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Notunterkunft Markus-Gemeinde

Das Gemeindehaus der Markus-Kirchengemeinde ist seit dem 12. März 2022 eine erste Unterkunft mit Verpflegung und Betreuung für 80 Menschen, die mit einen besonderem Betreuungsbedarf untergebracht werden. Die Gemeinde arbeitet hierfür mit der Berliner Stadtmission zusammen. Die Einrichtung und der Betrieb der Notunterkunft ist nur möglich dank der großen Unterstützung vieler Menschen, die ihre Zeit, Sachmittel oder Geld spenden.

Achten Sie auf aktuelle Informationen auf der Startseite der Markus-Gemeinde. Dort können auch Bilder geschaut werden, die die überwältigende Spendenbereitschaft zeigt. Weitere Informationen und Bilder sind auch auf der Facebookseite von Carolin Göpfert zu finden oder in der Markus Zeitung Ausgabe 2 April & Mai 2022. Download hier oder auf der Markus-Gemeinde-Seite.

Immer samstags/Sonnabend um 18.00 Uhr können Sie an dem Friedensgebet in der Markuskirche teilnehmen.

Für die ukrainischen Gäste  aus der Notunterkunft wird übersetzt, so dass im Wechsel einmal deutsch und einmal ukrainisch/russisch gebetet wird. Das Gebet folgt einer kurzen Liturgie, die Psalm 85, 5-14 und das Lied EG421 »Verleih und Frieden gnädiglich« aufgenommen hat. Vor dem Segen wird ein Friedensgruß geäußert, der das persönliche Begegnen ermöglicht.

 

Seit dem 30. April 2022 - jeden Samstag um 18 Uhr in der Markuskirche, Karl-Stieler 8a.

In der letzten Woche waren viele dieser Gäste dort. Es war eine sehr besondere Stimmung. Vielleicht haben Sie Lust und Zeit dazuzukommen.

Wir würden uns sehr freuen.
Seien Sie behütet und herzlich gegrüßt
Carolin Marie Göpfert


Hoffnungsstein. Bild von Brigit Arndt/Fundus

[10.05.2022] Ab kommender Woche [ab 16.05.] sieht der Plan etwas anders aus. Neben den Farben der ukrainischen Fahne (Danke, lieber Christian!) haben wir auch die Schichten etwas komprimiert. Jetzt nach acht Wochen Notunterkunft in der Markusgemeinde sehen wir etwas besser, wieviele von Ihnen im Haus gleichzeitig gebraucht werden.

So finden Sie ab kommender Woche im Schichtplan: Die Schichten "Übersetzung" / "Empfang" / "Gästebetreuung" / "Versorgung & Bewirtschaftung" / "Kleiderkammer".

Grundsätzlich wäre es auch wunderbar: Alle, die sich für eine Schicht zum ersten Mal eintragen, schreiben neben Ihren Namen das Kürzel "neu", und ein:e erfahrene:r Freiwillige:r ordnet sich wie in einem Tandem zu dieser "neuen" Freiwilligen, um das ganze gute Wissen weitergeben zu können. ;)

Ein Blick in den Dienstplan in dieser Woche (und natürlich auch kommender Woche) zeigt, dass noch viele Lücken gefüllt werden können.

Wir freuen uns über munteres Eintragen und grüßen Sie alle ganz herzlich
Carolin Marie Göpfert | c.goepfert(at)ekbo.de


[27.04.2022] Nachricht aus der Markusgemeinde

Die Notunterkunft ist noch immer gut belegt. Jeden Tag kommen neue Gäste, jeden Tag ziehen auch Gäste aus. Gerade sind viele Familien im Haus - viele Jugendliche und Kinder unterschiedlichen Alters. Viele Frauen - von jung bis alt. Neben dem Saal in der 2. Etage, den Zimmern in der ersten Etage ist nun ein drittes Zimmer seit einiger Zeit schon Quarantäneraum. Es gibt immer wieder (zahlenmäßig sehr wenige) Gäste, die sich mit Corona infizieren, die durch das Quarantänezimmer bisher gut aufgefangen werden konnten. In regelmäßigen Abständen kommt jetzt auch das Mobile Impftteam - koordiniert vom DRK und Bezirksamt.

Wir sind froh und dankbar für die personelle Unterstützung durch die Milaa. Sarah ist in der Woche tagsüber im Haus und Patrick, Danny und Bayarmaa nachts in der Zeit von 21.30 bis 6 Uhr. Die Notunterkunft wird durch berufliche Mitarbeitende gestützt, maßgeblich funktioniert sie nur durch Ihren ehrenamtlichen Einsatz. Dafür sind wir sehr dankbar! Wir ahnen, wieviel Kraft und Energie es braucht, um neben dem eigenen Alltag und der Erwerbstätigkeit sich so zu engagieren, wie Sie es tun! Das Zusammenspiel von unterschiedlichen Menschen und verschiedenen Gaben ist ein wichtiges und unaufgebbares Merkmal unserer Notunterkunft in der Markusgemeinde.

[...] Der Dienstplan, den wir zeitnah auch etwas umstrukturieren wollen, füllt sich nach wie vor gut, weist aber auch immer wieder einige Lücken auf. Uns scheint gerade, dass die Schichten von 15-19 Uhr und die Dienste am frühen Morgen schwer zu besetzen sind. Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie schauen, was wann für Sie geht, und möglichst eintragen - gerne auch lange im Voraus. Einige von Ihnen machen das schon genau so. Beim Empfang im Hefter werden wir auch einen Hinweis darauf deponieren, wann welcher berufliche Mitarbeitende vor Ort ist, damit Sie da einen Überblick bekommen.

Aktuell fehlen zwei Personen morgen [DO, 28.4.] Nachmittag von 15-19 Uhr & Sonntagnachmittag [1.5.] sowie mindestens eine Person Freitag & Samstag & Sonntag ab 6 Uhr. Vielleicht hat jemand von Ihnen Zeit und Lust?! Das wäre wunderbar!!!

Haben Sie Fragen, Anregungen etc. stellen Sie diese gerne direkt an Sven oder mich.
Herzliche Grüße in den Frühlingsabend
Carolin Marie Göpfert | c.goepfert(at)ekbo.de


[06.04.2022] Liebe Freiwillige der Notunterkunft,

gute vier Wochen arbeiten wir jetzt schon gemeinsam an und in der Notunterkunft. Was für eine intensive Zeit mit Sortieren, Stapeln, Betreuen, Putzen, Saubermachen, Telefonieren, Organisieren und und ... Ungefähr 200 ukrainische Geflüchtete waren in dieser Zeit schon in unserem Haus und wurden von uns mit diversen Drogerieartikeln, neuen Taschen und Rucksäcken, bequemen Schuhen und Kleidung versorgt. Wir erleben viele Momente der Dankbarkeit, die wir an Sie weitergeben möchten: DANKE, dass Sie sich einbringen, und die Notunterkunft zu dem Ort machen, wie er wahrgenommen wird: ein Schutzraum für geflüchtete Menschen.

Für die Nacht von Donnerstag auf Freitag (7.4./8.4.) können Sie (wieder) die besondere Schicht - mitten in der Nacht von 0 bis 6 Uhr - belegen. Wie Sie hoffentlich schon wissen: Ein neuer Kaffeeautomat macht zuverlässig wohlschmeckenden Espresso und wir versuchen genügend Naschwerk in der Helfer:innenküche bereit zu stellen (und nehmen dafür auch Ihre Wünsche entgegen). Wer von Ihnen schonmal einen Blick vorauswerfen möchte: Auch in der Nacht von Freitag auf Samstag haben Sie die Möglichkeit, zusammen mit Danuta die Nachtschicht zu übernehmen, oder wenn Sie zu zweit sind, die Nachtschicht von Samstag auf Sonntag abzudecken. Tragen Sie sich gerne munter ein. Wir sind Ihnen auf jeden Fall jetzt schon sehr dankbar!

Für alle Freiwilligen, die das Haus und die Aufgaben in dem Haus erst kennenlernen wollen, biete ich am kommenden Sonntag, 10.04. um 14 Uhr wieder eine Führung durch die Notunterkunft an. Wir treffen uns vor dem Gemeindehaus, Albrechtstraße 81a. Ich freue mich auf Sie!

Herzliche Grüße in die Nacht - auch im Namen von Uta Scholian und Sven Grebenstein

Carolin Marie Göpfert | c.goepfert(at)ekbo.de


 

 

[30.03.2022] Zeit-Unterstützung wird dringend benötigt.

Die Markus-Gemeinde ist darauf angewiesen, die Erstunterkunft dauerhaft zu unterhalten. Wenn Sie bereit sind, auch dauerhaft oder immer mal wieder in den nächsten Wochen das Kostbarste, das Sie haben, nämlich Ihre Zeit, zu spenden, dann schreiben Sie bitte an

Pfarrerin Carolin Marie Göpfert (goepfert(at)markus-gemeinde.de)


[24.03.2022] Nachricht von Carolin Göpfert:

Bei Interesse, Zeit für uns zu spenden, schicken wir gerne die Schichtdienstliste an Interessierte.

Ich sehe jeden Tag so viele wunderbare Menschen - es lohnt sich, einander kennenzulernen. :)

Pfarrerin Carolin Marie Göpfert: goepfert(at)markus-gemeinde.de.


[Archiv] Wir sind so dankbar für Ihre und eure Mithilfe. Wer Lust und Zeit hat, kann sich auch gerne noch anders einbringen. Wir freuen uns über alles, was ihr und Sie geben könnt und können.

Vor allem suchen wir gerade noch Menschen, die beim Sortieren helfen und für Hilfsjobs vorbeikommen oder einfach mit rumwuseln.

Wer sich dafür in den Verteiler aufnehmen lassen möchte, meldet sich bitte bei scholian@gmx.de.

Vor allem suchen wir auch Menschen, die ukrainisch-deutsch übersetzen können. Meldet euch und melden Sie sich zunächst per Mail gerne bei Pfarrerin Carolin Göpfert.

Und noch eine ganz wichtige Sache:

Wir sind darauf angewiesen, unsere Erstunterkunft dauerhaft zu unterhalten. Dafür benötigen wir nach diesem wunderbaren Auftakt kontinuierliche Unterstützung.

Wenn Sie bereit sind, auch dauerhaft oder immer mal wieder in den nächsten Wochen Lebensmittel, Bedarfsartikel oder das Kostbarste, das Sie haben, nämlich Ihre Zeit, zu spenden, dann schreiben Sie bitte an

 

Bild aus der Facebookseite von Carolin Goepfert. Bild Klaus Böse KK
Bild aus der Facebookseite von Carolin Goepfert. Bild Klaus Böse KK

Nachricht vom 27. April 2022 von Pfarrerin Carolin Göpfert

Das Osterwochenende Mitte April haben wir mit unseren ukrainischen Gästen wunderbar verbracht. Die zweisprachige Osternacht wurde von einem Großteil unserer Gäste besucht. Dank Michael Zwilling, der den gesamten Gottesdienst simultan übersetzt hat, war dies ein besonderer Moment in der Gottesdienstgeschichte der Markuskirche.

Am Ostersonntag haben wir einen Familiengottesdienst gefeiert. Das DRK hat uns für einen kleinen Osterbrunch Bierbänke & -tische sowie einen DRK-Einsatzwagen zur Erkundung für die Kinder bereitgestellt. (Was dazu führte, dass meine zweijährige Tochter ca. 1 Stunde in diesem DRK-Einsatzwagen verbrachte). Bäckerei Mälzer hat 40 Osterbrote gebacken, die mit selbstgemachter Marmelade und Kaffee bei herrlichem Sonnenschein unter der Kastanie verzehrt wurden. [...]

Vielen Dank für diesen Bericht.

 

So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Epheser 2,19

 

Weiter Informationen zu unseren Unterstützer:innen

Sowohl um die Lebensmittelversorgung als auch um die Hygieneartikelversorgung kümmert sich ein kleines Team von Ehrenamtlichen, das in enger Abstimmung mit mir die Bedarfe erhebt und für die Beschaffung sorgt.

Neben diesen beiden Bereichen gibt es Freiwillige, die besonders den Kleiderbedarf und -bestand im Blick haben, immer wieder den Schichtplan checken und auf etwaige Lücken hinweisen, auf saubere Wäsche im Haus achten, dafür sorgen, dass wir Spenden bekommen und die Abläufe im Haus insgesamt unterstützen und und und.

Dieses Netzwerk ist großartig und wichtig. Danke!

Herzliche Grüße in den Frühlingsabend
Carolin Marie Göpfert | c.goepfert(at)ekbo.de

[21.042022] Wir wollen Sie heute auf den neuen Stand der Dinge bringen.

Derzeit ist die Notunterkunft fast durchgehend voll belegt. Unsere jüngsten Gäste sind einige Wochen alt, die ältesten sind hochbetagt. Manche unserer Gäste benötigen weitgehende medizinische Behandlung, die wir vermitteln. Es muss noch einmal gesagt sein: Das ganze Projekt ist nur möglich dank Ihrer Unterstützung – durch Ihre verantwortungsvolle und eigenständige Mitarbeit in den verschiedenen Schichten und Dienstbereichen. Danke!

Kurz vor Ostern ist der Gemeindekirchenrat unserer Markus-Gemeinde zusammengekommen. Wir hatten ja Anfang März recht spontan entschieden, dass wir das Gemeindehaus "bis auf Weiteres" zu einer Notunterkunft einrichten. Was aber heißt "bis auf Weiteres"? Wir haben nun gesagt: Das heißt, was es heißt, nämlich: dass wir ein Ende nicht absehen können. Natürlich wünschen wir uns alle, dass es keine Notunterkunft mehr bräuchte – weil der Krieg beendet und die Menschen zurückkehren können in ihre Heimat, heim zu ihren Familien. Aber danach sieht es ja leider nicht aus.

Darum haben wir auch gesagt: Wenn wir unseren Betrieb länger aufrechterhalten wollen, müssen wir uns personell stärker aufstellen und professionalisieren. Wir sind sehr dankbar dafür, dass in dieser Lage der Diakonieverein Zehlendorf auf uns zugekommen ist und wir nun sehr zügig und unbürokratisch eine Kooperation mit einer seiner Tochtergesellschaften vereinbaren konnten, nämlich mit der Milaa gGmbH. Die Milaa ("Miteinander leben, aber anders") ist ein erfahrener Träger in der Flüchtlingshilfe, der Obdachlosen- & und Jugendhilfe.

Seit einer Woche verstärkt nun Sarah Diallo von der Milaa unser Team. Sie bringt reichlich Erfahrung in der Koordination von Flüchtlingsunterkünften mit. Wir sind sehr dankbar dafür, dass Sarah nun bei uns ist! Sie ist täglich im Haus, aber auch so erreichbar: diallo(at)milaa-berlin.de / 0176 4158 5712.

Die Nachtschichten (0–6 Uhr) konnten wir in den letzten Wochen durchgehend gut abdecken – und wir sind allen, die diesen Dienst übernommen haben, sehr, sehr dankbar! Da wir uns nun mittelfristig aufstellen, haben wir von der Milaa auch Verstärkung für die Nachtschichten bekommen: zwei Mitarbeiter und eine Mitarbeiterin werden ab heute jeweils abwechselnd die Nachtschichten übernehmen. Es wäre wunderbar, wenn sich hier und da weiterhin ehrenamtliche aus Ihrem Kreis finden würden, um den Nachtdienst zu unterstützen (und ihn anfangs auch einführen ; ). Wir sind aber erleichtert, dass wir Sie nicht mehr mit späten Hilferufen "Nachtschicht gesucht!" behelligen müssen – auch wenn wir immer wieder überwältigt waren von den wunderbaren Reaktionen darauf. Darum noch einmal: Danke!

Der übrige Schichtplan (s.u.) läuft weiter, wie gewohnt. Es ist gut zu sehen, wie sich die Lücken immer wieder füllen. Und es ist einfach toll, wenn Menschen auch ganz spontan vorbeikommen und mithelfen!

Eine weitere kleine Änderung: Wir haben nun ein Rufbereitschafts-Handy eingeführt.
Die Nummer: 0151 6187 6844. Darüber erreichen Sie tagsüber und nachts immer jemand, der gerade verantwortlich ist.

Bleiben Sie behütet.

Mit herzlichen Grüßen
Sven Grebenstein 

Möchten Sie geflüchteten Personen eine längerfristige Unterkunft anbieten, dann tragen Sie Ihr Angebot gerne hier ein:

forms.gle/pMdA9W6SjDmNLrUw6

Danke, dass Sie helfen wollen!

Carolin Göpfert & Sven Grebenstein | Markus-Gemeinde

Stand: 29. März 2022

[23.03.2022] Heute wurde eine neue Liste erstellt.

Bitte nutzen Sie ab sofort diese Adresse:

 

https://mitbringen.net/9bf1db

 

Vielen Dank für Eure/Ihre Hilfe.


[22.03.2022] Das Portal scheint gelöscht - es gibt eine Fehlermeldung.


[15.03.2022] Wir sind überwältigt von der immensen Hilfsbereitschaft aus dem Kiez und der ganzen Stadt. DANKE für alle Lebensmittel, guten Sachen, Geldspenden und das enorme Engagement, das wir hier sehen dürfen! Derzeit sind wir noch damit beschäftigt, die Spenden zu sortieren und gut verfügbar einzulagern. Wir freuen uns sehr, wenn Sie weiterhin benötigte Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs abgeben wollen; auf dieser Seite können Sie nachschauen, was aktuell gebraucht wird und was Sie den Geflüchteten spenden wollen.

 

mitbringen.net/6bagcb
(Passwort: Markusgemeinde)

 

Die Bedarfslage kann und wird sich natürlich in der nächsten Zeit wieder ändern. Wir bemühen uns um regelmäßige Aktualisierung.

Und noch eine ganz wichtige Sache:

Wir sind darauf angewiesen, unsere Erstunterkunft dauerhaft zu unterhalten. Dafür benötigen wir nach diesem wunderbaren Auftakt kontinuierliche Unterstützung.

Wenn Sie bereit sind, auch dauerhaft oder immer mal wieder in den nächsten Wochen Lebensmittel, Bedarfsartikel oder das Kostbarste, das Sie haben, nämlich Ihre Zeit, zu spenden, dann schreiben Sie bitte an Pfarrerin Carolin Marie Göpfert (goepfert(at)markus-gemeinde.de).

 


Historie: Stand 14.3.3022

Die Markus-Gemeinde nimmt augenblicklich keine Sachmittel mehr an, weil die Kräfte ganz in die Betreuung der Geflüchteten fließen soll. Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Wir sind überwältigt von der immensen Hilfsbereitschaft aus dem Kiez und der ganzen Stadt.

DANKE für alle Lebensmittel, guten Sachen, Geldspenden und das enorme Engagement, das wir hier sehen dürfen! Derzeit sind wir noch damit beschäftigt, die Spenden zu sortieren und gut verfügbar einzulagern.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie weiterhin benötigte Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs abgeben wollen; wir bitten Sie aber, nach Möglichkeiten lieber im Laufe der nächsten Woche oder am nächsten Wochenende zu uns zu kommen.

Wenn Sie sich heute aufmachen wollen, sind Sie und Ihre Gaben natürlich willkommen! Das Gemeindehaus ist auch am Sonntag tagsüber geöffnet (Albrechtstraße 81a, 12167 Berlin, bis ca. 18 Uhr). Sachspenden können Sie gerne einfach auf die Rollwagen oder Tische ablegen.

Was wir noch brauchen:
– Waschmittel
– Spülmittel
– flüssige Handseife
– Unterwäsche für Damen, Kinder & Jugendliche (gerne neu & bereits gewaschen)
– Ladekabel verschiedenster Art
– Powerbanks
– Konserven

Was wir derzeit NICHT mehr benötigen:
– Brot & Gebäck
– Obst & Gemüse (und andere verderbliche Lebensmittel)
– Bettzeug
– Handtücher
– Zahnbürsten & Zahnpasta

Die Bedarfslage kann und wird sich natürlich in der nächsten Zeit wieder ändern. Wir bemühen uns um regelmäßige Aktualisierung.

 

Tim Richter, Bezirksstadtrat für Bürgerdienste und Soziales in Berlin Steglitz-Zehlendorf, besuchte die Notunterkunft in der Albrechtstraße STEGLITZ. Seinen Videobeitrag kann man auf seiner Facebookseite anschauen.

Geldspenden können Sie an folgendes Konto überweisen:


Evangelische Bank eG
IBAN: DE 16 52 06 0410 2203 9663 99
BIC: GEN0DEF1EK1
Verwendungszweck: Notunterkunft Markus

Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bei Überweisung bitte ihre vollständige Adresse an. Wir senden Ihnen dann eine Bescheinigung zu.

HERZLiCHEN DANK Ihre Markusgemeinde!

Presse zur Notunterkunft Markusgemeinde

Aus dem Inhalt

  • In vier Gedanken führt uns Pfarrerin Carolin Marie Göpfert durch die Entwicklung zur Notunterkunft.
  • Ein weiterer Artikel von Sven Grebenstein, Ute Scholian & MIchael Zwilling berichtet mit vielen Bildern aus dem Leben vor Ort.
  • Pul Tillich. Im Grabe geboren
  • Die Markus-Maus
  • Ostern feiern
  • Drei Orgelportraits
  • Gedenken am Tag der Befreiung: ikz-lichterfelde.de
  • und weiteres.

Hier: Die Markus-Gemeinde

Anschließend ging es zur Markus-Gemeinde. Ein Besuch war ohnehin geplant, als Beispiel für einen Ort, der sich mit dem Treffpunkt Markus in den Sozialraum hinein öffnet. Dass die Markus-Gemeinde einige Tage zuvor ihr Gemeindehaus für geflüchtete Menschen aus der Ukraine geöffnet hatte, machte den Besuch des Bischofs umso wichtiger.

Nach einem Rundgang durch das mit Feldbetten ausgestattete Gebäude ging es zur Kapelle der Markus-Kirche, wo die Pfarrerinnen Andrea Köppen und Sabine Kuhnert dem Bischof die Entwicklung des Pfarrsprengels Steglitz-Nord mit seinen sechs Kirchengemeinden erläuterten.

Ein weiteres Thema war die enge Zusammenarbeit zwischen dem Kirchenkreis und dem Diakonischen Werk Steglitz und Teltow-Zehlendorf. Geschäftsführerin Sabine Hafener berichtete darüber, ebenso die Bereichsleiterin für soziale Hilfen, Laura Stadt. Die Leiterin des Pflegestützpunktes mit Sitz in der Markus-Gemeinde, Dagmar Michaelis-Ollrogge, ergänzte mit einem Blick auf ihre Arbeit vor Ort. 

V.l.n.r.: Pfarrerin Carolin Göpfert, Pfarrerin Sabine Kuhnert, Pfarrer Sven Grebenstein und Bischof Christian Stäblein.

Den ganzen Artikel vom 24. März 2022 auf der Seite des Kirchenkreises lesen.

Vor 87 Jahren tagte hier die Synode der Bekennenden Kirche, im Zweiten Weltkrieg wurden nach Bombenangriffen Flüchtlinge aufgenommen: Nun kommen wieder Menschen im Haus der Markusgemeinde in Berlin-Steglitz unter - diesmal aus der Ukraine.

Viele Menschen und Betriebe engagieren sich

Vom Engagement für die Flüchtlinge sind Pfarrerin und Pfarrer begeistert. "Wir haben ganz tolle Unterstützung", sagt Grebenstein, aus der Gemeinde, dem Stadtteil und darüber hinaus. Ärztinnen und Ärzte hätten sich gemeldet, um zu helfen. Die Feldbetten für den Schlafsaal in der dritten Etage habe das Rote Kreuz in Brandenburg organisiert, weil in Berlin keine mehr verfügbar gewesen seien. Die Apotheke schräg gegenüber hilft. Demnächst wird ein Corona-Impfbus erwartet. Russischsprachige Gemeindemitglieder übersetzen. Ein Installateurbetrieb hat kostenlos zwei Duschen eingebaut. Ein Polizist hat gerade zum zweiten Mal die Nachtschicht in der Notunterkunft übernommen. Weiter lesen bei evangelisch-berlin.de ...

Flüchtlinge im Bezirk

Es gibt keine Zahlen. Wie viele Menschen aus der Ukraine in Steglitz-Zehlendorf Zuflucht gefunden haben, ist dem Bezirksamt aktuell unbekannt. Sozialstadtrat Tim Richter (CDU) wies in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) am Mittwochnachmittag darauf hin, dass sich viele Kriegsflüchtlinge, die privat oder zum Beispiel in Kirchengemeinden untergebracht sind, noch nicht bei den Behörden registriert haben. Er erwartet in den nächsten Wochen eine starke Nachfrage bei den Behörden. [...]

Viel Wunderbares: Etwa 60 bis 70 Menschen aus der Ukraine haben bei der Markus-Gemeinde Zuflucht gefunden.

„Ganz überwiegend sind bei uns Frauen mit ihren Kindern“, sagt Pfarrer Sven Grebenstein am Donnerstagmorgen am Telefon. Oft seien auch die Großmütter dabei. Aktuell seien etwa 15 Kinder im Steglitzer Gemeindehaus untergekommen: „Der bisher jüngste Gast war acht Monate alt.“ Für die Mutter und den Säugling war die Unterbringung im großen Schlafsaal eine Herausforderung, zum Glück haben sie eine andere Unterkunft gefunden. „Sorgen bereiten uns die älteren Flüchtlinge“, sagt Pfarrer Grebenstein. Für Jüngere und Familien sei es leichter, eine private Unterbringung zu finden. Zum Beispiel sei eine Frau bei ihnen, deren Mutter dement und an Parkinson erkrankt sei. Ein anderes älteres Ehepaar habe Probleme beim Gehen. Wer den Flüchtlingen seine Wohnung oder ein Zimmer anbieten wolle, den bittet Sven Grebenstein um eine „ganz gründliche Gewissensprüfung, ob man das auch leisten kann“. Die Unterstützung für die geflüchteten Menschen sei groß: „Ich bin total dankbar und richtig stolz auf die Menschen, die uns helfen.“ Teilweise würden Freiwillige um 24 Uhr ins Gemeindehaus kommen und die Nachtschicht übernehmen; „morgens gehen sie dann in die Schule und unterrichten sechs Stunden lang“. Am Dienstag seien junge Leute aus Zehlendorf und Kreuzberg zu Hilfe gekommen, „die ‚einfach so‘ eine Nachtschicht übernommen haben. Wir sehen viel Wunderbares gerade“, sagt der Pfarrer.

Ausschnitt aus Newsletter Leute Steglitz-Zehlendorf vom 17. März 2022.

Der Artikel von Kathrin Lange in der Berliner Morgenpost ist nur mit einem Bezahlabonnement zu lesen.

In der Papierversion steht der Artikel auf Seite 14 und hat den Untertitel: Eckhart von Hirschhausen setzt in Steglitz die ersten Spritzen.

"Valentina (71) und Natalia (42) gehören zu den ersten, die sich am Donnerstag gegen das Coronavirus vor der evangelischen Markus-Gemeinde in Steglitz impfen lassen. Seit Tagen sind Mutter und Tochter in Berlin, hinter ihnen liegt eine lange Reise aus der Ukraine, zuerst mit dem Bus nach Warschau und von dort weiter mit dem Zug. Jetzt haben sie eine erste Bleibe im Gemeindehaus an der Albrechtstraße gefunden, vor dem der Impfbus Station gemacht hat. Die Spritze zieht an diesem Tag ein prominenter Arzt auf: Comedian Eckhart von Hirschhausen ist gekommen, um die Aktion zu unterstützen."

Für alle, die weiter lesen wollen, können sich ein Foto des Artikels anschauen.

Christian Stäblein über das Leben der Flüchtlinge in Notunterkünften

Es könnte die größte Flüchtlingskatastrophe seit 1945 werden. Laut den Vereinten Nationen sind bisher fast drei Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen. Kirchengemeinden hier vor Ort nehmen sie auf, helfen und begleiten. Denn die Gemeinschaft der Christinnen und Christen verbindet

Von Christian Stäblein

Die Augen, immer wieder sind es die Augen, in denen sich die Welt spiegelt. In Dalyas* und Adams* Augen blitzt Lebensfreude, während sie sich auf dem Sofa an Mutter und ­Vater drücken. Müdigkeit ist der ­Familie ins Gesicht geschrieben. Man sieht ihr die tagelange Flucht an, ahnt, dass sie Furchtbares ge­sehen hat auf ihrem Weg aus Kiew raus. Wie froh alle vier sind, am ­Leben zu sein und nun hier in der Gemeindewohnung in Alt-­Wittenau/Reinickendorf zu sitzen, auch das lassen die Augen ahnen.

In der vergangenen Woche habe ich diese Familie besuchen dürfen, hörte ihre Fluchtgeschichte. Und mit ihnen viele andere. In den Schlafräumen der Notunterkünfte sitzen die Menschen aus der Ukraine auf ihren Feldbetten, der letzte Quadratmeter Privatheit, der ihnen geblieben ist. Den Blick aufs Handy gerichtet warten sie auf Nachricht von ihren Angehörigen. Ausruhen, Atem holen. Was für ­eine Welt. Manchmal möchte man angesichts der Nachrichten die ­Augen schließen, aber das wäre ­völlig falsch. Wir müssen hin­gucken, wir wollen da sein für die, die uns jetzt brauchen. Und wir sind da als Kirche. Ich habe es bei den Besuchen in den Kirchräumen und Gemeindesälen erlebt, die in Windeseile zu Not­unterkünften umgestaltet wurden. Überall wache Augen, helfende Hände. Bunte Bettwäsche wird ­gebracht, Zitronenkuchen und Obst, Schokolade und alles, was den ­ersten Moment bestimmt. Die ­Menschen aus den Gemeinden, die ­Pfarrerinnen und Pfarrer sind vor Ort. Die Helferinnen und Helfer tun unermüdlich, was notwendig ist: bei der Registrierung helfen, mit den Kindern spielen, übersetzen, zu­hören, aber auch in Ruhe lassen, ­Türen öffnen, begleiten, die Augen aufhalten.

Wir schauen uns dieser Tage viel in die Augen. Wir erkennen, wie wir uns getäuscht haben. Ich habe ­diesen Krieg nicht für möglich ­gehalten, bis zuletzt nicht. Die Brutalität des Überfalls, die Menschenverachtung durch Putin und seine Truppen nimmt uns die Illusion von einer Welt, wie wir sie uns wünschten. Wir müssen die Gewissheiten der Friedensethik neu betrachten. Wir tun das. Aber als Erstes müssen und wollen wir helfen, für die Menschen da sein. Wie sollten wir uns sonst je wieder in die Augen schauen können? Es sind alte Wahrheiten, die ich bei Begegnungen mit Menschen aus Kiew, Charkiw und dem Donbass neu begreife: Wir helfen, weil wir in den Augen der anderen sehen, dass sie sind wie wir. Menschen. Und wir helfen, weil wir wissen: Im Nächsten, der uns braucht, begegnet Gott. Jesus sagt das. Was ihr tut, tut ihr mir. In den Augen von Dalya und Adam blitzt Lebensfreude. Und ­begegnet Gott.

Von Dietrich Bonhoeffer, an ­dessen Vorträge zum Frieden dieser Tage viel erinnert wird, stammt der Gedanke, dass die Gemeinschaft der Kirchen und der Christinnen und Christen verbindet – über alle ­Völker und Nationen hinweg und durch sie hindurch. Die Kirche ist Christus als Gemeinde existierend. Deshalb, so Bonhoeffer, könnten Christen „nicht die Waffen gegeneinander richten, weil sie wissen, dass sie damit die Waffen auf Christus selbst richteten“. Nicht nur Christinnen und Christen, alle Menschen könnten und dürften das nicht. Ein Satz der Auftrag ist bei allem Be­mühen, jetzt das ökumenische Netzwerk und das der Religionen in Gebet und Tun starkzumachen.

Auf Gottes Augen hoffe ich, ­immer wieder. Dass er die Menschen in der Ukraine sieht. Die in den Luftschutzbunkern. Die auf der Flucht. Die bei uns angekommen sind. Auf Gottes Augen, die im Nächsten ­begegnen. Und die im Segen ­an­gerufen werden. Gott erhebe das Angesicht und schenke: Frieden. Gott, sieh.

*Name von der Redaktion geändert

Christian Stäblein ist Bischof der ­Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische ­Oberlausitz.

Online-Artikel aus der evangelischen Wochenzeitung dieKirche

Die Markus-Gemeinde in Steglitz hat ihr Gemeindehaus als Notunterkunft bzw.Erstaufnahmelager für Geflüchtete zur Verfügung gestellt und nimmt seit 12. März bis zu 100 Menschen aus der Ukraine auf.

Auf der Webseite weiterlesen ...

 

Die Seite "Gemeinsam für den Frieden" hat weitere Informationen für Sie.

Wir beten um Frieden in der Ukraine, in Europa. Der Angriff Russlands auf die Ukraine erschüttert uns in unseren Grundfesten. Wir sind in Gedanken und Gebet bei den Menschen, die nun die Auswirkungen des Krieges hautnah erleben. [Aus dem Statement von Bischof Stäblein vom 24.02.2022]

Möglichkeiten der Gebete und der Hilfe finden Sie hier versammelt.

Wir wollen Sie über die aktuellen Informationen auf dem Laufenden halten. Schauen Sie daher wieder vorbei.

Letzte Änderung am: 22.05.2022