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Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF)

Nachdem 2020 keine Entsendungen stattfanden, konnten sich für 2021 wieder Freiwillige bewerben. Im Jahr 2021 wird Aktion Sühnezeichen Friedensdienste außerdem zum ersten Mal Freiwillige für 12 Monate nach Griechenland entsenden.

In Patmos werden wieder Freiwillige in ihren Entsendungsdienst verabschiedet.

Sie haben nach dem Gottesdienst, die Gelegenheit, die Freiwilligen kennenzulernen und - wenn Sie möchten - eine Patenschaft zu übernehmen.

„Ich bin katholisch getauft, evangelisch konfirmiert und gehe auch in die Synagoge.“ Mit diesen Worten stellte sich Franz von Hammerstein den Freiwilligen von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste vor.

Franz von Hammerstein wurde am 6. Juni 1921 geboren, in diesem Jahr wäre er hundert Jahre alt geworden. Er hat die Arbeit von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste über Jahrzehnte geprägt und gestaltet - als einer der Gründungsväter, als Generalsekretär des Büros in West-Berlin, als Vorstandsmitglied sowie als Mitglied des Kuratoriums.

„Immer verstand er sich als Brückenbauer im jüdisch-christlichen Gespräch“, so Christian Staffa, Studienleiter der Evangelischen Akademie zu Berlin und Antisemitismusbeauftragter der EKD.

Aus Anlass seines 100. Geburtstages wird am 6. Juni 2021 um 17:00 Uhr eine digitale Gedenkveranstaltung stattfinden, die vom Haus Kreisau, der evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Dahlem, der EKBO und dem Martin-Niemöllerhaus durchgeführt wird: „Franz von Hammerstein 1921-2011. Gedenken zum 100. Geburtstag. Andacht und Würdigung“. Über den Link gelangt man zum Programm der Veranstaltung und zur Anmeldung.

Entsendegottesdienst für die ASF Freiwilligen

Auf in die Welt!

Es hat schon Tradition, dass die Patmos-Gemeinde die ASF Freiwilligen mit einem besonderen Gottesdienst für ihren Auslandseinsatz segnen.

Mit Gottesdiensten in Kirchengemeinden in Berlin und Brandenburg werden am rund 150 junge Freiwillige von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in ihre Projekte in 13 Ländern verabschiedet. Die jungen Frauen und Männer werden einige Tage später in ihre zukünftigen Projekte u.a. nach Israel, Tschechien, in die USA, Niederlande und Russland ausreisen, wo sie ihren Freiwilligendienst leisten.

Sie werden sich im Gottesdienst vorstellen, über ihre Freiwilligenarbeit und ihr Gastland berichten. Begleitet werden sie dabei auch von ehemaligen Freiwilligen und anderen ASF-nahen Menschen.

Die Gottesdienste und anschließenden Gespräche in den Gemeinden werden eine gute Gelegenheit sein, die Freiwilligen persönlich kennenzulernen. Und sie sind Ausdruck der Verbundenheit der Kirchengemeinden in Berlin und Brandenburg mit den Zielen von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste.

2021 findet der Entsendegottesdienst Sonntag, 5. September statt.

2020 hat coronabedingt kein Entsendegottesdienst bei uns stattgefunden.

Unsere Freiwilligen 2019

Emil in Norwegen

Emil aus Schwerin wird in Oslo mit Menschen mit Behinderungen arbeiten.

Jenny in Belarus

Jenny aus Salzkotten wird in Minsk mit Menschen mit Behinderungen arbeiten.

Mika Mia in der Ukraine

Mika aus Renningen wird in Kiew ältere Menschen unterstützen.

Paul in den USA

Paul aus Aarbergen wird in Cleveland bei einer Menschenrechtsorganisation in der politischen Bildung arbeiten.
 
Website der ASF e. V. :: Zugriff: 1.04.2021

Was ist ASF?

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) engagiert sich seit 60 Jahren für Versöhnung und Frieden. Sie verwirklichen die Aufgaben vor allem durch ihre internationalen Freiwilligendienste. Sie nennen die Freiwilligendienste auch »Friedensdienste«, weil sie mit Verständnis und Solidarität mit ihren Partnern zusammenarbeiten und gemeinsam mit ihnen für einen gerechten Frieden und die Wahrung der Menschenrechte eintreten. Die meisten Freiwilligen sind zwischen 18 und 30 Jahren alt. Es können aber auch ältere Menschen an unserem Programm teilnehmen. Ein Friedensdienst mit ASF dauert in der Regel zwölf Monate.

Ein Friedensdienst ist kein Job und er unterscheidet sich sehr vom Au-pair-Aufenthalt im Ausland! Freiwillige stehen nicht in einem Arbeitsverhältnis und sie tun ihren Friedensdienst nicht allein. In den Seminaren treffen sie sich mit anderen Freiwilligen, diskutieren, arbeiten und feiern gemeinsam. Dabei kommen sehr unterschiedliche Menschen zusammen, mit unterschiedlichen Ansichten und verschiedenen politischen, weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen. Auch in ihren Projekten arbeiten die Freiwilligen meistens in Teams. Der ASF sucht deshalb soziale und kooperative Menschen, die offen und kontaktfreudig sind, die fremde Anschauungen und Lebensweisen akzeptieren. Menschen, die bereit sind, zuzuhören, zu lernen und sich und die Welt ein Stück weit zu verändern.

Mehr Informationen erhalten Sie auf der Website von ASF ...

Letzte Änderung am: 06.07.2021