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Israelsonntag

Notwendige Vorbemerkungen

Der 10. Sonntag nach Trinitatis trägt den Namen „Israelsonntag“. War dieser früher ein Gedenktag der Verwüstung des Tempels in Jerusalem, so ist er heute – im Zeichen der Neubesinnung des Verhältnisses von Christen und Juden – ein Sonntag, an dem die unwandelbare Treue Gottes zu seinem Volk aufgerufen wird und die in Jesus Christus gegründete Verbundenheit der Kirche mit ihm.

Gottes erwähltes Volk

Israel – ein von Konflikten gebeuteltes Land. Eine grauenvolle Geschichte, die Deutschland und Israel trennt und verbindet. Israel – Ursprung des Christentums, verachtet und idealisiert, bewundert und verfolgt. All diese Facetten spielen am Israelsonntag eine Rolle. [Quelle]

Neue Perikopenordnung

Nach der neuen Perikopenordnung sind für den 10. Sonntag nach Trinitatis in Zukunft zwei alternative Proprien vorgesehen: Eines, das der Freude der Christenheit am Judentum und der bleibenden Nähe von Kirche und Israel gewidmet ist (liturgische Farbe: grün), und ein anderes, wonach der Tag nach altem Herkommen als Gedenktag der Zerstörung Jerusalems begangen wird (liturgische Farbe: violett).

Wie die Ev. Patmos-Gemeinde ihren Israelsonntag begeht, finden Sie auf der Gottesdienstseite.


Weitere Informationen bei ...

Gedenken, aber die Überlebenden nicht vergessen.

Logo von AMCHA Deutschland e.V. (Ausschnitt aus Website)
Der Verein 'amcha' unterstützt seit 1988 die humanitäre Hilfe von AMCHA Israel und die öffentliche und fachliche Auseinandersetzung mit dem Holocaust, aber auch anderer kollektiver Gewalterfahrungen. Darüber hinaus beraten und vernetzen sie Akteure in diesen Themenfeldern.

Nach Entscheidung des Gemeindekirchenrates

wird die Kollekte im Gottesdienst zum Israelsonntag am 21. August 2022 zugunsten von amcha gesammelt.

amcha kommt aus dem Hebräischen und bedeutet sinngemäß: Du bist von uns. Es war zugleich ein Codewort unter jüdischen Verfolgten der Shoah, um einander zu erkennen. Damit drückt der Name aus, wofür AMCHA seit über 30 Jahren steht: Anerkennung des Leids, Solidarität mit den Überlebenden, Gemeinschaft zur Hilfe.

AMCHA Startseite | Transparenzinformationen

 

Tischa B´av beziehungsweise Israelsonntag.

Der 9. Aw ist der höchste jüdische Trauer- und Fasttag zur Erinnerung an die zweimalige Zerstörung des Tempels. Christinnen und Christen früherer Zeiten deuteten sie als Gericht Gottes. Heute bekräftigen die Kirchen ihre Verbundenheit mit dem jüdischen Volk – evangelische Christinnen und Christen am Israelsonntag. Aufeinander achtgeben!

Eine jüdische Stimme

Kurzfassung

„Wenn ich dein vergesse, Jerusalem, soll meine rechte Hand verdorren, meine Zunge soll am Gaumen kleben, wenn ich deiner nicht gedenke.“ []

Diese Worte des 137. Psalms widerspiegeln die Bedeutung der Zionsstadt für Israel. Hier stand der Tempel, in dem Gottes Gegenwart unmittelbar spürbar war, die Stadt war religiöses und politisches Zentrum. Doch mit der Zerstörung von Heiligtum und Stadt durch die Römer im Jahr 70 n. war Israel seiner Mitte beraubt, das Volk wurde auf Jahrhunderte ins Exil getrieben. An diese Katastrophe erinnert Tischah BeAw, der Trauertag, der mit Fasten und Trauergesängen verbracht wird. Das Rezitieren biblischen Klagelieder vergegenwärtigt den Verlust.

Doch das Judentum verharrte nicht in der Zerstörung. Jerusalem blieb als Fokus präsent, indem die Gebete dorthin ausgerichtet werden, in Feier- und Fastentagen wie auch bei traurigen wie freudigen Anlässen der Stadt gedacht wird. Aber jüdisches Leben ging weiter und kehrte nach Jerusalem zurück. Bis heute eint Menschen weltweit die Hoffnung auf Zion als Ort, wo „Liebe und Wahrheit sich begegnen, Gerechtigkeit und Frieden sich küssen“ (Ps 85, 11).

– Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg

Mehr auf ... #beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst

21.08.2022 :: Gedanken zum Israelsonntag

Mose singt davon, wie Gott das Volk Israel umhegte. Aber es scheint, als weise er auch Christinnen und Christen ihre Rolle zu. In welchem Verhältnis stehen Israel und die Völker? Gedanken zum Israelsonntag von Simon Kuntze :: dieKirche vom 17.08.2022

Weltweit vereint im Glauben

Was uns weltweit vereint, ist unser Glaube und unser Bekenntnis zum Gott Israels, zu ­unseren gemeinsamen Müttern und Vätern im Glauben: zu Abraham/Ibrahim und Sara, zu Rahel, Lea und Jakob, Rebekka und Isaak. Menschen, die gegen die göttlichen Ehegebote verstoßen und deren eheliche Frucht doch gesegnet ist. Humpelnde, die weiterziehen. Untreue, die von Gott nicht lassen – weil er nicht von ihnen lässt. Merkwürdige Heilige.

Uns Christen in aller Welt eint so auch unsere Verbindung zu Israel, dem Volk, das Gottes Namen trägt und zu uns bringt. Aus dieser Verbindung folgte – Gott sei es geklagt – nicht einzig eine Geschichte der Dankbarkeit und der Geschwisterliebe, sondern auch eine des Neides, des Hasses und der Überheblichkeit.

Niemand kann Christ sein ohne Israel

Wir Christen sind nicht Christen ohne Israel. Wenn auch Israel Israel bleibt ohne uns. Vielleicht ja eine ­Beziehungskonstellation, die in ­Zeiten der Unsicherheit den Hass ­anheizt auf dieses „am segula“, das „Schatz-Volk“ Gottes, das sich beizeiten so sehr wünscht, von Gottes Zuwendung verschont zu bleiben, wie es die französische Rabbinerin Delphine Horveilleur formulierte.

Was ich mir wünsche – für uns Christen, denen durch Jesus Israel ins Stammbuch geschrieben ist? Kein stolperndes Gewissen, das nur zu leeren verdrucksten Worthülsen reizt, zur Klage, was man wohl alles über die Juden und den Staat Israel sagen dürfe, und was nicht – und das am Ende zu weiterem Zorn an­stachelt. Aber echte Buße, Umkehr, Teschuwa unter uns. Simon Kuntze

Ausschnitt aus dem Artikel in der Zeitung die kirche vom 17. August 2022

Die Juden feiern den 9. Aw im Jahr 5782, d. i. bei uns der 7. August 2022 [vom 6. August auf den 7. August verschoben, da der 6. August ein Schabbat ist]. Wir feieren Gottesdienst am Israelsonntag, dem 10. Sonntag nach Trinitatis, der in diesem Jahr auf den 21. August 2022 fällt. Wir gedenken auch der Gemeinschaft des auserwählten Volkes und die in Jesus Christus gegründete Verbundenheit der Kirche mit ihm.

Friedensdorf Neve Shalom/Wahat al-Salam

Hinweisschild zu Neve Shalom/Wahad al-Salam Bild aus der Website
Das an der Autobahn Tel Aviv-Jerusalem oberhalb von Latroun gelegene Dorf wurde von jüdischen und arabischen Staatsbürgern Israels gemeinsam aufgebaut. Sie zeigen, dass Juden und Palästinenser in guter Nachbarschaft friedlich zusammen leben können.

Unsere Kollekte im Gottesdienst am Israelsonntag war für das Friedensdorf Neve Shalom/Wahat al-Salam bestimmt.

Sie setzen sich miteinander für Gleichberechtigung und Verständigung zwischen beiden Völkern ein. Zurzeit zeigen hier 70 Fami­lien, dass ein Leben ohne Rassis­mus und Diskriminierung zwischen Juden und Ara­bern möglich ist.

 

Heute [11.08.2021] erreicht uns eine Einladung zu einem Benefizkonzert, die wir hier gerne weitergeben möchten:

Liebe Freundinnen und Freunde von Neve Shalom/Wahat al-Salam,

am 05. September 2021 wird genau ein Jahr vergangen sein, seit die beiden Brandanschläge auf die School for Peace (SfP) in Neve Shalom/Wahat al-Salam in Israel von noch immer unbekannten Tätern verübt wurden. Und die erschreckende Gewaltwelle in den gemischten israelischen Städten im Mai diesen Jahres angesichts der erneuten Krise in Ost-Jerusalem, den Raketenangriffen der Hamas auf Israel und der erneuten Bombardierung des Gazastreifens liegt erst wenige Monate zurück.

Umso mehr freuen wir uns, dass Ursula Trede-Boettcher (Piano) und Marianne Boettcher (Violine) ein Zeichen setzen wollen für ein friedliches Zusammenleben der Menschen in Israel und Palästina. Am

Sonntag, den 05. September 2021 werden sie in der
St. Borromäuskirche in Berlin Wilmersdorf
konzertieren.

Sie möchten mit ihrem Konzert das Friedensdorf unterstützen, wo bereits seit über 40 Jahren jüdischen und palästinensisch-arabischen Israelis ein friedliches, partnerschaftliches Zusammenleben im Dialog auf Augenhöhe gelingt.

Sie finden die Einladung mit allen relevanten Informationen hier zum Download.

Für Sie noch zwei kurze Video-Links:

  1. Aktuelles zur SfP: https://www.youtube.com/watch?v=QonEH51rmPc
  2. eine Videobotschaft, die Kinder, Eltern und Lehrkräfte der Grundschule von NSh/WaS während der Mai-Ereignisse an die Menschen in Israel und Palästina gerichtet haben: https://www.youtube.com/watch?v=rUOIfl6ZBnw

Setzen auch Sie ein Zeichen der Hoffnung. Machen Sie sich zugleich selbst ein Geschenk, kommen sie zu dem Konzert und bringen Sie Ihre Freunde mit. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis spätestens zum 01. September2021.

Mit herzlichen Grüßen und guten Wünschen für Sie
Ihre Michael Jarzembowski und Ulla Philipps-Heck

Trauer und Neuanfang

Der Felsendom ist gemeinsam mit der al Aqsa-Moschee und der Klagemauer das wichtigste Gebäude auf dem berühmten Tempelberg in Jerusalem, auf dem laut Bibel einst Salomon seinen Tempel baute. Bild © Dr. Joachim Schmidt FundusDB
Begleitend zur Kampagne „#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst“ veröffentlicht „die ­Kirche“ jüdisch-christliche ­Interviews.

Rabbiner Nils Ederberg und Pfarrer Andreas Goetze im Gespräch über Tischa beAw und Israelsonntag

Im August spricht Anna Müller, Beraterin bei der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus, zu Tischa beAw beziehungsweise Israelsonntag mit dem Rabbiner Nils ­Ederberg und ­Pfarrer Andreas Goetze über ­Traumata der jüdischen Geschichte und die späte Umkehr der Kirche.

Das gesamte Gespräch können Sie online dem Artikel vom 4. August 2021 in der Zeitung die Kirche entnehmen.

Freunde, dass der Mandelzweig

Schalom Ben-Chorin

Das Video wurde von Peter Huber am 19.06.2018 auf Youtube veröffentlicht.
℗ 2016 Amüsement Musik- und Medienmanagement

Liedtext: Das Zeichen

Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt,
Ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?

BG 469, 1 von Schalom Ben Chorin

In der Kirche zum Hören gibt es auch die Geschichte zu diesem Lied und seinem Schöpfer.

Gottesdienst mit Taufe

Sonntag, 21. August 2022 | 11.00 Uhr

Israelsonntag | 10. Sonntag nach Trinitatis

"Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat!" | Psalm 33,12 [Luther2017]

Taufgottesdienst von Lara

Predigttext
Von Groß und Klein :: Matthäus 5, 17-20

Die Predigt hält Vikarin Sophie Tätweiler

Mit Friedensgebeten.

Den Ablauf des Gottesdienstes mit Liedereinspielungen online finden Sie hier, ebenso den Gottesdienstzettel (PDF-Download), wenn er online zur Verfügung steht. Der Gottesdienstablauf wird Sonntag um 8.00 Uhr freigeschaltet.

 

Informationen zu ... Israelsonntag | #beziehungsweise

 

Gottes erwähltes Volk | Quelle

Israel – ein von Konflikten gebeuteltes Land. Eine grauenvolle Geschichte, die Deutschland und Israel trennt und verbindet. Israel – Ursprung des Christentums, verachtet und idealisiert, bewundert und verfolgt. All diese Facetten spielen am „Israelsonntag“ eine Rolle.

Wochenlied:
EG 429 - Lobt und preist die herrlichen Taten 1 2 | Audio (01:09) im Hintergrund | Quelle

Lesung des Evangeliums:
Markus 12, 28–34 | Die Frage nach dem höchsten Gebot | Audio (01:25) im Hintergrund | Quelle

 

Die Bibeltexte können Sie unter dem Link in den verschiedenen Bibelübersetzungen lesen. Haben Sie die Seite geöffnet, dann ist rechts oben dazu eine Möglichkeit, statt "Luther 2017" aufzuschlagen, Ihre persönlich gewählte Ausgabe zu nutzen.

Quelle für die Bibeltexte: www.bibleserver.com

 

Bitte schauen Sie wieder vorbei, wir ergänzen diese Information laufend.

Gottesdienstablauf

Von Groß und Klein :: Taufgottesdienst von Lara

Sonntag, 21. August 2022 - 11.00 Uhr

Orgel zum Eingang: J. S. Bach – Arioso

Begrüßung im Gottesdienst und Eröffnung

Herzlich willkommen in unserer lichten Patmoskirche. Heute ist eine große Taufgemeinde zusammengekommen, um die Taufe von Lara im heutigen Gottesdienst zu feiern. Heute ist auch Israelsonntag und für die Gäste vor Ort steht ein Büchertisch mit ausgewählten Büchern zum Thema Israel und jüdischen Autoren zum Mitnehmen bereit.

Wir feiern den Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

 

Lied SiJu 158: In Wasser fällt ein Stein | Video Gottesdienstarchiv

Psalmgebet Psalm 25 :: Evangelisches Gesangbuch Bayern und Thüringen
Leitvers Ps 25,1.2a ... Ps 25, 4, 5, 8, 10, 14, 15

Lassen Sie uns gemeinsam beten mit Psalm 25.
Die Gemeinde vor Ort betet den Psalm nach Huub Oosterhuis (adaptiert von Sophie Tätweiler).

Nach dir, HERR, verlangt mich. Mein Gott, ich hoffe auf dich.

HERR, zeige mir deine Wege und lehre mich deine Steige!
         Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich!
Denn du bist der Gott, der mir hilft; täglich harre ich auf dich.
         Der HERR ist gut und gerecht; darum weist er Sündern den Weg.
Die Wege des HERRN sind lauter Güte und Treue für alle,
die seinen Bund und seine Zeugnisse halten.
         Der HERR ist denen Freund, die ihn fürchten;
         und seinen Bund lässt er sie wissen.
Meine Augen sehen stets auf den HERRN;
denn er wird meinen Fuß aus dem Netze ziehen.

Nach dir, HERR, verlangt mich. Mein Gott, ich hoffe auf dich.

 

Eingangsgebet  ➤ Gebet zum Taufgottesdienst
Dieses Gebet unterscheidet sich zu dem in der Kirche vor Ort.
Es ist für Sie zum Beten eingebunden. [Q]

Du kleiner Mensch, ganz ohne Ahnung, was Leben heißt und Leben ist.
Du bist uns eine ernste Mahnung, weil du des Lebens Sinnbild bist.
Drum wünsche ich Dir für Dein Leben:
Lass' Gott Dir Ziel und Richtung geben.

Amen

 

 

Flötenstück von Patin ANJA D.

Georg Philipp Telemann - Adagio (Sonate in C-Dur)

 

Taufe von Lara

Taufevangelium in Matthäus Kapitel 28, 18–20:

Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.
Darum geht hin und lehret alle Völker und tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie halten alles, was ich euch aufgetragen habe.
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Glaubensbekenntnis (Apostolicum)

Wir bekennen unseren Glauben mit den Worten, die uns Jesus gelehrt hat:

Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen.

 

 

Lied SJ 76: Kind, du bist uns anvertraut | Video :: Jürgen Vogt

 

Das Evangeliums des heutigen Tages steht in Matthäus 5, 17-20

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht. Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.

Predigt

 

Lied: Geh aus mein Herz 1, 8, 13

8. Ich selber kann und mag nicht ruhn,
des großen Gottes großes Tun
erweckt mir alle Sinnen;
ich singe mit, wenn alles singt,
und lasse, was dem Höchsten klingt,
aus meinem Herzen rinnen.

13. Hilf mir und segne meinen Geist
mit Segen, der vom Himmel fleußt,
daß ich dir stetig blühe;
gib, daß der Sommer deiner Gnad
in meiner Seele früh und spat
viel Glaubensfrüchte ziehe.

 

Nachrichten für die Gemeinde

  • Die Garten-AG trifft sich heute um 16 Uhr statt sonst 15.00h.
  • Immer dienstags um 15:00 Uhr öffnen wir unser Sommer-Café im Patmos-GartenSommer-Café im „PATMOS-GARTEN“. Schauen Sie einfach mal vorbei und kommen Sie mit anderen Besucher:innen ins Gespräch.
  • Am kommenden Sonntag, am 28. August, laden wir Sie herzlich zu einem Familiengottesdienst zum Schulanfang ein, den Pfarrerin Wuttig-Perkowski mit uns feiert. Im Anschluss laden wir zum Familiencafé und zu Spielen in den Garten ein.
  • Am 13. November finden die nächsten Gemeindekirchen­rats­wahlen statt. Wir suchen noch Menschen, die Verantwortung für das Leben in unserer Gemeinde übernehmen wollen. Sie haben Interesse? Dann sprechen Sie uns gerne an. Wir reuen uns auf Sie! Bis zum 29. August können Sie einen Wahlvorschlag im Gemeindebüro abgeben.
  • Sicherlich haben Sie schon draußen den Buchtausch bei PatmosBüchertischwahrgenommen. Dort liegt eine Auswahl zum heutigen Israelsonntag sowie weitere Bücher zum Mitnehmen bereit.
  • Wir danken für die Musik von der Taufpatin auf der Flöte und Jinyoung Woogt an der Orgel.
  • Weiteren Veranstaltungen, aktuelle Hinweise und Termine finden Sie in unserem Patmos-Flyer und auf unserer Homepage.

 

 

"Wachet und betet" :: Gemeinsam für den Frieden

 

Fürbitte

Hier im Netz kommt die Fürbitte für den 10. Sonntag nach Trinitatis von der VELK

Du Gott Israels,
du Gott unserer Mütter und Väter,
du unser Gott,
du suchst uns,
damit wir dich suchen.
Du sprichst zu uns,
damit uns das Herz aufgeht.
Öffne meine Augen, dass sie sehen die Wunder an deinem Gesetz (EG 176).

Suche die Mächtigen dieser Tage,
damit ihnen das Herz aufgeht.
Sprich zu ihnen,
damit sie für den Frieden arbeiten,
den Hunger verhindern,
Gerechtigkeit üben.
Sprich zu ihnen,
damit sie die Schwachen schützen,
den Armen helfen
und den Lügnern widersprechen.
Lass sie dich suchen und zu dir rufen:
Öffne meine Augen, dass sie sehen die Wunder an deinem Gesetz (EG 176).

Suche die Leidenden,
damit ihnen das Herz aufgeht.
Sprich zu ihnen,
damit die Angst ihre Macht verliert,
die Schmerzen aufhören,
Mütter ihre Kinder behalten und
Soldaten unverwundet heimkehren.
Sprich zu der verletzten und leidenden Welt,
damit die Kranken geheilt werden,
die Dürre endet, die Oder gesundet
und deine wunderbare Schöpfung aufatmet.
Lass uns dich suchen und zu dir rufen:
Öffne meine Augen, dass sie sehen die Wunder an deinem Gesetz (EG 176).

Suche dein Volk,
damit ihm das Herz aufgeht.
Sprich zu dem Volk,
das du dir als erstes erwählt hast
und behüte es.
Sprich zu denen,
die dich gefunden haben und zu denen,
die noch auf der Suche sind.
Sprich, damit Versöhnung geschieht
und Frieden wird für Israel
und für alle, die zu dir gehören.
Lass uns aufeinander achten und durch Jesus Christus gemeinsam zu dir rufen:
Öffne meine Augen, dass sie sehen die Wunder an deinem Gesetz (EG 176).
Amen.

 

Vaterunser

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigem.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

 

Sendung und Segen | Audio im neuen Tab

Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über dir und sei dir gnädig.
Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir Frieden.

Amen, Amen, Amen

 

Musik zum Ausgang: Sortie - L. Wély

 

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Sonntag,
eine gesegnete Woche und
bleiben Sie behütet.

Ihre Sophie Tätweiler

Worte für den Weg in die neue Woche

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,
sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.

2. Timotheus 1,7

Im Gottesdienst werden nachfolgende Kollekten gesammelt:

Für den heutigen Sonntag sind sie bestimmt nach Entscheidung

[1] ... der Landeskirche für das Institut Kirche und Judentum

Das Institut Kirche und Judentum in Berlin engagiert sich in Zeiten weiter zunehmender antisemitischer Attacken für vielfältige Kontakte mit jüdischen Menschen wie Institutionen und vermittelt die dafür notwendigen Kenntnisse. Es informiert Gemeindeglieder der EKBO und Theologiestudierende über das Judentum in Geschichte wie Gegenwart und fördert so das christlich-jüdische Gespräch. In den letzten Jahren hat es insbesondere seine Angebote für die Kirchgemeinden intensiviert; außerdem wurde eine jüdische Stiftungsprofessorin gewonnen. Das Institut kann in Zeiten knapper Kassen seine Aufgaben nicht allein mit Haushaltsmitteln erfüllen. Daher ist es auf eine reichliche Kollekte am Israel-Sonntag angewiesen und dankt schon jetzt allen, die geben, für ihre Gaben sehr herzlich. Weitere Informationen unter: www.ikj-berlin.de

[2] ... des Gemeindekirchenrats für AMCHA. Unterstützung für Überlebende des Holocaust und ihrer Nachkommen

amcha kommt aus dem Hebräischen und bedeutet sinngemäß: Du bist von uns. Es war zugleich ein Codewort unter jüdischen Verfolgten der Shoah, um einander zu erkennen. Damit drückt der Name aus, wofür AMCHA seit über 30 Jahren steht: Anerkennung des Leids, Solidarität mit den Überlebenden, Gemeinschaft zur Hilfe. Gedenken, aber die Überlebenden nicht vergessen. Sie unterstützen seit 1988 die humanitäre Hilfe von AMCHA Israel und die öffentliche und fachliche Auseinandersetzung mit dem Holocaust, aber auch anderer kollektiver Gewalterfahrungen. Darüber hinaus beraten und vernetzen sie Akteure in diesen Themenfeldern. Weiter zur Seite von amcha.

 

Dafür bitten wir um Ihre Kollekte/Spende.
Wir danken für die Kollekten/Spenden der vergangenen Gottesdienste.

Die Kontonummer der Gemeinde lautet (bitte den Spendenzweck angeben):

IBAN: DE 3152 0604 1000 0390 9808
Zum Kopieren: DE31520604100003909808

Kontoinhaberin:
Ev. Patmos-Gemeinde, Berlin-Steglitz

Bleiben Sie behütet in der kommenden Woche.

Ihre Patmos-Gemeinde 

Letzte Änderung am: 21.08.2022