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RSSPrint

9.11.2021 | Gedenken (Auswahl)

Kranzniederlegung an der Spiegelwand auf dem Hermann-Ehlers-Platz.

Die stille Gedenkfeier und Kranzniederlegung findet am
Dienstag, dem 9. November 2021, um 17:00 Uhr,
an der Spiegelwand auf dem Hermann-Ehlers-Platz statt

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlichst zum gemeinsamen Gedenken eingeladen. Bitte beachten Sie die aktuell gültigen Regelungen zum Umgang mit dem SARS-CoV-2-Virus und COVID-19, insbesondere die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m zwischen Personen. [Quelle]

Gofenberg & Chor singt Lieder in jiddischer und hebräischer Sprache.

Dienstag, 9. November ab 15 Uhr
am Mahnmal „Gleis 17“
neben dem S-Bahnhof Grunewald, das an die Deportationen von Juden in Konzentrations- und Vernichtungslager erinnert. [Quelle]

Schweigemarsch mit brennenden Kerzen.

Dienstag, 9. November 16.30 Uhr
Treffpunkt an der Erdener Straße / Ecke Königsallee.
Ab 17 Uhr folgt eine Gedenkveranstaltung am Mahnmal „Gleis 17“.

Traditionell wir diese Veranstaltung vom Gottfried-Keller-Gymnasium, dem Walther-Rathenau-Gymnasium und der Landespolizeiakademie Berlin veranstaltet. Für das Bezirksamt nehmen Vize-Bürgermeister Arne Herz (CDU) und Schulstadträtin Heike Schmitt-Schmelz (SPD) teil. [Quelle]

Themenorientierte Bücher in der BücherboXX am Gleis17

Diese Bücher stehen am 9.11.2021 auf dem Regal und sind zur freien Verfügung. Bücher mit einem früherem Datum können schon weiter gewandert sein.

Progromnacht Gedenktag in der Ausstellung "Wir waren Nachbarn"

Dienstag 9. November 2021 von 12.00 bis 18.30
Ausstellungshalle im Rathaus Schöneberg
u. a. Akustische Stolpersteine. [Quelle]

Fühlen Sie sich frei, den einen oder anderen Termin zu besuchen. Coronabedingt gilt immer: Abstand mind. 1,5 Meter und bei Bedarf das Tragen der Maske (FFP2)

Sachor bzw. 9. November

Erinnern für die Zukunft

Brennende Synagogen, zerstörte Einrichtungen, Morde und Massenverhaftungen – die Reichspogromnacht des 9. November 1938 war ein Wendepunkt in der deutsch-jüdischen Geschichte.

Das Novemberpogrom 1938 markiert das Ende einer von Juden während des ganzen Zeitalters der Emanzipation gehegten Hoffnung darauf, gleichberechtigter und willkommener Teil der deutschen Gesellschaft zu werden.

Hören wir, was eine jüdische Stimme uns sagen kann.

Vergangenheitsbewältigung aus jüdischer Sicht

Zum Buch
Gedenkveranstaltungen wie die zum 9. November 1938 lassen in ihrer Hilflosigkeit immer wieder eine Frage in den Vordergrund treten: Herrscht hierzulande eine gespaltene Erinnerung? Tun Täter und Opfer - wie auch deren Kinder - zweierlei, wenn sie der Opfer des Nationalsozialismus gedenken?

Micha Brumlik und Petra Kunik lassen ausschließlich jüdische Opfer des Nationalsozialismus oder deren Kinder zu Wort kommen, um so anderen Stimmen Gehör zu verschaffen.Es geht ihnen nicht um modische "Betroffenheit", sondern um einen Erfahrungshintergrund, der nicht durch schlechtes Gewissen, sondern durch Trauer, nicht durch den Wunsch nach "Wiedergutmachung", sondern durch das Streben nach Verstehen und Vergewisserung geprägt ist.

Das Buch ist aus dem Jahr 1988 und die Gedenkkultur ist schon etwas weiter. Dennoch sind die jüdischen Stimmen, die wir hier lesen können wichtig für unsere persönliche Reflektion des Gedenkens und Erinnerns. Zum 9. November 2021 wird das Buch mit weiteren themenorientierten Büchern in der BücherboXX am Gleis17 stehen.

9. November 1938

Der Tag an dem die Synagogen brannten ...

oder verwüstet wurden.

Es war der Startpunkt für die unsägliche Maschinerie der Nationalsozialisten, die in der Vernichtung von Millionen von Juden gipfelte. Wenn wir dem 9. November gedenken, dann ist das mit zu denken.

9. November - kein Gedenktag, der aber einer werden sollte.

Revolution, Hitlerputsch, Pogromnacht, Mauerfall: Am „Schicksalstag“ 9. November lasse sich der Sieg der Demokratie in Deutschland erzählen, aber auch wie zerbrechlich diese Errungenschaft sei, sagte der Historiker Wolfgang Niess. Im Dlf erklärt er, warum dieser Tag kein Gedenktag ist – aber einer werden sollte. Wolfgang Niess im Gespräch mit Christoph Heinemann. Deutschlandfunk: Beitrag vom 22.10.2021.

Letzte Änderung am: 07.11.2021