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RSSPrint

Israelsonntag

Notwendige Vorbemerkungen

Der 10. Sonntag nach Trinitatis trägt den Namen „Israelsonntag“. War dieser früher ein Gedenktag der Verwüstung des Tempels in Jerusalem, so ist er heute – im Zeichen der Neubesinnung des Verhältnisses von Christen und Juden – ein Sonntag, an dem die unwandelbare Treue Gottes zu seinem Volk aufgerufen wird und die in Jesus Christus gegründete Verbundenheit der Kirche mit ihm.

Gottes erwähltes Volk

Israel – ein von Konflikten gebeuteltes Land. Eine grauenvolle Geschichte, die Deutschland und Israel trennt und verbindet. Israel – Ursprung des Christentums, verachtet und idealisiert, bewundert und verfolgt. All diese Facetten spielen am Israelsonntag eine Rolle. [Quelle]

Neue Perikopenordnung

Nach der neuen Perikopenordnung sind für den 10. Sonntag nach Trinitatis in Zukunft zwei alternative Proprien vorgesehen: Eines, das der Freude der Christenheit am Judentum und der bleibenden Nähe von Kirche und Israel gewidmet ist (liturgische Farbe: grün), und ein anderes, wonach der Tag nach altem Herkommen als Gedenktag der Zerstörung Jerusalems begangen wird (liturgische Farbe: violett).

Wie die Ev. Patmos-Gemeinde ihren Israelsonntag begeht, finden Sie auf der Gottesdienstseite.


Friedensdorf Neve Shalom/Wahat al-Salam

Hinweisschild zu Neve Shalom/Wahad al-Salam Bild aus der Website
Das an der Autobahn Tel Aviv-Jerusalem oberhalb von Latroun gelegene Dorf wurde von jüdischen und arabischen Staatsbürgern Israels gemeinsam aufgebaut. Sie zeigen, dass Juden und Palästinenser in guter Nachbarschaft friedlich zusammen leben können.

Unsere Kollekte im Gottesdienst am Israelsonntag war für das Friedensdorf Neve Shalom/Wahat al-Salam bestimmt.

Sie setzen sich miteinander für Gleichberechtigung und Verständigung zwischen beiden Völkern ein. Zurzeit zeigen hier 70 Fami­lien, dass ein Leben ohne Rassis­mus und Diskriminierung zwischen Juden und Ara­bern möglich ist.

 

Heute [11.08.2021] erreicht uns eine Einladung zu einem Benefizkonzert, die wir hier gerne weitergeben möchten:

Liebe Freundinnen und Freunde von Neve Shalom/Wahat al-Salam,

am 05. September 2021 wird genau ein Jahr vergangen sein, seit die beiden Brandanschläge auf die School for Peace (SfP) in Neve Shalom/Wahat al-Salam in Israel von noch immer unbekannten Tätern verübt wurden. Und die erschreckende Gewaltwelle in den gemischten israelischen Städten im Mai diesen Jahres angesichts der erneuten Krise in Ost-Jerusalem, den Raketenangriffen der Hamas auf Israel und der erneuten Bombardierung des Gazastreifens liegt erst wenige Monate zurück.

Umso mehr freuen wir uns, dass Ursula Trede-Boettcher (Piano) und Marianne Boettcher (Violine) ein Zeichen setzen wollen für ein friedliches Zusammenleben der Menschen in Israel und Palästina. Am

Sonntag, den 05. September 2021 werden sie in der
St. Borromäuskirche in Berlin Wilmersdorf
konzertieren.

Sie möchten mit ihrem Konzert das Friedensdorf unterstützen, wo bereits seit über 40 Jahren jüdischen und palästinensisch-arabischen Israelis ein friedliches, partnerschaftliches Zusammenleben im Dialog auf Augenhöhe gelingt.

Sie finden die Einladung mit allen relevanten Informationen hier zum Download.

Für Sie noch zwei kurze Video-Links:

  1. Aktuelles zur SfP: https://www.youtube.com/watch?v=QonEH51rmPc
  2. eine Videobotschaft, die Kinder, Eltern und Lehrkräfte der Grundschule von NSh/WaS während der Mai-Ereignisse an die Menschen in Israel und Palästina gerichtet haben: https://www.youtube.com/watch?v=rUOIfl6ZBnw

Setzen auch Sie ein Zeichen der Hoffnung. Machen Sie sich zugleich selbst ein Geschenk, kommen sie zu dem Konzert und bringen Sie Ihre Freunde mit. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis spätestens zum 01. September2021.

Mit herzlichen Grüßen und guten Wünschen für Sie
Ihre Michael Jarzembowski und Ulla Philipps-Heck

Tischa B´av beziehungsweise Israelsonntag.

Am 9. Av erinnern Jüdinnen und Juden die Zerstörung des Jerusalemer Tempels. Christinnen und Christen früherer Zeiten deuteten sie als Gericht Gottes. Heute bekräftigen die Kirchen ihre Verbundenheit mit dem jüdischen Volk – evangelische Christinnen und Christen am Israelsonntag. Aufeinander achtgeben!

Eine jüdische Stimme

Kurzfassung

„Wenn ich dein vergesse, Jerusalem, soll meine rechte Hand verdorren, meine Zunge soll am Gaumen kleben, wenn ich deiner nicht gedenke.“ []

Diese Worte des 137. Psalms widerspiegeln die Bedeutung der Zionsstadt für Israel. Hier stand der Tempel, in dem Gottes Gegenwart unmittelbar spürbar war, die Stadt war religiöses und politisches Zentrum. Doch mit der Zerstörung von Heiligtum und Stadt durch die Römer im Jahr 70 n. war Israel seiner Mitte beraubt, das Volk wurde auf Jahrhunderte ins Exil getrieben. An diese Katastrophe erinnert Tischah BeAw, der Trauertag, der mit Fasten und Trauergesängen verbracht wird. Das Rezitieren biblischen Klagelieder vergegenwärtigt den Verlust.

Doch das Judentum verharrte nicht in der Zerstörung. Jerusalem blieb als Fokus präsent, indem die Gebete dorthin ausgerichtet werden, in Feier- und Fastentagen wie auch bei traurigen wie freudigen Anlässen der Stadt gedacht wird. Aber jüdisches Leben ging weiter und kehrte nach Jerusalem zurück. Bis heute eint Menschen weltweit die Hoffnung auf Zion als Ort, wo „Liebe und Wahrheit sich begegnen, Gerechtigkeit und Frieden sich küssen“ (Ps 85, 11).

– Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg

Mehr auf ... #beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst

Trauer und Neuanfang

Der Felsendom ist gemeinsam mit der al Aqsa-Moschee und der Klagemauer das wichtigste Gebäude auf dem berühmten Tempelberg in Jerusalem, auf dem laut Bibel einst Salomon seinen Tempel baute. Bild © Dr. Joachim Schmidt FundusDB
Begleitend zur Kampagne „#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst“ veröffentlicht „die ­Kirche“ jüdisch-christliche ­Interviews.

Rabbiner Nils Ederberg und Pfarrer Andreas Goetze im Gespräch über Tischa beAw und Israelsonntag

Im August spricht Anna Müller, Beraterin bei der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus, zu Tischa beAw beziehungsweise Israelsonntag mit dem Rabbiner Nils ­Ederberg und ­Pfarrer Andreas Goetze über ­Traumata der jüdischen Geschichte und die späte Umkehr der Kirche.

Das gesamte Gespräch können Sie online dem Artikel vom 4. August 2021 in der Zeitung die Kirche entnehmen.

Freunde, dass der Mandelzweig

Schalom Ben-Chorin

Das Video wurde von Peter Huber am 19.06.2018 auf Youtube veröffentlicht.
℗ 2016 Amüsement Musik- und Medienmanagement

Liedtext: Das Zeichen

Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt,
Ist das nicht ein Fingerzeig, dass die Liebe bleibt?

BG 469, 1 von Schalom Ben Chorin

In der Kirche zum Hören gibt es auch die Geschichte zu diesem Lied und seinem Schöpfer.

Gottesdienst in der Kirche

Nach der aktuellen Senatsverordnung vom 5.7.2021 darf jetzt auch drinnen gesungen werden: Wir haben uns auf Singen mit Maske (FFP2 oder med. Maske) verständigt und sorgen dafür, dass genau auf den Abstand geachtet wird (3 Stühle zwischen verschiedenen Haushalten = 1,50m) . +++ Es ist weiterhin für jeden Gottesdienst eine Anmeldung notwendig. +++ Sie werden für Ihr Corona-Tagebuch den QR-Code (PNG) zum Einchecken weiterhin am Eingang der Kirche vorfinden.

Wir werden Sie rechtzeitig informieren ... schauen Sie daher wieder vorbei.

Beachten Sie den Anmeldemodus in der Seitenleiste (Sidebar). Die AHA-Regeln können Sie hier nachlesen ...

Für diesen Gottesdienst finden Sie das Anmeldeformular hinter diesem Link. Es steht alternativ auch eine Teilnahmekarte (PDF-Download) bereit. Bitte bringen Sie diese bereits zu Hause ausgefüllt mit. Wir wollen damit verhindern, dass sich die Gottesdienstbesucher:innen an den Anmeldetischen sammeln. Beachten Sie bitte auch, dass coronabedingt eine Teilnahmebeschränkung existiert.

Sonntag, 8.08.2021 | 10. SO nach Trinitatis

„Der Treue hält ewiglich“ :: 2. Buch Mose 19, 1-6

Wochenspruch
"Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat!" :: Psalm 33, 12

Predigttext
"Der Treue hält ewiglich" :: 2. Buch Mose 19, 1-6

Die Predigt hält Vikarin Sophie Tätweiler

Für den Gottesdienst sind die AHA-Regeln zu beachten. Gottesdienstbesucher:innen sind gebeten, sich anzumelden und den Ausdruck mitzubringen. Auf diese Weise wollen wir verhindern, dass Gottesdienstbesucher:innen im Eingangsbereich dicht gedrängt stehen.

 

Den Ablauf des Gottesdienstes mit Liedereinspielungen online werden Sie hier finden, sobald der Gottesdienstzettel (PDF-Download) erstellt ist. Für diesen Gottesdienst wird es keinen PatmosPredigtPodcast geben.

 

Heute ist auch Israelsonntag.

 

Die Bibeltexte können Sie unter dem Link in den verschiedenen Bibelübersetzungen lesen. Haben Sie die Seite geöffnet, dann ist rechts oben dazu eine Möglichkeit, statt "Luther 2017" aufzuschlagen, Ihre persönlich gewählte Ausgabe zu nutzen.

Quelle für die Bibeltexte: www.bibleserver.com

 

Bitte schauen Sie wieder vorbei, wir ergänzen diese Information laufend.

Letzte Änderung am: 12.08.2021