt.

Wie jüdische Familien in Deutschland „Rosch Haschana“ feiern

Köln, 01.09.2021 Am Abend des 6. September fängt das jüdische Neujahrsfest Rosch Haschana an. Traditionell beginnen Familien diesen Feiertag mit einem festlichen Abendessen. Im Rahmen des „Festivals der Begegnungen: Mentsh!“ lädt der Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Deutschland“ dazu ein, in die Töpfe von Expertinnen zu schauen und mehr über die unterschiedlichen Traditionen in jüdischen Familien zu erfahren. Das Projekt findet anlässlich des Europäischen Tages der Jüdischen Kultur am 5. September statt.

Gemeinsam mit Julia Konnik, Leiterin der „Lauder e-Learning School“ (Deutschland), kochen jüdische Frauen am

Sonntag, 5. September, ab 17 Uhr im Zoom-Meeting

die Gerichte, die sie an Rosch Haschana ihren Gästen servieren möchten. Ob aschkenasisch oder sephardisch – gesprochen wird über alte Familienrezepte, über festlich gedeckte Tische, über runde Challot und Honigkuchen. Und natürlich geht es auch um die Rolle der Frau an den Feiertagen.

105 Menschen nahmen am digitalen Koch-Event für Rosch Haschana teil.

 


Um an dem Zoom-Event teilnehmen zu können, ist eine Anmeldung bis zum 3. September an info(at)2021JLID.de erforderlich.

Nach der Anmeldung erhalten Sie den Link zur Veranstaltung.

Kontakdaten finden Sie auf der Pressemeldung von 321-2021: 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland e.V. (Download hier)

Festjahr #2021JLID wird bis zum 31. Juli 2022 verlängert

Screenshot 2021JLID Startseite
Die Bundesregierung ist dem Wunsch des Vereins gefolgt und hat beschlossen, dass das Festjahr #2021JLID unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten bis zum 31. Juli 2022 verlängert wird.

Abraham Lehrer, Vorsitzender der Mitgliederversammlung des Vereins und stellvertretender Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, erklärt hierzu: „Wir sind dankbar und freuen uns sehr über diese Nachricht. Sie ist ein wichtiges Signal für die Zivilgesellschaft und die jüdischen Organisationen, die mit viel Herzblut die unterschiedlichsten Projekte geplant haben und mit uns gemeinsam an dem Ziel arbeiten, jüdisches Leben in Deutschland sichtbar und erlebbar zu machen.“ 

Für die Projektpartner:innen, deren Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie nicht in der geplanten Form hatten stattfinden können (z.B. mit Publikum oder mit Gästen aus dem Ausland), heißt das, dass diese nun doch durchgeführt werden können. Damit können alle rund 1.500 geplanten Projekte stattfinden.

Mehr lesen ...

Beilage in leichter Sprache

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Dieses Jahr [2021] wird das gefeiert. Hier können Sie die Beilage in leichter Sprache aus der Zeitung 'Das Parlament' hochladen.

Das Erbe des deutschen Judentums

Banner der Website TSURIKRUFN
›Tsurikrufn‹ ist jiddisch und bedeutet ›erinnern‹. Erinnern wollen wir im Festjahr »1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland« an die vielen jüdischen Bürgerinnen und Bürger, die das kulturelle Leben in Deutschland bereichert haben.

"Tsurikrufn" nennt sich eine digitale Plattform, die im Internet deutsch-jüdischer Persönlichkeiten gedenkt, die Deutschland vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten gesellschaftlich, kulturell oder künstlerisch vorangebracht haben. Allerdings sind ihre Namen und ihre Leistungen vielfach in Vergessenheit geraten. Im Erinnerungsjahr "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" haben sich deshalb verschiedene Museen und Kulturinstitutionen zusammengeschlossen, um diese wichtigen deutsch-jüdischen Persönlichkeiten vorzustellen.

Viele von ihnen berufen sich auf Moses Mendelssohn, den wegweisenden deutsch-jüdischen Philosophen der Aufklärung. Einer seiner Nachfahren, Julius H. Schoeps, setzt sich auch heute noch dafür ein, dass das deutsch-jüdische Kulturerbe bewahrt wird.

Auszüge aus dem Artikel der DW mit dem Interview von Julius H. Schoeps ...

Monatliche Online-Gespräche

Plakat #beziehungsweise :: mehr als du denkst
Fragen Sie den Rabbi/ die Rabbinerin und den Pfarrer/ die Pfarrerin! Interviews und digitale Gesprächsrunden zur jüdisch-christlichen Kampagne #beziehungsweise.

An jedem zweiten Mittwoch im Monat lädt "die Kirche" Leserinnen und Leser zum jüdisch-christlichen Dialog als Online-Gespräch mit Gesprächspartner:innen aus jüdischen und christlichen Organisationen ein. Da lässt sich das Thema weiter vertiefen und jede:r kann im Chat selbst Fragen stellen.

Mi., 6. Oktober [ausnahmsweise 1. Mittwoch im Monat wegen Herbstferien am 13. Oktober]: Sukkot beziehungsweise Erntedank

Anmeldungen sind per E-Mail möglich: dialog(at)wichern.de (dann wird der Zugangs-Link zugesandt). Die jeweils aktuellen Termine haben Sie in der unteren Übersichtsliste.

Einen Überblick über die weiteren Termine finden Sie auf der Seite der EKBO.

Bubales neues Video: Was ist eigentlich Schawuot?

Bild zum Video Was ist eigentlich Schawuot? | 2021 Jüdisches Leben in Deutschland.
„Bubales“ ist das älteste jüdische Puppentheater in Deutschland. In kurzen – oft humorvollen – Videos führen die „bubales“ (Puppen) ihre Zuschauer:innen in die Welt der jüdischen Feiertage.

Das Puppentheater Bubales hat für das Festjahr 2021JLID kleine Videos erstellt, die auf fröhliche Weise verschiedene jüdische Feiertage erklären. Ein echter Spaß für Groß und Klein, bei dem das Publikum nebenbei etwas über jüdische Bräuche lernt.

Video 1: 1700 Jahre jüdisches Leben? Die Video-Reihe in Kooperation mit „Bubales“, dem einzigen jüdischen Puppentheater in Deutschland startet zum Jubiläumsjahr. In der ersten Folge erklären die Puppen („Bubales“) in einem kurzen Video, warum wir 1700 Jahre jüdisches Leben feiern und was das mit dem Edikt aus dem Jahr 321 zu tun hat: Am 11. Dezember 321 erlässt der römische Kaiser Konstantin ein Edikt (Gesetz). Es legt fest, dass Juden städtische Ämter in der Kurie, der Stadtverwaltung Kölns, bekleiden dürfen und sollen. Dieses Edikt belegt eindeutig, dass jüdische Gemeinden bereits seit der Spätantike wichtiger integrativer Bestandteil der europäischen Kultur sind. Eine frühmittelalterliche Handschrift dieses Dokuments befindet sich heute im Vatikan und ist Zeugnis der mehr als 1700 Jahre alten jüdischen Geschichte in Deutschland und Europa. Die „Bubales“ werden uns im gesamten Festjahr in die Welt der jüdischen Feiertage einführen. Hier ist der Auftakt.

Video 2: Jeden Sonntag wird aus der Bibel gelesen. Jeden Schabbat auch. Im Judentum und im Christentum gibt es verschiedene Auslegungstraditionen. Sie erstaunen, sind manchmal widersprüchlich und ergeben einen Vielklang. Ein gemeinsamer Schatz! Was ist eigentlich Schabatt?

Video 3: Tu Bischwat ist das Neujahrsfest der Bäume, ein traditioneller Feiertag, der das Ende der Regenzeit und des Winters markiert. Im modernen Israel ist Tu Bischwat ein nationaler Feiertag, an dem es Brauch ist, junge Bäume zu pflanzen und zu den Mahlzeiten Früchte zu reichen, die vor allem in Israel heimisch sind. Was ist eigentlich Tu Bischwat?

Video 4: Purim ist ein Fest der Freude: Die Juden haben über ihre Widersacher gesiegt! Schon in der Synagoge geht es deshalb ausgelassen zu: Wenn der Rabbi die Estergeschichte verliest, wird jedesmal, wenn der Name des Judenhassers Haman fällt, Krach gemacht: Mit den Füßen, den Händen, mit Rasseln, mit Ratschen. Auch kleine Theateraufführungen gibt es häufig an Purim; Oft spielen Kinder die Estergeschichte nach.  Was ist eigentlich Purim?

Video 5: Pessach, das jüdische Fest zum Auszug aus Ägypten. In einem neuen Video geben die Bubales (Puppen) wieder eine humorvolle musikalische Antwort für „die Kleinen und die großen Kleinen“. Chag Sameach! Was ist eigentlich Pessach?

Video 6: Mit Schawuot feiern viele Juden zu Beginn der Getreideernte drei Dinge zugleich: 1. den Empfang der Tora mit den Zehn Geboten, 2. den Bund, den Gott mit dem Volk Israel schloss und 3. die Ernte von Getreide, Obst und Früchten, die Gottes Schöpfung ihnen schenkt. Seinen Namen verdankt das Wochenfest Schawuot seinem Termin auf dem Kalender sieben Wochen nach Pessach. Das hebräische Wort Schawuot heißt „Wochen“. Was ist eigentlich Schawuot?

Weitere Stücke werden auf der bubales Website vorgestellt ...

Die Küche der deutschen Jüdinnen und Juden

Käse-Blintze mit Brombeeren: Blintze mit Käsefüllung werden traditionell während der Frühlingsfeiertage Schawuot gegessen. | CC BY 2.0 wiki Susánica Tam
Historische Gerichte mit dem deutsch-israelischen Koch Tom Franz ausprobieren und ihre Rezepte nachkochen. Anmeldung bis zum 5. Juni unter info-ät-2021JLID.de ist notwendig.

Diese Gelegenheit bietet der Star-Koch Tom Franz am

Sonntag, 13. Juni, um 17 Uhr per Zoom.

Als Grundlage seiner Kreationen dient das „Historische Kochbuch für die jüdische Küche von 1926“, herausgegeben vom Jüdischen Frauenbund unter Mitwirkung der Gemeinden Düsseldorf, Berlin und Frankfurt am Main. Die Anmeldung bis zum 5. Juni unter info(at)2021JLID.de ist notwendig, um die Zutatenliste, die Rezepte und den Zoom-Link zu erhalten. Gekocht wird dann gemeinsam.

Plakat zum Download mit Klick auf das Bild.

Plakat zum Download mit Klick auf das Bild.

Festival der Begegnungen startet im digitalen Format

Freigeschaltet wurde jetzt die Informations-Plattform www.mentshen.de.

Mentsh!
Das Festival der Begegnungen

Jüdische Künstler:innen und Kulturschaffende präsentieren sich in verschiedenen Formaten – zunächst noch digital, aber hoffentlich auch bald analog. Denn das Festival der Begegnungen „Mentsh!“ möchte Menschen, Kulturen und Generationen zusammenbringen.

#2021JLID machen jüdisches Leben in Deutschland sichtbar und erlebbar. Mentsh! bietet Ihnen ein vielfältiges Angebot an Konzerten, Performances, Lesungen, Diskussionen und Workshops. Für jedes Alter, für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Mehr sehen auf ... Mentshen.

Zwei Wanderausstellungen über „Jüdisches Leben in Deutschland heute“ und die „Jeckes – Deutsche Juden in Israel“ runden das Angebot ab.

JEWERSITY Jüdische Diversität

Die Online-Ausstellung JEWERSITY von Jan Feldman portraitiert Jüdinnen*Juden in 15-Sekunden-Clips. Die Protagonistinnen beantworten zwei Fragen: Wer bist du? Und was bedeutet es für Dich jüdisch zu sein? Die Videos zeigen die Vielfalt und Lebendigkeit jüdischen Lebens in Deutschland.

"Jeckes – Deutsche Juden in Israel" ➤ Bericht der Deutschen Welle.

Jeckes werden die deutschstämmigen Jüdinnen und Juden in Israel genannt. Das „Museum des Deutschsprachigen Judentums“, kurz „Jeckes Museum“, dokumentiert ihre Geschichte und wie sie die Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Politik in Israel geprägt haben. Im Rahmen des Festjahres #2021JLID unterstützt das Auswärtige Amt den Umzug des Museums an das Haifa Center for German and European Studies der Universität Haifa sowie das dort angegliederte Hecht-Museum. Informationen aus dem Auswärtigem Amt.

Weitere Ausstellungen

 

Weitere Staatliche & Öffentliche Institutionen bei #2021JLID.

Viele Termine, die über jüdisches Leben erinnern, berichten und erzählen ...

rbbKultur

Screenshot der rbb Kulturseite zum Thema 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – ein Grund zum Feiern, findet auch rbb Kultur und fasst viele tolle Beiträge rund um das Festjahr #2021JLID auf dieser Themenseite zusammen.

Link zum rbb Kultur.

Hier finden Sie die Auflistung aller Medien, die zum Jahr 2021 ihre Beiträge unter dem Begriff 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland  zusammengefasst haben: Themenseite.

3. ÖKT 2021 | Jüdisches Leben in Frankfurt/Main

Jüdisches Leben in Frankfurt | Bannerbild
Wir schauen hin - auf die gesamte Geschichte jüdischen Lebens in Frankfurt. Wir gedenken der Leiden durch die Shoa. Wir hören Stimmen gegen Antisemitismus und Rassismus.

Zum Nachschauen: Online-Veranstaltungen in der Mediathek.

Auftakt am 13. Mai 2021:
10:30 Uhr Einstimmung
11.00 Uhr Gedenken zu Beginn Jüdisches Leben in Frankfurt/Main
12.00 Uhr Ausklang

Vertiefendes Programm: Jüdisch-Christlicher Dialog | Vielfalt der Veranstaltungen
Hauptpodium: Was tun wir gegen Antisemitismus?

Startseite des 3. ÖKT | Bild aus der Website Jüdisches Leben Frankfurt am Main

Hinweis: Die Suchmaske baut sich langsam auf und die Videos sind stumm geschaltet. Lautstärkeregelung durch die Balken in der Start/Stop-Linie.

#2021JLID-Podcast

2021 JLID Screenshot Podcast
Seit Januar 2021 sprechen Mirna Funk, Shelly Kupferberg und Miron Tenenberg wöchentlich im Wechsel mit spannenden Gästen über das Thema jüdisches Leben in Deutschland.

Sie machen die Diversität jüdischen Lebens in Deutschland hörbar!

Hier finden Sie die Übersicht aller bereits produzierten Podcasts. Hören Sie mal rein ...

Buch zum Festjahr erschienen

Cover zu dem Buch von Uwe von Seltmann Wir sind da! 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland
Das Buch zum Jubiläumsjahr 2021 zeigt die Vielfältigkeit des gegenwärtigen jüdischen Lebens und erzählt die reichhaltige Geschichte des deutschen Judentums von den Anfängen im Mittelalter über den langen Kampf um Gleichberechtigung und den schwierigen Neuanfang nach der Schoah bis heute.

Unter dem Motto »Wir sind da« – entnommen einem Liedtext des jiddischen Dichters Leyb Rozenthal – will es Antworten auf die aktuellen Fragen der jüdischen Community anbieten:

Wer sind wir? Woher kommen wir? In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Gibt es eine deutsch-jüdische Kultur?

Kann es ein »normales jüdisches Leben« in einem Land geben, das sechs Millionen ermordete Jüdinnen und Juden auf dem Gewissen hat und bis heute nicht frei von Antisemitismus ist?

Zahlreiche Abbildungen und biografische Porträts jüdischer Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Epochen illustrieren den Reichtum der 1700-jährigen Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland.


Im Vorfeld der Veröffentlichung sprechen Autor Uwe von Seltmann, Vorwortschreiberin Linda Rachel Sabiers und Dr. Matthias Schreiber, Vorsitzender des Vereins 321 zusammen mit Shelly Kupferberg über die Entstehung des Buches sowie aktuelle Fragen, die die jüdische Community wie auch das Buch bewegen

Hier können Sie das Gespräch hören | Zur Festjahrseite 2021JLID

Schalom

Screenshot zur BR Seite Schalom 1700 Jahre Jüdische Leben in Deutschland
Die offizielle Eröffnung des Festjahres durch den Schirmherrn Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am Sonntag, 21. Februar, von 16:30 bis 17:30 Uhr in der ARD ausgestrahlt und von der Deutschen Welle übertragen.

Das Jubiläum der Ersterwähnung jüdischen Lebens hierzulande ist Anlass für ein bundesweites deutsch-jüdisches Festjahr. Dieses begleitet der Bayerische Rundfunk das ganze Jahr über in Hörfunk, Fernsehen und online mit einem umfangreichen, laufend um neue Beiträge erweiterten BR-Thema: "Schalom – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland".

ARD Mediathek :: Deutsche Welle Themenjahr :: BR Schalom: 1700 Jahre Jüdisches Leben

Dokumentation bei phoenix plus: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Seit mindestens 1700 Jahre leben Juden nachweislich im Gebiet des heutigen Deutschlands. Darauf weist ein Dekret des römischen Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 hin, dass es Juden erlaubte, in Ämter der Kurie der Stadt Köln gewählt zu werden. Jüdinnen und Juden prägten dabei über alle Jahrhunderte hinweg Politik, Kultur und die Gesellschaft hierzulande. Dieses reiche Erbe wurde in der Shoa fast völlig ausgelöscht. Es scheint wie ein Wunder, dass jüdisches Leben in Deutschland heute wieder blüht. Die jüdischen Gemeinden sind plural und vielschichtig. Das wird auch im diesjährigen Festjahr 1700 Jahre Jüdisches Leben deutlich.

Reporter Marlon Amoyal ist unterwegs in Köln und Frankfurt und trifft u.a. Bettina Levy, Vorstand der Synagogengemeinde Köln, Elisa Klapheck, Rabbinerin des Egalitären Minjan in Frankfurt am Main, den Gründer des jüdischen Karnevalvereins „Kölsche Kippah Köpp, Aaron Knappstein, den Erfinder der Balkan-Beats Shantel, dessen jüdisch-griechischen Vorfahren ihm zum Titelsong des Festjahres „We are the kids of the diaspora“ inspiriert hat, die israelische Schriftstellerin Lizzie Doron und viele mehr.

Auf Youtube ist die gesamte Dokumentation zu sehen. (1:00:46)

Das Festjahr #2021JLID hat begonnen!

BR Themenwoche Jüdisches Leben 2021 JLID
Die Jahresauftaktveranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung, die Themenwoche des Bayerischen Rundfunks über „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ und das ZDF-Kulturmagazin „Aspekte“ haben erste Akzente gesetzt.

Jo Schück trifft Vertreter der orthodoxen jüdischen Gemeinde in der Berliner Brunnenstraße und spricht mit ihnen über ihren Glauben und ihre Identität. Ihre Kinder sagen: "Wir sind die erste Generation, für die es wieder ganz normal ist, zugleich deutsch und jüdisch zu sein." Außerdem im Gespräch: die Holocaustüberlebende Margot Friedländer, die Schriftstellerin Sasha Marianna Salzmann und der Lyriker Max Czollek.

"Bist Du Jude, oder was?" aspekte über die Vielfalt jüdischer Identitäten.

„Chai – Auf das Leben!“ :: Das kleinste, wirkungsvolle Plakat des Festjahres

„Chai – Auf das Leben!“ :: Die Sonder-Briefmarke hat einen Wert von 80 Cent, gestaltet hat sie Detlef Behr aus Köln.
Die Sonder-Briefmarke hat einen Wert von 80 Cent. Detlef Behr, Diplom-Ingenieur aus Köln hat zum Festjahr 2021 die Sonderbriefmarke „CHAI – Auf das Leben“ gestaltet. +++ Die Organisator:innen von 2021JLID konnten mit ihm über den Gestaltungsprozess sprechen.

Sie haben ihn gefragt, wie es dazu kam, dass er die Briefmarke gestalten durfte, welche Vorgaben es gab und was ihn inspiriert hat.

Interview mit Detlef Behr, dem Designer der Sonderbriefmarke

 


Die neue Sonderbriefmarke zum Festjahr #2021JLID, „Chai – Auf das Leben!“, wurde am 11. Februar 2021 im Landtag Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Bettina Hagedorn, übergab die Sonderbriefmarke per Videoübertragung aus Berlin in den Landtag von Nordrhein-Westfalen.

Die Veranstaltung, die coronakonform rein digital stattfand, wurde auf der Internetseite des Landtags HTTPS://WWW.LANDTAG.NRW.DE und auf dem Twitter Kanal des Landtags @LANDTAG_NRW live übertragen.

Rund 50 Sonderpostwertzeichen bringt das Bundesfinanzministerium jedes Jahr heraus, um bedeutende Menschen oder Ereignisse zu würdigen. Ab sofort ist auch „unsere“ Sonderbriefmarke im Wert von 80 Cent (normales Briefporto) in allen Postfilialen erhältlich. Das Motiv „Chai – Auf das Leben“ des Kölner Designers Detlef Behr gewann die entsprechende Ausschreibung. In dem Clip äußern Behr, ein Philatelist sowie Andrei Kovacs und Sylvia Löhrmann vom Verein, was sie mit dem kleinen Werbeplakat verbinden. Pressemeldung dazu ...

Auf der Seite 2021jlid.de finden Sie zeitnah weitere Informationen ...

Neuer Song für mehr Zivilcourage

2021 JLID Promobild zum Song "Each Day"
Der Song „Each Day“ ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen dem Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ und dem Musiker ODBLU.

Dabei heraus gekommen ist ein eingängiger Popsong mit einem nachdenklichen Text, in dem sich der Sänger fragt, wie er selbst mit dem erstarkendem Antisemitismus Anfang des 20. Jahrhunderts, der im größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte, der Schoah, mündete – gehandelt hätte. Hätte er Zivilcourage zeigen können oder wäre er in der Masse mitgeschwommen? Und wie sieht es heute aus?

Auf der folgenden Seite können Sie den Song hören und den Text nachlesen. Eine Übersetzung ins Deutsche ist auf der nachfolgenden Seite zu lesen.

Songs und Musikvideos

Der Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ unterstützt die Produktion von Songs, um jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen. Ziel ist es, mehr jüdischen Stimmen Gehör zu verschaffen und die Diversität der Perspektiven in der Gesellschaft zu fördern. „Die Musik ist für uns ein Mittler, durch den wir hoffentlich viele Menschen erreichen und ihnen einen Zugang zu jüdischem Leben ermöglichen“, sagt der leitende Geschäftsführer des Vereins, Andrei Kovacs. Er hofft, vor allem auch junge Menschen zu erreichen. „Ich würde mir wünschen, dass es für sie später einmal normal ist, jüdisch und deutsch zu sein oder deutsch-jüdische Freundinnen und Freunde zu haben.“

Sammelseite für Songs und Musikvideos.

#beziehungsweise Gottesdienstreihe in Patmos

22.08.2021 | Auszeit vom Alltag: Schabbat bzw. Sonntag

Plakat zur Akrion #bzw Auszeit vom Alltag: Schabbat bzw. Sonntag
Schabbat und Sonntag: Ein Vorgeschmack auf das Reich Gottes, ein Recht auf Ruhe für Mensch, Tier und Pflanze: Für Momente des Friedens und des Glücks. Keine Ausbeutung: Leben ist nicht verfügbar. Gut für die Seele, gut für die Welt!

Schabbat bzw. Sonntag :: 2. Buch Mose 19, 8-11

Auszeit vom Alltag. #beziehungsweise jüdisch und christlich.
1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Predigt hält Pfarrerin Gabriele Wuttig-Perkowski

Hierfür gibt es diesmal keinen PatmosPredigtPodcast.

Zum Gottesdienst ... hier | Zur Kampagnenseite ... hier ...

Für diesen Gottesdienst finden Sie das Anmeldeformular hinter diesem Link. Es steht alternativ auch eine Teilnahmekarte (PDF-Download) bereit. Bitte bringen Sie diese bereits zu Hause ausgefüllt mit. Wir wollen damit verhindern, dass sich die Gottesdienstbesucher:innen an den Anmeldetischen sammeln. Beachten Sie bitte auch, dass coronabedingt eine Teilnahmebeschränkung existiert. Für Ihr Corona-Tagebuch ist hier der QR-Code, der auch am Eingang der Kirche aufgehängt wird.

Bitte senden Sie das Anmeldeformular bis Sonnabend vor dem Gottesdienst bis 18 Uhr ab.

13.06.2021 | Mit Freude erwachsen werden. Bar/Bat Mizwa beziehungsweise Konfirmation

Kampagnenplakat 05 Bar Mizwa / Bat Mizwa bzw. Firmung oder Konfirmation #beziehungsweise
Verantwortung übernehmen, erwachsen werden. Traditionen neu mit Leben erfüllen. Glauben feiern in der Synagoge mit Bar Mizwa in der Kirche mit Konfirmation. Ein Fest für alle Generationen!

Gottesdienst am 13. Juni 2021 – 11 Uhr mit PatmosPredigtPodcast

Predigt hält Pfarrerin Gabriele Wuttig-Perkowski

Ab sofort sind (Online-) Anmeldungen über das Rückmeldeformular notwendig! Bei Bedarf steht auch eine PDF-Datei zur Verfügung, die Sie bitte ausgefüllt mitbringen.

In jedem Monat wird ein Thema aufgenommen, das die Gemeinsamkeiten im Glauben von Juden und Christen bewusst macht. Wir laden herzlich zu den monatlichen Themengottesdiensten ein.

Im Juni 2021 ist es das Motiv Mit Freude erwachsen werden. Bar/Bat Mizwa beziehungsweise Konfirmation. Eine jüdische Stimme zu diesem Thema können Sie hier nachlesen.

Predigtreihe: #beziehungsweise jüdisch und christlich
Predigt: Mit Freude erwachsen werden. Bar/Bat Mizwa beziehungsweise Konfirmation.

Wir feiern am Sonntag, 13. Juni 2021 um 11.00 Uhr einen Gottesdienst vor Ort und stellen Ihnen rechtzeitig Unterlagen zur Verfügung.

9. Mai 2021 | Umkehren zum Leben beziehungsweise Antisemitismus ist Sünde

Die Passions- und Osterzeit war jahrhundertelang Pogromzeit. Jüdinnen und Juden wurden fälschlicherweise für den Tod Jesu verantwortlich gemacht, gequält und ermordet. Christinnen und Christen müssen Anfeindungen gegen Jüdinnen und Juden widerstehen. Als Geschwister die Treue Gottes bezeugen!

Gottesdienst am 9. Mai 2021 – 11 Uhr mit PatmosPredigtPodcast

Ab sofort sind (Online-) Anmeldungen über das Rückmeldeformular notwendig! Bei Bedarf steht auch eine PDF-Datei zur Verfügung, die Sie bitte ausgefüllt mitbringen.

In jedem Monat wird ein Thema aufgenommen, das die Gemeinsamkeiten im Glauben von Juden und Christen bewusst macht. Wir laden herzlich zu den monatlichen Themengottesdiensten ein.

Im Mai 2021 ist es das Motiv Umkehren zum Leben bzw. Antisemitismus ist Sünde. Eine jüdische Stimme zu diesem Thema können Sie hier nachlesen.

Predigtreihe: #beziehungsweise jüdisch und christlich
Predigt: Umkehren zum Leben bzw. Antisemitismus ist Sünde.

Wir feiern am Sonntag, 9. Mai 2021 um 11.00 Uhr einen Gottesdienst vor Ort und stellen Ihnen rechtzeitig Unterlagen zur Verfügung. Hier geht es zur Anmeldung!

14. März 2021 | Pessach beziehungsweise Ostern

Kamapgnenplakat #beziehungsweise 2021 | Pessach bzw Ostern
Jüdinnen und Juden feiern zu Pessach die Befreiung aus der Sklaverei aus Ägypten, Christinnen und Christen zu Ostern die Auferstehung Jesu vom Tod. Gott befreit und erlöst. Auch heute. Halleluja!

Ab sofort sind (Online-) Anmeldungen über das Rückmeldeformular notwendig!

In jedem Monat wird ein Thema aufgenommen, das die Gemeinsamkeiten im Glauben von Juden und Christen bewusst macht. Wir laden herzlich zu den monatlichen Themengottesdiensten ein.

Im März 2021 ist es das Motiv Pessach beziehungsweise Ostern. Eine jüdische Stimme zu diesem Thema können Sie hier nachlesen.

Predigtreihe: #beziehungsweise jüdisch und christlich
Predigt: Frei von Sklaverei und Tod. | Markus 14, 12-25

Wir feiern am Sonntag, 14. März 2021 um 11.00 Uhr einen Gottesdienst vor Ort und stellen Ihnen rechtzeitig Unterlagen zur Verfügung. Hier geht es zur Anmeldung!

14. Februar 2021 | Purim beziehungsweise Karneval

Monatsplakat Februar 2021 der Kampagne #beziehungsweise
Purim feiert die Rettung des jüdischen Volkes vor der Vernichtung durch ein staatlich organisiertes Pogrom. Im Karneval werden herrschende Verhältnisse auf den Kopf gestellt, bis am Aschermittwoch die Fastenzeit beginnt. Auf das Leben – L’Chaim, Helau und Prost!

In jedem Monat wird ein Thema aufgenommen, das die Gemeinsamkeiten im Glauben von Juden und Christen bewusst macht. Wir laden herzlich zu den monatlichen Themengottesdiensten ein.

Im Februar 2021 ist es das Motiv Purim beziehungsweise Karneval.

#beziehungsweise jüdisch und christlich
„Le Chaim - Wir trinken auf das Leben!“ | Ester 9, 20-28

Wir feiern am Sonntag, 14. Februar 2021 Gottesdienst zu Hause und stellen Ihnen rechtzeitig Unterlagen zur Verfügung.

01-2021 | B'reschit beziehungsweise Im Anfang

Plakatmotiv für Januar in der Kampagne #beziehungsweise
Einmal im Monat wird in Patmos zu dem entsprechenden Plakatmotiven (siehe links und im Header) ein Gottesdienst stattfinden. Im Januar 2021 ist es das Motiv B'reschit beziehungsweise Im Anfang.

Im Anfang war das Wort

Jeden Sonntag wird aus der Bibel gelesen. Jeden Schabbat *) auch. Im Judentum und im Christentum gibt es verschiedene Auslegungstraditionen. Sie erstaunen, sind manchmal widersprüchlich und ergeben einen Vielklang. Ein gemeinsamer Schatz!

*) Die Frage nach dem Schabatt wird sehr schön in einem Video der Kampagne 2021 JLID mit den "Bubales", dem einzigen jüdischen Puppentheater in Deutschland erklärt.

Am 31. Januar beginnt die Reihe mit dem Thema: „Im Anfang war das Wort“.

Letzte Änderung am: 15.09.2021