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Glaubensgespräche

RSSPrint

„Bibel auf – hereinspaziert“

Herzliche Einladung zu den Glaubensgesprächen - alle 14 Tage in der Patmos-Gemeinde zu verschiedenen Themen, die gemeinsam abgesprochen werden.

Alle vierzehn Tage trifft sich eine bunte Gruppe von Erwachsenen im Alter von Anfang 20 bis 95 Jahre [im April 2022] in den Räumen der Patmos-Gemeinde, um über Themen rund um die Bibel zu lesen, sich zu informieren ... miteinander ins Gespräch zu kommen ... über den eigenen Glauben ... über Fragen und Zweifel ... über die Hoffnung, die zum Leben hilft ... zu sprechen.

14 - tägig, dienstags, 19.00-21.00 Uhr

augenblicklich im großen Saal der Patmos-Gemeinde - wegen der Abstandsregel. Es gilt 2G und die zusätzliche Bitte, sich am Beginn der Woche, in der wir zusammen kommen, einmal zu testen*). Ein Selbsttest genügt.

*) Kam als Wunsch aus der Gruppe, da sich Familien trotz dreifacher Impfung mit dem Virus angesteckt haben. [19.01.2022]

Weitere Informationen sinden sie hier ...

Neue Termine

Juni 2022

Wie bleibt Kirche auch in Zukunft attraktiv?

Glaubensgespräche
Berlin: Ev. Patmos-Gemeinde Steglitz

Was geschieht mit aufgelassenen Kirchen?

Glaubensgespräche
Berlin: Ev. Patmos-Gemeinde Steglitz
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Unsere Themen - vertieft, wenn ...

... aus der Gruppe Informationen zu den Themen erläutert werden.

26.04.2022 & 10.05.2022 | Die Apostelgeschichte

Missionreisen des Apostel Paulus. Bild Janz/Wikipedia
Die Apostelgeschichte berichtet vom Leben und Wirken der Apostel, der Jünger Jesu und der ersten Christen. Sie wird dem Verfasser des Lukas-Evangeliums zugeschrieben. Die Apostelgeschichte gehört dem Kanon des Neuen Testaments an.

Thema: 10. Mai 2022: Nichtjuden in der Gemeinde (Apostelgechichte)

Die Apostelgeschichte schließt direkt an das Lukasevangelium an. Der auferstandene Jesus erscheint den Jüngern und bereitet sie auf ihre Mission vor, das Evangelium in der ganzen Welt zu verkünden. Wie genau das passiert und wie sich die Jesus-Bewegung langsam über Jerusalem hinaus verbreitet, siehst du in diesem Video.

Quelle: Das Bibel-Projekt

Auf korbwiki.de findet sich der TV-Betrag von 3sat zur Apostelgeschichte: Das Vermächtnis der ersten Christen. Petra Gerster auf den Spuren der Urgemeinde.

Gedanken zum Tag:

Jeder Apostel bekam seinen Auftrag. Peter weidet die Schafe der Herde Christi, Paulus wandert zu entfernten Völkern. Und Thomas? "Gläubig sein" bedeutet nicht, die Last brennender Fragen für immer wegzuwerfen. Manchmal heißt es, das Kreuz der Zweifel auf sich zu nehmen und Christus damit treu nachzufolgen. Die Kraft des Glaubens liegt nicht in der "Unerschütterlichkeit der Überzeugung", sondern in der Fähigkeit, auch Zweifel, Unklarheiten tragen zu können, die Schwere des Geheimnisses zu ertragen - und dabei Treue und Hoffnung zu bewahren. Ja, vielleicht ist gerade das die Bestimmung des Apostels Thomas. Der Glaube, geboren beim Berühren der Seite Jesu wird für ihn nicht zum Gegenstand des "Besitzens". Auch jetzt hört für ihn der Glaube nicht auf, der Weg zu sein. Er soll auch weiterhin die Last seiner Zweifel und der Versuchungen zu Skepsis tragen. Die Gewissheit des Glaubens erlangt er nur dort, wo er beim Berühren der Wunden in der Welt Gott berührt - nur dort begegnet er ihm. Dort wird er erneut seine Begegnung mit dem Auferstanden erleben. Dies ist seine Bestimmung.
Tomá
š Halik, Theologe
Quelle: Das Wort Gottes für jeden Tag [24.04.2022]

Missionsreisen des Paulus


Bild aus Wikipedia User:Janz

29. März 2022 | Ist „Frieden schaffen ohne Waffen“ überholt?

Symbolbild Friedenstaube. EKD/MediaCompany – Agentur für Kommunikation GmbH
Mit dem Thema wurden Texte zur Verfügung gestellt, die zur Vorbereitung dienen sollten. Sie beschreiben die Bandbreite der Diskussion, die vermuten lassen, dass auch die Glaubensgespräche nicht zu einer einheitlichen Position kommen werden.

Ein Text ist von Bischof Stäblein und auf unserer Website nachzulesen.

Eine weitere Aussage auch von Bischof Stäblein über das Leben der Flüchtlinge in Notunterkünften:

"Von Dietrich Bonhoeffer, an ­dessen Vorträge zum Frieden dieser Tage viel erinnert wird, stammt der Gedanke, dass die Gemeinschaft der Kirchen und der Christinnen und Christen verbindet – über alle ­Völker und Nationen hinweg und durch sie hindurch. Die Kirche ist Christus als Gemeinde existierend. Deshalb, so Bonhoeffer, könnten Christen „nicht die Waffen gegeneinander richten, weil sie wissen, dass sie damit die Waffen auf Christus selbst richteten“. Nicht nur Christinnen und Christen, alle Menschen könnten und dürften das nicht. Ein Satz der Auftrag ist bei allem Be­mühen, jetzt das ökumenische Netzwerk und das der Religionen in Gebet und Tun starkzumachen."

... hier in Gänze nachzulesen.

Ganz aktuell und noch nicht Grundlage in den Glaubensgespräche gewesen, aber interessant, um sich eine weitere Perspektive zu erarbeiten. Der Artikel ist in der aktuellen Ausgabe die Kirche vom 30. März 2022 erschienen:

Die Lehre vom gerechten Krieg und die Christen

30.03.2022 | Hier aus dem Newsletter die Kirche

Ist militärische Gewalt als letztes Mittel mit dem christlichen Glauben vereinbar?

Bis heute ist unter Christen umstritten, ob nach Jesu Vorbild die Gewaltlosigkeit die einzig richtige Haltung ist oder ob der Einsatz militärischer Gewalt doch als letztes Mittel der Politik mit dem christlichen Glauben vereinbar ist

Von Tilman Baier und Constance Bürger (mit epd)

„Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein.“ Auf diese klare Aussage hatten sich die 145 Kirchen verständigt, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg zur Gründung des Weltkirchenrates 1948 nach Amsterdam gekommen waren. Doch was das praktisch hieß, blieb vage. So verurteilte schon die ­folgende Weltkirchenkonferenz 1954 im US-amerikanischen Evanston ­angesichts des ausgebrochenen Kalten Krieges zwar die Herstellung von neuen Atomwaffen, nicht aber die schon vorhandenen als Mittel der ­Abschreckung. Und während die ­Kirchen in der DDR fast durchgängig pazifistische Positionen vertraten, spaltete in der Bundesrepublik seit der Wiederbewaffnung auch die Christen die alte Frage, ob militärische Stärke nötig und ihr Einsatz als letztes Mittel der Politik erlaubt sei, wenn die Diplomatie versagt.

Kampf als letztes Mittel zur Wiederherstellung des Rechts

Dahinter stand und steht die Lehre vom gerechten Krieg, die sich schon in der Antike herausgebildet hatte. Allerdings war dies für die jungen christlichen Gemeinden als verfolgte Minderheit im Römischen Reich noch kein Thema. Hier stritt man sich, ob Soldaten überhaupt Christen werden dürfen. Eingang in die kirchliche ­Dogmatik fand diese Lehre erst, nachdem im Jahr 380 das Christentum zur römischen Staatsreligion wurde. ­Danach dürfen Kriege nur geführt werden, wenn der Kampf das letzte Mittel zur Wiederherstellung des Rechts ist. Es muss also dazu ein als zulässig anerkannter Kriegsgrund vorliegen und der Anführer muss eine legitime Autorität haben. Der Kampf muss angemessen geführt werden, dabei ist zwischen feind­lichen Soldaten als Gegner und ­un­beteiligter Zivilbevölkerung zu ­unterschieden. Zudem muss eine Aussicht auf Frieden bestehen.

Diese Lehre bestimmte über Jahrhunderte in verschiedenen Nuancen die Stellung der Kirchen zur militärischen Gewalt. Allerdings waren es auch Christen, die die pazifistische Bewegung prägten, die im 19. Jahrhundert aufkam – allen voran die ­protestantischen Friedenskirchen wie die Quäker. Nach dem Ersten ­Weltkrieg stellte der Friedensbund Deutscher Katholiken fest: Kein militärischer Kampf, der mit modernen Waffen geführt wird, kann die Vor­gaben für einen gerechten und damit erlaubten Krieg erfüllen.

Totale Vernichtung ist unzulässig

In dieser Linie argumentierte 1957 auch Helmut Gollwitzer als erster westdeutscher evangelischer Theologe: Moderne Massenvernichtungswaffen machten keinen Unterschied zwischen Kämpfern und Zivilisten, präventive Verteidigung sei nur als Angriff möglich. Das Kriegsziel könne nur die totale Vernichtung des Gegners sein – sei also unzulässig.

Dass eine solche Meinung damals in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nicht mehrheits­fähig war, zeigen die 1959 als Kompromiss formulierten Heidelberger Thesen: Dort wird zwar anerkannt, dass ein Waffenverzicht eine mög­liche christliche Handlungsweise sei – aber ebenso der Versuch, mit der ­Abschreckung durch Atomwaffen Frieden und Freiheit zu sichern.

Friedenskreise gründeten sich.

Der Nato-Doppelbeschluss Ende 1979 und die anschließende Nachrüstung markierten eine Wende im Kalten Krieg: In der Zeit davor hatte ­Entspannung zwischen den beiden Blöcken das politische Klima bestimmt, nun wuchs wieder die Gefahr eines Atomkriegs. Viele Menschen gingen auf die Straße. Einige der ­lautesten Stimmen der Friedensbewegung kamen von Kirchenleuten. ­Friedenskreise gründeten sich.

Der NATO-Doppelbeschluss stellte die rein westdeutsche EKD vor eine Zerreißprobe. Denn die reformierten Kirchen erteilten 1981 der Abschreckung durch Massen­vernichtungs-waffen eine klare Absage. Die EKD folgte dem erst, als die Weltkirchenkonferenz 1984 in Vancouver die ­Abschreckung durch Massenvernich- tungswaffen ächtete.

Nach dem Ende des Kalten Krieges wagte dann 1993 die EKD-Synode mit einer „Kundgebung zur Friedens­verantwortung“ und 1994 der EKD-Rat mit „Orientierungspunkten zur Friedensverantwortung“ eine neue Positionierung, die mit Überarbeitungen 2001 bis heute Bestand hat. Im Fokus ist hier die Verhinderung von Kriegsursachen wie Armut und Unterdrückung. Gesetzt wird auf ­zivile Konfliktbearbeitung.

Die EKD hatte sich 2007 in der Denkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ zum Thema positioniert. Betont wird darin der Vorrang ziviler ­Konfliktlösungen. Gewalt wird als ­äußerstes Mittel zur Vermeidung schlimmerer Verbrechen aber nicht komplett abgelehnt.

Nicht-militärische Lösungen

Diese Ausrichtung bestätigte die EKD 12 Jahre später, 2019, auf ihrer ­Tagung in Dresden. Dort verab­schiedeten die Synodalen eine ­friedensethische Resolution, die sich klar für ­Gewaltfreiheit ausspricht. Sie bekräftigt die Forderung nach nicht-militärischen Lösungen an­gesichts einer wachsenden Zahl ­bewaffneter Konflikte in der Welt.

In der aktuellen Lage sprach sich die Kirchenkonferenz der EKD in der vergangenen Woche für Waffenlieferungen aus, da Völkerrecht missachtet werde. 

Der EKD-Friedensbeauftragte Friedrich Kramer betonte danach, dass es ­i­nnerhalb der Konferenz sehr unterschiedliche Wahrnehmungen und widersprüchliche Beurteilungen des Krieges und zu friedensethischen Fragen gebe. Er selbst hat sich immer wieder konsequent gegen Waffenlieferung und gegen eine Aufrüstung der Bundewehr ausgesprochen. Ein Mehr an Waffen könnte in einer „unabsehbaren Eskalation“ enden, sagte er Mitte März dem „Bayerischen Rundfunk“

Kirche befindet sich in einem Dilemma

Auch die EKD-Ratsvorsitzende, Präses Annette Kurschus, ist der Überzeugung, dass Waffen grundsätzlich kein Mittel seien, die Frieden bringen. Jedoch hält sie es für schwierig, die geforderten Waffenlieferungen abzulehnen, wenn die Menschen sich nicht allein aus eigenen Kräften verteidigen könnten.

Kurschus betonte zuletzt das ­Dilemma der kirchlichen Position. „Wie immer wir uns positionieren: Wir können in dieser Situation keine weiße Weste behalten.“ Sie halte es für zynisch zu sagen, Gebete und Mitgefühl mit den Menschen in der Ukraine müssten ausreichen. „Ich kann nachvollziehen, dass die Ukraine in ihrer Selbstverteidigung unterstützt wird. Das ist ein echtes Dilemma.“ Aber dem dürften die Kirchen nicht ausweichen, indem sie schweigen und sich aus der Verantwortung ziehen.

Kurschus forderte zudem, dass sich die evangelische Friedensethik vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs „einer kritischen Prüfung“ unterziehen und neu diskutiert ­werden müsse. Dafür hat sich auch Bischof Christian Stäblein aus­gesprochen. Seiner Einschätzung nach sind Waffenlieferungen an die Ukraine vereinbar mit der christ­lichen Friedensethik. In der Nachfolge Jesu habe jede Form der Gewaltlosigkeit Vorrang. Zugleich sei es aber „völlig unmöglich, Menschen sich ­selber zu überlassen, die Bomben­hagel und Tod im Moment wehrlos ausgesetzt sind“.

Landessynode forderte: Keine Waffen in Konfliktgebiete

Die Evangelische Jugend der EKBO sieht in einer Aufrüstung Deutschlands keine Möglichkeit zu einer dauerhaften Befriedung. Die Welt befinde sich in einem Dilemma, bei der Frage, wie Frieden geschaffen werden kann, heißt es in einem Statement, das auf der Landesjugendversammlung im März verabschiedet wurde. „Wir sind uns bewusst, dass der Ukraine geholfen werden muss, mit humanitärer Hilfe und mit Sanktionen gegen Russland.“ Gegebenenfalls könnten Waffenlieferungen dazu beitragen, die Situation in der Ukraine zu befrieden.

Diese Spannungen in der christ­lichen Friedensethik werden vermutlich auch die Synodentagung der EKBO am 1. und 2. April in Berlin ­*) bestimmen. Die Landessynode hatte im April 2018 eine Erklärung ver­abschiedet, um sich auf den Weg zu einer „Kirche des gerechten Friedens“ zu machen. Darin heißt es: „Eine vorwiegend auf militärische Maßnahmen fokussierte Politik wirkt eher konfliktverschärfend als friedenschaffend. Deshalb muss Gewaltfreiheit handlungsleitend sein.“ In der  Erklärung wurde die Bundesregierung dazu aufgefordert, Waffenlieferungen in Konfliktgebiete dringend zu unterbinden und die zivile Konfliktbearbeitung deutlich auszubauen. [Quelle]

*) Landessynode wird über Friedensethik beraten | Antrag im Wortlaut (PDF Download). Pressemeldung dazu: "In vermeintlichen Gewissheiten erschüttert".

 

7. Dezember 2021 | Was Weihnachtliches - aber keine Kekse

Krippe mit einer sehr persönlichen Geschichte
Die Glaubensgespräche haben sich zum letzten Mal in diesem Jahr versammelt. Es war verabredet, Weihnachtsgeschichten, -gedichte, -lieder, -erfahrungen auszutauschen und dabei auch über Familienbräuche u. ä. zu sprechen.

Die Dekoration war weihnachtlich, eine Bücherkiste machte die Runde und jede:r hat etwas zum Vortragen oder zum Erzählen dabei gehabt.

 

Klassisches und Persönliches wechselten von Beitrag zu Beitrag.

Ganz berührend war die Geschichte der Weihnachtskrippe, die Sie oben sehen. Sie wurde von den Enkelkindern gebastelt und dem Opa geschenkt, der mit dieser Geste einen völlig neuen Zugang zu seiner Familie bekam. Sein Schicksal war vom Krieg geprägt und nach Rückkehr aus der Gefangenschaft traumatisiert. Ein sehr mutiges Bekenntnis der Mutter, die auch emotional zwischen Vater und Kindern stand.

Ein Gedicht von Dietrich Bonhoeffer möge den Abend beenden:

Gott - Kraft
heißt dieses Kind.
Das Kind in der Krippe
ist kein anderer als Gott selbst.
Größeres kann nicht gesagt werden:
Gott wurde ein Kind.
Aus dem Buch: Weihnachten mit Dietrich Bonhoeffer.

Frohe Weihnachtszeit und alles Gute für das neue Jahr.

12. Oktober 2021 | Wie stelle ich mir das Reich Gottes vor?

Symbolbild Reich Gottes :: TheFunkyPixels pixabay
Nachbetrachtung: Hier kann nur das zusammengefasst werden, was aus dem Termin vor Ort notiert wurde. Es gab eine Diskussion, die das breite Spektrum der Glaubensvorstellungen widerspiegelt.

Das Thema wurde Dienstag, 12. Oktober 2021 in der kleinen Runde der Glaubensgespräche behandelt. Vorgeschlagen wurde das Thema von einem Mitglied, de damit "schlauer werden möchte", wenn man es in der Gruppe diskutiert. Das Mitglied musste feststellen, dass Bibelstellen teilweise kontrovers sind. Die Assoziationen zum Reich im Nationalsozialismus überlagerten die Gedanken.

Einen Zugang zum Reich Gottes wurde über die Erklärung für Kinder niederschwellig angeboten.
Stichworte, die jetzt noch abgearbeitet werden können:

  • König ➤ Gebiet in dem er herrscht; Gott ist überall König
  • Reich Gottes ist Gegenwart: Das Reich Gottes ist hier und jetzt erreichbar, meint Claus Petersen – wie, das könnten wir nicht zuletzt von Kindern lernen. Der Theologe über Jesus Christus im Beitrag von dlf kultur
  • Kirchengeschichtliche Betrachtung
  • Geschehnisse im Himmelreich
  • Senfkorn := da wird was möglich, auch am Ende des Lebens
  • Mission
  • Befragung des Glaubens
  • Reich Gottes in der Gemeinde

Interessante Aspekte, die auch die Vielfalt der Gruppe widerspiegelt, wurden ausgetauscht. Und der Wunsch "etwas schlauer zu werden" kann bestätigt werden.

28. September 2021 | Glaube und Zweifel

Symbolbild © N. Schwarz GBD
... ein hoffentlich offenes Gespräch miteinander. Bei diesem Termin ist freie Rede gefordert. Es gibt keine Vorgaben, jede:r kann und sollte sich mit seinen Fragen einbringen.

Dienstag, 28. September 2021 • 19.00 Uhr
Vor Ort - im Gemeindesaal

Im letzten Jahr haben wir uns über die Jahreslosung 2020 "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" ausgetauscht. Vielleicht erinnert sich die eine oder der andere an die angeregte Diskussion. Mit diesen Gedanken versuchen wir den Abend zu erweitern ...

Glaube und Zweifel - ein hoffentlich offenes Gespräch miteinander.

Das Verhältnis von Glaube und Zweifel zueinander ist in der Glaubens- und Gebetspraxis oft normal. In unserem Denken tun wir uns damit allerdings oftmals schwer. Viele Zitate belegen, wie nah Glaube und Zweifel oftmals beieinander sind, und wie ihr Verhältnis zueinander auch nie nur einfach sind.

Wer sich zutraut, die Zusammenfassung des fünftägigen Glaubenskurses der katholischen Schweizer Seelsorgeeinheit nach lesen möchte, kann sich diesen hier herunterladen.

Weitere Fragen und Anregungen können gerne über die E-Mail der Glaubensgespräche geschrieben werden.

Bitte beachten Sie die 3G-Teilnahmebedingungen!

Teilnehmen dürfen geimpfte und genesene Personen oder Personen, die einen aktuellen negativen kostenlosen Bürgertest vorweisen können. Es gilt weiterhin die Dokumentationspflicht.

14. September 2021 | Die Freiheit eines Christenmenschen

Die Freiheit eines Christenmenschen beschrieb Luther vor nun 500 Jahren so: Niemandem untertan, jedermann untertan! Was diese Aufforderung heute bedeutet.

Dienstag, 14. September 2021 •19.00 Uhr
Vor Ort - im Gemeindesaal

"Jedermanns Herr – jedermanns Knecht"

Wir befassen uns mit dem Artikel »Die Freiheit eines Christenmenschen« von Heribert Prantl aus der Süddeutschen Zeitung vom 10. Juli 2020 (Bezahlschranke). Wer kein SZ-Abo hat, kann sich den Artikel aus der Zeitung in Kopie zuschicken lassen. Bitte meldet Euch bei

glaubensgespraeche(at)patmos-gemeinde.de. Wir werden ebenfalls Kopien in der Sitzung bereithalten.

Wer dennoch im Netz nachlesen möchte, kann dies unter dem Link genüsslich tun ... Jan Reichows Merkzettel lässt uns an seinen Gedanken zu unserem heutigen Thema teilhaben. Danke.

Bitte beachten Sie die 3G-Teilnahmebedingungen!

Teilnehmen dürfen geimpfte und genesene Personen oder Personen, die einen aktuellen negativen kostenlosen Bürgertest vorweisen können. Es gilt weiterhin die Dokumentationspflicht.

31. August 2021 | Das achte Gebot

Ausschnitt aus der Zehn-Gebote-Tafel in der Danziger Marienkirche (1480–1490) | Gyddanyzc - Wikipedia
„Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“. So lautet das achte Gebot in Luthers Übersetzung. Die Glaubensgespräche befassen sich heute mit diesem Gebot.

Dienstag, 31. August 2021 • 19 Uhr
Vor Ort - im Gemeindesaal

Unser Thema heute: Das achte Gebot
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wieder deinen Nächsten.

Das Schauspielhaus Wien hat junge Dramatiker eingeladen, in zehn Uraufführungen jeweils eines der Zehn Gebote für unsere Zeit zu interpretieren: Den Auftakt machte Ewald Palmetshofer, der in „herzwurst. immer alles eine Tochter“ nicht falsch Zeugnis redet wider seinen Nächsten. Von Günter Kaindlstorfer

Was hat Ewald Palmetshofer, den studierten Theologen, an just diesem Gebot interessiert?

 

Bitte beachten Sie die 3xg Teilnahmebedingungen!

Teilnehmen dürfen geimpfte und genesene Personen oder Personen, die einen aktuellen negativen kostenlosen Bürgertest vorweisen können.

17. August 2021 | Bestattungsregeln

Symbolbild Grabmale Bild fietzfoptos pixabay
Seien Sie nicht so feige. Gehen Sie ihr Sterben zu Lebzeiten an. Das wäre echt tapfer. Alles andere ist Kneifen. Also regeln Sie Ihren Nachlass und sprechen Sie mit Ihren Lieben darüber. Feige sein können Sie anschließend.

Dienstag, 17. August 2021 • 19 Uhr
Vor Ort - je nach Wetterlage evtl. im Garten

Unser Thema heute: Bestattungsregeln
Seien Sie nicht so feige. Gehen Sie ihr Sterben zu Lebzeiten an. Das wäre echt tapfer.

Als Grundlage unserer Diskussion gilt der Text von Thomas-Hirsch-Hüffel.

Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen!

Teilnehmen dürfen geimpfte und genesene Personen oder Personen, die einen aktuellen negativen kostenlosen Bürgertest vorweisen können.

3. August 2021 | Abendmahl

Syxmbolbild :: congerdesign pixabay
Im Gottesdienst am 1. August 2021 wird voraussichtlich wieder ein Abendmahl stattfinden. Nach langer Pause können wir uns vielleicht schon beim Abendmahl begegnen. In den Glaubensgesprächen wollen wir uns erinnern und die Bedeutung für uns reflektieren.

Dienstag, 3. August 2021 • 19 Uhr
Vor Ort - je nach Wetterlage evtl. im Garten

Unser Thema heute:
Abendmahl: Erinnerungen und Erfahrungen. Bedeutung für mich

 

Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen!

Teilnehmen dürfen geimpfte und genesene Personen oder Personen, die einen aktuellen negativen kostenlosen Bürgertest *) vorweisen können.

 

20. Juli 2021 | Auferweckung und Kreuz

Symbolbild congerdesign pixabay
Dienstag konnten wir nun zum ersten Mal nach langer Zeit wieder im Garten beieinander sein. Wir haben uns angeregt von Hans Küng über seine Vorstellungen unterhalten und wollen die Thesen 11+12 weiterbehandeln.

Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen!

Teilnehmen dürfen geimpfte und genesene Personen oder Personen, die einen aktuellen negativen kostenlosen Bürgertest *) vorweisen können.

Dienstag, 20. Juli 2021 • 19 Uhr Vor Ort - je nach Wetterlage evtl. im Garten

Unser Thema: Auferweckung und Kreuz • Thesen 11+12 von Hans Küng

Wir wollen uns mit Hans Küngs Glaubenssätzen befassen. Aus den 24 Thesen *) hat Evelyne die Thesen 10-13 ausgewählt, da sie inhaltlich gut zu unseren zuletzt besprochenen Themen passen. In der heutigen Sitzung wollen wir uns die Thesen 11 und 12 vornehmen.

*) Thesen sind aus dem Dossier der Zeitschrift "Publik Forum", sie geben verkürzt Inhalte aus dem Buch "Christ sein" von Hans Küng wieder.

**) Den Text könnt Ihr unter corona(at)patmos-gemeinde.de abfordern.

6. Juli 2021 | Küng zum 3. und Themenabsprache

Bibelregal Symbolbild © Jack Simanzik
Liebe Glaubensgesprächler:innen, am kommenden Dienstag finden wieder unsere Glaubensgespräche statt. Je nach Wetterlage werden wir uns draußen oder drinnen treffen.

Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen!

Teilnehmen dürfen geimpfte und genesene Personen oder Personen, die einen aktuellen negativen kostenlosen Bürgertest *) vorweisen können.

Unser Thema: Hans Küng. Leben und Werk

Wir wollen uns mit Hans Küngs Glaubenssätzen befassen. Aus den 24 Thesen *) hat Evelyne die Thesen 10-13 ausgewählt, da sie inhaltlich gut zu unseren zuletzt besprochenen Themen passen. Evelyne hat sich vorbereitet und wird uns anleiten.

*) Thesen sind aus dem Dossier der Zeitschrift "Publik Forum", sie geben verkürzt Inhalte aus dem Buch "Christ sein" von Hans Küng wieder.

**) Den Text könnt Ihr unter corona(at)patmos-gemeinde.de abfordern.

Zum Tod des Theologen Hans Küng. „Ein reiches und spannendes Leben“
Er kritisierte seine Kirche und galt als Gegenspieler zu Joseph Ratzinger: der Tübinger Theologe Hans Küng. Ein Tiefschlag war für ihn der Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis im Jahr 1979. Küng kämpfte weiter für die Ökumene und einen Weltethos. Er starb am Dienstag, 6. April 2021 im Alter von 93 Jahren. ➤ dlf Audio von Burkhard Schäfers.

Wir werden auch die Themen für die nächsten Treffen verabreden.

Bis Dienstag herzliche Grüße, Evelyne

22. Juni 2021 | Hans Küng: „Christ sein“

Buchcover "Christ sein" | Hans Küng signiert sein Buch [2009 wiki]
Am 22.Juni können wir uns zum ersten Mal wieder vor Ort treffen. Je nach der Wetterlage werden wir im Garten oder im Saal zusammenkommen. Voraussetzung für die Teilnahme ist entweder der volle Impfschutz (14 Tage nach der 2. Impfung) oder ein Test, der nicht älter als 24 Stunden ist. Es gelten weiterhin die Hygienevorschriften und Dokumentationspflicht.

Unser Thema: Hans Küng. Leben und Werk

Wir wollen uns mit Hans Küngs Glaubenssätzen befassen. Aus den 24 Thesen *) hat Evelyne die Thesen 10-13 ausgewählt, da sie inhaltlich gut zu unseren zuletzt besprochenen Themen passen. Evelyne hat sich vorbereitet und wird uns anleiten.

*) Thesen sind aus dem Dossier der Zeitschrift "Publik Forum", sie geben verkürzt Inhalte aus dem Buch "Christ sein" von Hans Küng wieder.

**) Den Text könnt Ihr unter corona(at)patmos-gemeinde.de abfordern.

Zum Tod des Theologen Hans Küng. „Ein reiches und spannendes Leben“
Er kritisierte seine Kirche und galt als Gegenspieler zu Joseph Ratzinger: der Tübinger Theologe Hans Küng. Ein Tiefschlag war für ihn der Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis im Jahr 1979. Küng kämpfte weiter für die Ökumene und einen Weltethos. Er starb am Dienstag, 6. April 2021 im Alter von 93 Jahren. ➤ dlf Audio von Burkhard Schäfers.

8. Juni 2021 | Zoom | Hans Küng: „Christ sein“

Buchcover "Christ sein" | Küng signiert sein Buch [2009 wiki]
Um was geht es im Christentum, im Christsein eigentlich? Für alle, die sich ehrlich und aufrichtig informieren wollen, hat Hans Küng eine Zusammenfassung dessen geschrieben, was heutige Menschen glauben können. Eine prägnante Analyse, vielschichtig und weit ausgreifend – Stoff genug, um den eigenen Glauben kritisch zu hinterfragen.

Unser Thema: Hans Küng. Leben und Werk

Liebe Glaubengesprächler:innen,

wir wollen uns mit Hans Küngs Glaubenssätzen befassen. Aus den 24 Thesen *) habe ich die Thesen 10-13 ausgewählt, da sie inhaltlich gut zu unseren zuletzt besprochenen Themen passen. Falls ihr lieber andere Thesen besprechen wollt, könnt Ihr gerne die entsprechenden Texte noch bekommen.

Euch allen eine gute Woche und herzlichen Gruß
Evelyne

*) Thesen sind aus dem Dossier der Zeitschrift "Publik Forum", sie geben verkürzt Inhalte aus dem Buch "Christ sein" von Hans Küng wieder.

**) Die neuen Zugangsdaten und den Text erhaltet Ihr unter corona(at)patmos-gemeinde.de.
Am 22.6. können wir uns dann wieder im Saal oder bei gutem Wetter auch draußen treffen mit Impfbescheinigung oder Test, Masken und Listen.

Zum Tod des Theologen Hans Küng. „Ein reiches und spannendes Leben“


Er kritisierte seine Kirche und galt als Gegenspieler zu Joseph Ratzinger: der Tübinger Theologe Hans Küng. Ein Tiefschlag war für ihn der Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis im Jahr 1979. Küng kämpfte weiter für die Ökumene und einen Weltethos. Er starb am Dienstag, 6. April 2021 im Alter von 93 Jahren. ➤ dlf Audio von Burkhard Schäfers.

25. Mai 2021 | Heiliger Geist

Symbolbild Taube Heiliger Geist | Bild © Ehrendreich pixabay
Liebe Glaubensgesprächler:innen, am Dienstag treffen wir uns noch einmal per Zoom. Wie es dann weitergeht kann ich noch nicht sagen. Die Entscheidung darüber trifft der GKR.

Als Thema haben wir uns den „Heiligen Geist“ vorgenommen.

Grundlage können zwei Seiten aus dem „Evangelischen Glaubenskurs“ der EKBO *) sein [Kapitel 1 Grundsätzliche Fragen]. Vielleicht habt ihr Lust, darin schon einmal zu lesen.

Herzlichen Gruß
Christian

*) Die neuen Zugangsdaten und den Text erhalten Sie unter corona(at)patmos-gemeinde.de.

11. Mai 2021 | Himmelfahrt

Symbolbild 95C pixabay
Im Mai werden wir wohl noch weiter im Zoom-Format miteinander kommunizieren müssen. Es findet daher Dienstag um 19.00 Uhr eine weitere Video- und Telefon-Konferenz statt. Alle Zugangsdaten erhalten Sie per E-Mail. Bitte Hinweise beachten.

Das Thema lautet: Weißt du wo der Himmel ist? – Was bedeutet: Christi Himmelfahrt

Die Geschichten von der Himmelfahrt gibt es nur bei Lukas am Ende seines Evangeliums und in der Apostelgeschichte am Beginn. Interessant sind auch die weiteren Bibeltexte für den Tag: Epheser 1,20b-23, Johannes 17,20-26, Daniel 7,1-3.9-14, 1. Könige 8,22-24.26-28

Interessant finde ich die Himmelfahrtslieder: EG123, EG119 [... und diese beiden Lieder zu Christi Himmelfahrt 2020 mit Erläuterungen von Bettina Astfalk-Lehmann.] und das

Kinderlied von Ludger Edelkötter: Weißt du, wo der Himmel ist, außen oder innen ...

Die neuen Zugangsdaten erhalten Sie unter corona(at)patmos-gemeinde.de.

27.04.2021 | Unsere Gottesbilder

Symbolbild :: pixabay
Liebe Glaubensgesprächler:innen, liebe Interessierte, am Dienstag, 27. April 2021 um 19.00 Uhr, treffen wir uns wieder über Zoom. Alle Zugangsdaten erhalten Sie per E-Mail. Bitte Hinweise beachten. +++ Als Thema haben wir uns vorgenommen: Unsere Gottesbilder.

Welches Bild habe ich von Gott?

Es wird kein Referat und keine Vorlage geben, sondern jede:r, der/die mag erzählt uns sein/ihr Bild von Gott.

Voraussetzung ist:
Es gibt kein richtig und falsch sondern es gibt mein Bild und dein Bild.

Sicher wird das sehr anregend für uns alle. Ich glaube, auch das biblische Gottesbild ist nicht einheitlich. Auch da gibt es viele Unterschiede.

Ich freue mich auf euch
Herzlichen Gruß

Christian

E-Mail-Anfrage: corona(at)patmos-gemeinde.de

13.04.2021 | Auferstehung Jesu Christi

Leeres Grab :: Bild © Thomas Fuß
Die Gruppen können sich weiterhin nicht treffen und daher wollen wir gemeinsam per Video- oder Telefonschaltung Texte besprechen, reflektieren und uns darüber austauschen. Es bleibt jeder oder jedem freigestellt, die Ergebnisse mit den anderen auszutauschen.

Gott hat den zu Unrecht Gekreuzigten ins Recht gesetzt, das ist die Kernbotschaft der Auferstehung.

Am Dienstag sehen wir uns wieder durch die Kamera unserer Computer. Wir hatten vereinbart, uns mit dem Thema Auferstehung/Auferweckung zu beschäftigen. Dazu wird uns Agda noch einen Artikel schicken. Ansonsten wäre es gut, wenn ihr eine Bibel zur Hand habt, damit wir einmal nach dem biblischen Befund schauen können. Bitte haltet zum Segen ein Band oder eine Schnur bereit.

Wer gerne mit dabei sein möchte, kann sich die Zugangsdaten über die E-Mail corona(at)patmos-gemeinde.de abholen.

Vorschau: Am 27.4. beschäftigen wir uns mit unseren Bildern von Gott und am 11.5. mit dem Thema Himmelfahrt.

30.03.2021 | Judas in dem Werk von Amos Oz und Luise Rinser

Buchcover Ausschnitte der zu besprechenden Bücher
In den beiden Büchern Mirjam von Luise Rinser und Judas von Amos Oz werden wir von Liebe, Verrat und Niedertracht erfahren.

 

Schauen Sie wieder vorbei, wir aktualisieren laufend.

16.03.2021 | Judas in den biblischen Texten

Symbolbild :: falco pixabay
Am 16. und 30.3.2021 beschäftigen wir uns mit der Figur des Judas Ischariot. Am 16. schauen wir auf den biblischen Befund. Ihr findet die Synopse aus den 4 Evangelien zum Download bereitgestellt.

Liebe Glaubensgesprächler:innen, am 2.3. haben wir verabredet, uns in Zukunft in einem Zoom-Meeting zu treffen, bis wir wieder persönlich zusammen kommen können. Ich weiß, dass einige das nicht gut finden, aber ich glaube, es ist besser als sich gar nicht zu treffen. Da es auch die Möglichkeit zur telefonischen Einwahl gibt, wird auch niemand ausgeschlossen. Wer, aus welchen Gründen auch immer, nicht teilnehmen mag oder kann, bekommt zumindest die Gesprächsanregung und bleibt weiter mit uns verbunden bis wir uns wieder persönlich sehen können.

Am 16. und 30.3. beschäftigen wir uns mit der Figur des Judas Ischariot. Am 16. schauen wir auf den biblischen Befund. Ihr findet die Synopse aus den 4 Evangelien hier zum Download bereitgestellt.

Ich bitte euch, euch in die Figur des Judas hineinzuversetzen und folgende Fragen für euch zu bedenken:

  1. Judas, du gehörst zum Kern der Jünger. Was bewegt dich jetzt, Jesus auszuliefern?
  2. Judas, wie hast du das Mahl mit Jesus erlebt?
  3. Jesus sagt zu dir, Was du tun willst, das tue bald. Was denkst du, warum er das sagt?
  4. Am Ende versuchst du das Geld zurückzugeben und bist verzweifelt. Was hat deinen Sinneswandel ausgelöst?
  5. Was möchtest du uns sonst noch über dich erzählen?

 

Ihr könnt die Fragen auch gerne auf einem Spaziergang zu zweit (mehr ist ja im Moment noch nicht erlaubt) besprechen oder alleine für euch bedenken.

Ich freue mich, wenn wir uns am 16.3. im Zoom treffen und austauschen.

Am 30.3. planen wir über die literarische Aufnahme des Judas zu sprechen. Amos Oz, Judas, Luise Rinser, Mirjam u.a. und wie wir selber Erfahrungen mit verraten und verraten werden gemacht haben.

Für die Einwahl bei Zoom, bitte die Zugangsdaten über die E-Mail corona(at)patmos-gemeinde.de anfragen.

Bitte sorgt wieder für die Verbreitung dieser Nachricht auch an die, die keinen Internetzugang haben. Ich freu mich auf euch.

Herzlichen Gruß Christian

P. S.: Vielleicht wollt Ihr Eure Gedanken noch schicken? Hier könnt Ihr direkt online antworten. Vielen Dank!

2.03.2021 | Treffen als Video- und Telefon-Konferenz

Treffen als Video- und Telefon-Konferenz :: pixabay PIX1861
Dienstag, 19.00 Uhr findet ein Treffen als Video- und Telefon-Konferenz statt. Alle Zugangsdaten erhalten Sie per E-Mail. Bitte Hinweise beachten.

Im wesentlichen geht es heute darum zu verabreden, ob die Glaubensgespräche  zwischenzeitlich auf diesem Weg stattfinden sollen, bevor die Treffen in der Gemeinde wieder möglich sind.

Wir wollen auch unserer Renate U. gedenken, die plötzlich und völlig unerwartet aus unserer Mitte gerissen wurde.

Für die Teilnahme per Zoom brauchen Sie die Zugangsdaten, die Sie sich per E-Mail abholen können.

Nutzen Sie die folgende E-Mail: corona(at)patmos-gemeinde.de. Sie erhalten dann umgehend die Zugangsdaten. Darunter sind auch die Daten für den Zugang über das Telefon. Bitte sagen Sie diese Ihren nicht-vernetzten Glaubensgesprächler:innen weiter.

Seien Sie uns willkommen!

16.02.2021 | Faschingsdienstag

Berliner Pfannkuchen zum Fasching :: pixabay pixamaus2015
Liebe Glaubensgesprächler:innen, morgen würden wir uns wieder treffen, wenn es kein Corona gäbe. Vielleicht würden wir sogar einen Pfannkuchen miteinander verspeisen. Es geht leider immer noch nicht. Ich schicke euch heute eine kleine heiter-nachdenkliche Geschichte.

Die Geschichte vom Blumentopf und dem Bier

Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr großen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten es.

Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte den Topf sachte, und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.

Der Professor nahm als nächstes eine Kiste mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig: „Ja.“

Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnchen aus. Die Studenten lachten.

„Nun“, sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ, „ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen.

Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllen würden.

Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten.“

„Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben“, fuhr der Professor fort, „hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben, das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand.“

Einer der Studenten hob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren solle. Der Professor schmunzelte. „Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist dazu da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es immer noch Platz hat für ein oder zwei Bierchen.“

Am Sonntag spreche ich den PredigtPodcast in Patmos. Ich hoffe, Ihr findet ihn anregend und nach-denkens-wert.

Herzlichen Gruß
Christian

Vielleicht wollt Ihr Eure Gedanken noch schicken? Hier könnt Ihr direkt online antworten. Vielen Dank!

2.02.2021 | Denn es gibt immer Licht

Amanda Gorman bei der Amtseinführung von Joe Biden (2021) | CC BY 2.0 | DOD Photo by Navy Petty Officer 1st Class Carlos M. Vazquez II
Liebe Glaubensgesprächler:innen, morgen können wir uns schon wieder nicht treffen. Der Wochenspruch für diese Woche aus dem Buch des Propheten Jesaja: Über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. (Jesaja 60,2)

Dazu passt meiner Meinung nach gut das Gedicht von Amanda Gorman, das sie bei der Vereidigung von Jo Biden vorgetragen hat. Ihr könnt es hier herunterladen. Vor allem die letzten 3 Zeilen empfinde ich als sehr mutmachend.

Und wenn ihr jetzt gerade vor dem Rechner sitzt, schaut euch doch mal das an:

https://youtu.be/WZ_pDcHJGP0

Ich finde die große Frage „Warum lässt Gott das zu?“ hervorragend aufgearbeitet.

Ich wünsche euch morgen einen schönen Abend.

Herzlichen Gruß
Christian Moest

19.01.2021 | Meditationstext von Bernhard von Clairvaux

Schale der Liebe :: Symbolbild :: pixabay moritz320
Liebe Glaubengesprächler:innen, am Dienstag 19.1. wären wir wieder zusammen, wenn es kein Corona gäbe. Aus dem Fundus von Christian Moest haben wir einen kleinen Text erhalten - mit der Hoffnung, dass er zum Meditieren anregt.

Schale der Liebe

Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale, nicht als Kanal, der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt‚ während jene wartet, bis sie gefüllt ist.

Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt, ohne eigenen Schaden weiter. Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen, und habe nicht den Wunsch, freigiebiger als Gott zu sein. Die Schale ahmt die Quelle nach. Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss. Du tue das Gleiche! Zuerst anfüllen und dann ausgießen.

Die gütige und kluge Liebe ist gewohnt überzuströmen, nicht auszuströmen. Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst.

Wenn du nämlich mit dir selber schlecht umgehst, wem bist du dann gut? Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle; wenn nicht, schone dich.

BERNHARD VON CLAIRVAUX [I]

Herzlichen Gruß und bleibt behütet,
Christian Moest

Hinweis:
Am Sonntag, 24.1.2021 um 10.00 Uhr gibt es einen Gottesdienst von mir aus der Zuversichtskirche im Internet. Ich habe keinen Link aber wenn ihr bei Youtube unter „Kirche Staaken" sucht, müsstet ihr ihn finden. Für Rückmeldungen bin ich wie immer dankbar. Hoffentlich sehen wir uns bald wieder Auge in Auge.

5.01.2021 | Meditation zur Jahreslosung 2021

Ausschnitt aus Jahreslosung 2021 Acryl von U. Wilke-Müller © GemeindebriefDruckerei.de
Die Glaubensgespräche hätten sich am Dienstag, 5.1.2021 getroffen, um über die neue Jahreslosung miteinander zu reden. Corona erlaubt es schon wieder nicht. Es lohnt sich, den Text 'Gedanken zur Jahreslosung' aus evangelisch.de einmal zu meditieren

Herz des Vaters, Schoß der Mutter: Wo wohnt die Barmherzigkeit?
Gedanken zur Jahreslosung für 2021 aus evangelisch.de.

Echtes Mitgefühl fordert zum Handeln heraus, und Gott selbst gibt dafür den Anstoß. Das ist die Kernbotschaft der Jahreslosung für 2021: „Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!“ (Lukas 6,36). Gott kann darin ebenso als Mutter wie als Vater gesehen werden, und als Elternteil braucht er/sie viel Liebe und Geduld mit den Menschen. Online weiterlesen ...

Zum Abschluss schickt Christian Moest ein schönes Gedicht von Mascha Kaléko - Sozusagen grundlos vergnügt [youtube].

Standbild zur Rezitation des Gedichtes von Mascha Kaléko

Wir können die Rezitation von Carmen-Maja Antoni auf Youtube nachhören.

Auf der Patmos-Seite zur Jahreslosung gibt es weitere Anregungen.

Möge es euch begleiten in diesen dunklen Tagen.
Herzlichen Gruß und ein freudiges und gesundes 2021
Euer Christian Moest

24.11.2020 | Fragen des Glaubens

Engel Symbolbild für Totensonntag pixabay
Liebe Glaubensgesprächler:innen, leider können wir uns immer noch nicht wieder treffen. Damit ihr aber trotzdem an den Fragen des Glaubens dranbleibt, sende ich euch einen kleinen Text von Martin Luther zum Totensonntag.

"Wir müssen uns vormalen lassen und ins Herz bilden, wenn man uns unter die Erde scharrt, dass es nicht heißen muss gestorben und verdorben, sondern gesät und gepflanzt und dass wir aufgehen und wachsen sollen in einem neuen, unvergänglichen und ungebrechlichen Leben und Wesen. Wir müssen eine neue Rede und Sprache lernen, von Tod und Grab zu reden, wenn wir sterben, dass es nicht gestorben heißt, sondern auf den zukünftigen Sommer gesät, und dass der Kirchhof nicht ein Totenhaufe heißt, sondern ein Acker voll Körnlein, nämlich Gottes Körnlein, die jetzt sollen wieder hervorgrünen und wachsen, schöner als ein Mensch begreifen kann. Es geht nicht um eine menschliche, irdische Sprache, sondern eine göttliche und himmlische." (Martin Luther)

Bleibt behütet und gesund.
Herzlichen Gruß
Christian

P. S. Ihr könnt gerne über das schwarze Brett kommuniziern oder aber auch mir eine E-Mail an moest.christian(at)t-online.de senden.

Das Abendmahl aus seinen Verkrampfungen lösen

Abendmahl :: Brot & Wein :: pixabay congerdesign
Wir können uns augenblicklich nicht in der Gemeinde treffen, wollen uns aber gerne austauschen. Den Text von Thomas Hirsch-Hüffel können Sie online lesen.

Wir können 'ungläubig staunen' über die Gedanken von Thomas Hirsch-Hüffel, die uns in der terminlosen Zeit zusammenhalten möchten. ['ungläubiges staunen' ist der Blog des Thomas Hirsch-Hüffel]

Wir haben erfahren, dass Familien zu Hause Abendmahl feiern. Ein Bild, das beim Bibliolog vom 19. April 2020 genutzt werden konnte, zeigt, wie wichtig dieses Ritual ist. Deshalb wollen wir uns mit Ihnen austauschen. Schreiben Sie uns - wir nehmen gerne Ihre Beiträge mit auf.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen. Sie haben hier die Möglichkeit uns eine E-Mail zu schicken, da das Formular durch Wartungsarbeiten nicht nutzbar ist.

26.05.2020 | Bibliolog :: Lukas 14, 16-23

Das große Abendmahl :: piabay GDJ
Die Gruppe der Glaubensgespräche kann sich in der Gemeinde weiterhin nicht treffen. Um sich nahe zu sein, erhielten wir den Text zum großen Abendmahl in Lukas 14 in Form eines Bibliologs für zu Hause.

Im Anschluss an den Text über das Abendmahl ist es die Geschichte vom großen Mahl, die im Lukasevangelium erzählt wird. Sie ist für die Theologie des Abendmahls von großer Bedeutung. [Lukas14, 16-23]

Ich lade euch ein für die zukünftigen Termine bis wir uns wieder sehen können, auch Texte oder Gedanken weiterzuleiten, damit wir zumindest geistig verbunden bleiben. Herzlichen Gruß, CM.

Den Text für den Bibliolog für zu Hause könnt Ihr auch gerne hier als PDF herunterladen. Für die Rückmeldungen könnt ihr die folgende E-Mail-Adresse coron-ät-patmos-gemeinde.de nehmen. Die Formularfunktionen sind augenblicklich wartungsbedingt nicht nutzbar.

Gedanken, Informationen und Rückmeldungen von Gemeindemitgliedern sind auf der Seite Gemeindekommunikation gesammelt.

 

Thesen zur heutigen Reformation der Kirchen

Das Ergebnis unserer Diskussionen

Die Gruppe der Glaubensgespräche in der Evangelischen Patmos-Gemeinde hat aus ihren Reihen Thesen zur heutigen Reformation der Kirchen gesammelt, besprochen und beschlossen. Der Gemeindekirchenrat ist dem gefolgt und bittet darum, die Thesen bei den Glaubensgesprächen zu veröffentlichen.

Das Ergebnis können Sie auf der folgenden Seite nachlesen.

Letzte Änderung am: 27.04.2022