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Musizieren mit Christiane mit Musikgartenelementen

Viel Freude beim singen, klatschen, patschen, trommeln, tanzen

Hallo liebe Kinder, liebe Erwachsene, liebe Familien!

Ich heiße Christiane Fuß, bin Musikgartenlehrkraft und ich bin seit vielen Jahren im Bereich „Musizieren mit Erwachsenen und Kindern“ tätig. Ich gebe Musikgarten-plus-Kurse in der Ev.Patmos-Gemeinde und einen Kurs für Tagesmütter mit ihren Tagespflege-Kindern in der Linden-Kirchengemeinde. Ich möchte allen großen und kleinen Menschen, die in Zeiten von Corona miteinander musizieren wollen, eine halbe Stunde singen, klatschen, patschen, trommeln, tanzen mit mir zusammen schenken; zum Kennenlernen für die, die mich nicht kennen und zum Verbundensein über die Musik, mit den Erwachsenen und Kindern, die mich kennen.

Begrüßungslied

Liebe Kinder, liebe Erwachsene, liebe Familien!

Nun geht es los mit dem Begrüßungslied:
Ihr Kinder setzt euch auf den Schoß von Mama, Papa, Oma, Opa oder wer gerade da ist und mit euch singt.
Wir werden bei dem Lied klatschen, auf die Beine patschen, mit den Füßen stampfen, mit den Fäusten auf den Boden trommeln und vieles mehr. Macht einfach mit.

"Wir wollen alle singen, singen, singen…"

Bild © Musikgarten®

Bild © Musikgarten®

  1. Wir wollen alle singen, singen, singen, wir wollen alle singen „Guten Tag“.
  2. Wir wollen alle klatschen, klatschen, klatschen, wir wollen alle klatschen „Guten Tag“.
  3. Wir wollen alle trommeln, trommeln, trommeln, wir wollen alle trommeln „Guten Tag“.
  4. Wir wollen alle stampfen, stampfen, stampfen, wir wollen alle stampfen „Guten Tag“.
  5. Wir wollen alle schaukeln, schaukeln, schaukeln, wir wollen alle schaukeln „Guten Tag“.
  6. Wir wollen alle patschen, patschen, patschen, wir wollen alle patschen „Guten Tag“.
  7. Wir wollen alle winken, winken, winken, wir wollen alle winken „Guten Tag“.

(Text/Melodie: Lorna Lutz Heyge, 1993 Hohner Verlag GmbH, Mainz, Musikgarten®)

Kniereiter-Lied

Jetzt kommt das Kniereiter-Lied. Ihr Kinder setzt euch auf das Pferd. Das sind die Beine von Mama, Papa, Oma, Opa oder einem anderen Erwachsenen, der mit euch singt. Und schon geht es los mit dem Reiten!

"Mein Pferdchen galoppiert, hurra" (Der kleine Reiter)

  1. Mein Pferdchen galoppiert, hurra! Das geht schnell wie der Wind! Wer reitet um die Wette mit, wer reitet so geschwind? Hopp, hopp, hurra, hopp, hopp, hurra, wer reitet um die Wette mit? Hopp, hopp, hurra, hopp, hopp, hurra, wer reitet so geschwind?
  2. Ich reite in die weite Welt wohl über Stock und Stein! Ich reite lustig immerzu bis nach Paris hinein! Hopp, hopp, hurra, hopp, hopp, hurra, ich reite lustig immerzu; Hopp, hopp, hurra, hopp, hopp, hurra, bis nach Paris hinein!
  3. Mein Pferdchen galoppiert, hurra! Das geht schnell wie der Wind! Wer reitet um die Wette mit, wer reitet so geschwind? Hopp, hopp, hurra, hopp, hopp, hurra, wer reitet um die Wette mit? Hopp, hopp, hurra, hopp, hopp, hurra, wer reitet so geschwind?

(Melodie und Text überliefert)

Fingerspiel

Nun brauchen wir die Daumen. Die strecken wir nach oben. Die anderen Finger sind zusammen gemacht zur Faust. Die nach oben stehenden Daumen sind unsere Zwerge „Himpelchen“ und „Pimpelchen“. Viele von euch kennen die Bewegungen zur Geschichte von Himpelchen und Pimpelchen. Lasst sie auf den Berg steigen, mit den Zipfelmützen wackeln, in ihre Höhle im Berg kriechen, schlafen und schnarchen und wieder aufwachen.

Himpelchen und Pimpelchen (2 mal)

Himpelchen und Pimpelchen stiegen auf einen Berg.
         (beide Daumen steigen bis über den Kopf hoch)

Himpelchen war ein Heinzelmann
         (mit dem rechten Daumen wackeln und Hände über dem Kopf als Zipfelmütze zusammenmachen)

und Pimpelchen war ein Zwerg.
         (mit dem linken Daumen wackeln und Hände über dem Kopf als Zipfelmütze zusammenmachen)

Sie blieben lange da oben sitzen und wackelten mit ihren Zipfelmützen.
         (beide Daumen wackeln über dem Kopf)

Doch nach 27 Wochen sind sie in den Berg gekrochen.
         (die Daumen verschwinden in den Fäusten)

Schlafen dort in guter Ruh´.
         (geschlossene Fäuste rechts und links neben die Ohren)

Sei mal still und hör´ schön zu: chrrr, chrrr, chrrr.
         (geschlossene Fäuste bleiben neben den Ohren)

Und plötzlich sind sie aufgewacht
         (Daumen kommen aus den Fäusten raus)

und haben beide laut gelacht: hihihi, huhuhu, hahaha.
         (laut lachen)

(volkstümlich, mündlich überliefert)

Glockenlied

Hört mal – die Glocken – sie klingen (Klangstäbe d+a erklingen) Da die Glocken beim Läuten hin und her schwingen, könnt ihr gerne beim nächsten Lied schaukeln, rechts und links in die Hände klatschen, mit beiden Händen vor dem Körper hin und her winken und in der letzten Strophe abwechselnd mit den Füßen aufstampfen.

"Hörst du die Glocken da oben am Turm"

Hörst du die Glocken da oben am Turm? Bim-bam-bum, bim-bam-bum, bim-bim-bim, bum.
       (im Sitzen rhythmisch nach rechts und links schaukeln)

Hörst du die Glocken da oben am Turm? Bim-bam-bum, bim-bam-bum, bim-bim-bim, bum.
       (mit beiden Armen hin und her winken)

Hörst du die Glocken da oben am Turm? Bim-bam-bum, bim-bam-bum, bim-bim-bim, bum.
       (Im Rhythmus rechts und links in die Hände klatschen)

Hörst du die Glocken da oben am Turm? Bim-bam-bum, bim-bam-bum, bim-bim-bim, bum.
       (abwechselnd mit dem rechten und linken Fuß aufstampfen)

(Volkslied, Text/Melodie: überliefert)

Kuckuckslied

Beim nächsten Lied ruft der Kuckuck. Wollen wir schon mal üben und alle zusammen Kuckuck rufen? Kuckuck, kuckuck, kuckuck… Jetzt kommt das Lied mit dem Kuckuck. Es ist ein Echo-Lied, das heißt wir singen abwechselnd, wenn der Kuckucksruf erklingt. Zuerst bin ich dran und wenn ich leiser singe, dann seid ihr dran.

"Erwacht ihr Schläfer drinnen" (wir singen 3 mal)

Erwacht ihr Schläfer drinnen, der Kuckuck hat geschrien! Erwachet, erwachet, der Kuckuck hat geschrien! Kuckuck, kuckuck, kuckuck, kuckuck.

(Volkslied um 1800, Text überliefert)

Händewaschen-Lied

Nun überlegen wir mal, was wir alles waschen müssen, besonders wenn wir abends ins Bett gehen. Wir waschen zum Beispiel die Hände, die Arme, die Füße, die Beine, die Ohren und manchmal auch die Haare. Aber dieses Mal haben wir ein Problem: Es ist kein Handtuch da zum Abtrocknen! Passt mal auf, was wir da jetzt machen. Hört zu und singt mit und macht die Bewegungen mit die im Lied vorkommen.

"Hände waschen, Hände waschen sollte jedes Kind" (Das Schüttel-Lied)

  1. Hände waschen, Hände waschen sollte jedes Kind. Hände waschen, Hände waschen geht nicht so geschwind. Jetzt sind sie ziemlich sauber ja, doch leider ist kein Handtuch da! ||:Da müssen wir sie schütteln, schütteln, schütteln, schütteln, da müssen wir sie schütteln, bis sie wieder trocken sind.:||
  2. Arme waschen, Arme waschen sollte jedes Kind. Arme waschen, Arme waschen geht nicht so geschwind. Jetzt sind sie ziemlich sauber ja, doch leider ist kein Handtuch da! ||:Da müssen wir sie schütteln, schütteln, schütteln, schütteln, da müssen wir sie schütteln, bis sie wieder trocken sind.:||
  3. Füße, 4. Beine, 5. Ohren, 6. Haare …

(Text und Melodie: Gerda Bächli, Musikverlag Pan AG Zürich, Musikgarten®)

Vogelhochzeit

Ihr braucht nun einen Glockenstab oder eine Rassel. Einen Glockenstab oder ein Glöckchen hat vielleicht nicht jeder zu Hause. Aber etwas zum Rasseln findet ihr bestimmt. Wir singen jetzt das Lied von der Vogelhochzeit. Und immer, wenn „Fidiralala“ kommt, dann rasselt ihr großen und kleinen Menschen dazu.

"Ein Vogel wollte Hochzeit machen"

  1. Ein Vogel wollte Hochzeit machen in dem grünen Walde. Fidiralala, fidiralala, fidira-la-la-la-la
  2. Die Drossel war der Bräutigam, die Amsel war die Braute. Fidiralala, fidiralala, fidira-la-la-la-la
  3. Der Wiedehopf, der Wiedehopf, der schenkt der Braut `nen Blumentopf. Fidiralala, fidiralala, fidira-la-la-la-la
  4. Frau Kratzefuß, frau Kratzefuß gibt allen einen Abschiedskuss. Fidiralala, fidiralala, fidira-la-la-la-la
  5. Nun ist die Vogelhochzeit aus Und alle gehn vergnügt nach Haus. Fidiralala, fidiralala, fidira-la-la-la-la

(Volksweise aus Schlesien (1604), Hoffmann von Fallersleben (1842))

Alle meine Entchen

Lasst uns jetzt gemeinsam ein Lied singen, von dem ihr bestimmt alle die erste Strophe kennt. Es ist das Lied „Alle meine Entchen“.

Ich kenne noch mehr Strophen und mache dazu verschiedene Bewegungen:

  • bei den Entchen paddele ich mit den Händen
  • bei den Täubchen sind meine Arme die Flügel, mit denen ich fliege
  • bei den Hühnern scharre ich mit den Fingern im Stroh
  • bei den Gänsen watschele ich mit den platten Händen auf dem Boden
  • und die Püppchen wiege ich in meinen Armen Nun macht einfach mit ihr Großen und ihr Kleinen.

 

"Alle meine Entchen"

  1. Alle meine Entchen schwimmen auf dem See, schwimmen auf dem See, Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh´.
  2. Alle meine Täubchen gurren auf dem Dach, gurren auf dem Dach. Fliegt eins in die Lüfte, fliegen alle nach.
  3. Alle meine Hühner scharren in dem Stroh, scharren in dem Stroh. Finden sie ein Körnchen, sind sie alle froh.
  4. Alle meine Gänse watscheln durch den Grund, watscheln durch den Grund, gründeln in der Erde und sind kugelrund.
  5. Alle meine Püppchen, Anne und Marie, Anne und Marie schlafen in der Wiege, bis ich wecke sie.

(Text und Melodie: überliefert; Volkslied)

Teddy-Lied

Zum nächsten Lied müsst ihr aufstehen. Es ist das Lied vom Teddybär. Hört gut zu und macht alles mit, was der Teddy im Lied tut. Und bei „brumm, brumm, brumm macht mein kleiner Teddybär“ da klatscht ihr in die Hände.

"Läuft ein kleiner Teddybär in dem Zimmer hin und her"

Läuft mein kleiner Teddybär in dem Zimmer hin und her, wackelt mit dem großen Kopf, dreht an seinem Hosenknopf. Brumm, brumm, brumm, brumm, macht mein kleiner Teddybär.

Rennt mein kleiner Teddybär in dem Zimmer hin und her, wackelt mit dem großen Kopf, dreht an seinem Hosenknopf. Brumm, brumm, brumm, brumm, macht mein kleiner Teddybär.

Stampft mein kleiner Teddybär … …

Hüpft mein kleiner Teddybär … …

Schleicht mein kleiner Teddybär … …

(Kinderlied, Musikgarten®)

Schaukel- und Kuschellied

Jetzt haben wir viel miteinander Musik gemacht, da könnt ihr es euch zum Schluss auf dem Schoß von Mama oder Papa, Oma oder Opa es euch gemütlich machen, denn jetzt kommt das Schaukel- und Kuschellied.

"Der Mond ist aufgegangen"

  1. Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternenlein prangen am Himmel hell und klar. Der Wald steht schwarz und schweiget, und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel wunderbar.
  2. Wie ist die Welt so stille Und in der Dämmrung Hülle so traulich und so hold als eine stille Kammer, wo ihr des Tages Jammer verschlafen und vergessen sollt.
  3. Seht ihr den Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht sehn.
  4. (7.) So legt euch denn, ihr Brüder, in Gottes Namen nieder; kalt weht der Abendhauch. verschon uns, Gott, mit Strafen und lass uns ruhig schlafen. Und unsern kranken Nachbarn auch!

(Text: Matthias Claudius 1779, Melodie: Johann Abraham Peter Schulz 1790)

Ich hoffe, ihr hattet heute eine schöne Musikzeit miteinander. Toll ist es, wenn ihr Erwachsene mit euren Kindern jede Woche einmal mit mir zusammen den Musikkurs macht. Dann habt ihr schnell die Texte, Melodien und die Bewegungen gelernt und habt noch mehr Spaß am gemeinsamen Musizieren. Es grüßt euch ganz herzlich Christiane.

Ich freue mich übrigens schon auf die Zeit, wenn ich einige von euch wieder in einem meiner Kurse begrüßen kann!

Tschüs!

Letzte Änderung am: 10.07.2020